Lakritze wir aus der Staude von Süßholz ( Lat. Glycyrrhiza glabra) gewonnen. Beheimatet ist die Staude in der Mittelmeerregion von Spanien bis in die Türkei.
Bei der Herstellung werden die Inhaltsstoffe aus den Wurzeln extrahiert und eingedickt.
Die medizinische Wirkung der Süßholzwurzel war schon in der Antike bekannt. In dieser zeit wurde die Lakritze als Heilmittel gegen Husten und als Durstlöscher eingesetzt.
In Mitteleuropa kennt man Lakritze als Heilmittel seit dem Mittelalter
Heute wird in der westlichen Medizin Lakritze bei Husten und Magengeschwüren eingesetzt.
In der chinesischen Medizin wird es außerdem als Herztonikum, bei Geschwüren, Erkältungen und Hautunreinheiten verwendet.
Lakritze besitzt auch krampflösende Wirkung, wofür das Aglycon Liquiritingenin verantwortlich ist
Im Februar 2005 wird entdeckt, dass Lakritze Herpesviren bekämpfen kann. Der Süßholzzucker blockiert die Produktion eines Virusproteins, das normalerweise die Entdeckung des Erregers durch die Zelle verhindert. Ohne dieses Protein bemerken die Zellen den Eindringling und leiten ihren eigenen Tod ein.