Bouillons & Suppen

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Bouillons & Suppen wärmen im Winter


Als Bouillons bezeichnete man im 19. Und 20. Jahrhundert Restaurants in Frankreich, in denen man gut und billig essen konnte. 1855 wurden die billigen Restaurants, in denen Marktleute und Fabrikarbeiter aßen, vom Fleischhauer Pierre Louis Duval in Paris erfunden. In der Rue du Faubourg Montmatre eröffneten die Brüder Chartier 1896 ihr erstes Bouillon. Schnell wurden die Bouillons zu einer Pariser Institution des 19. Jahrhunderts. Arbeiter, die keine Kochgelegenheiten in ihren Unterkünften hatten, bekamen dort eine warme, sättigende Mahlzeit wie Bouillons & Suppen zu einem günstigen Preis. Doch unter der Bezeichnung von Bouillons versteht man nicht nur eine Gelegenheit für eine schnelle, warme Mahlzeit in dieser Einrichtung. Als Bouillons bezeichnet man auch Würzmittel, die zur Verfeinerung von Suppen, Fleisch und Gemüsegerichten verwendet werden. Schnelle Bouillons aus pflanzlichen Gewürzen oder Fleischbestandteile geben die nötige Würze. Bouillons kann man mit gutem Gewissen genießen, denn sie enthalten beste aromatische Zutaten und sind gleichzeitig kalorienarm. Sie schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind auch reich an B-Vitaminen. Bouillons und Trinkbrühen enthalten wertvolles Sonnenblumenöl mit einem hohen Anteil an essentiellen, ungesättigten Fettsäuren. Der Magen wird nicht belastet und in Kombination einer ausreichenden Ballaststoffzufuhr können sich diese Fettsäuren positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Bouillons können Sie pur genießen oder zum salzarmen Würzen von Suppen und Gemüsegerichten verwenden. Ein gestrichener Teelöffel dieser Konzentrate mit einem Viertel Liter Wasser ergibt eine leckere Brühe, die in vielen Rezepten Verwendung findet. Eine Suppe besteht in der Regel aus Wasser, Milch, Gemüse, Obst, Fleisch, Fleischextrakten, Fisch, Fetten, Gewürzen, Kochsalz, Zucker oder weiteren Zutaten. Suppen waren ursprünglich ein vollwertiges Gericht, das als Grundlage stets Geflügel, Fleisch, Wild oder Fisch enthielt. Gewöhnlich erfolgt die Einteilung der Suppen in zwei große Klassen- in die gebundenen und in die klaren Suppen. Im Bezug auf die besonders seit dem 20. Jahrhundert stark erweiterte Vielfalt an Suppen, treten häufig erweiterte Zuordnungen auf. Demnach haben sich Kaltschalen und Eintöpfe als eigenständige Klassen etabliert. Bei klaren Suppen werden als Grundlage Brühen verwendet. Unter Anwendung von erhitztem Wasser werden Extrakte von Geflügel, Fleisch, Wild, Fisch und Schalentieren entzogen und der Suppe zugeführt. Entscheidend bei klaren Suppen ist das Verhältnis zwischen festen Bestandteilen und Brühe, das etwa eins zu fünf beträgt. Bei Kraftbrühen ist der Anteil fester Stoffe etwa doppelt so hoch. Nationalsuppen sind Suppen, die als typische Besonderheit einer Nation zugeordnet werden. Die Leberknödelsuppe ist sowohl ein Nationalgericht in Österreich, als auch eine für Bayern typische Suppe. Die französische Küche hat als Nationalgericht die weltberühmte Marseiller Fischsuppe Bouillabaisse hervorgebracht. Suppen aus Russland können oftmals mehreren Ländern zugeordnet werden. Die russische und ukrainische Gemüsesuppe Borschtsch ist in Polen auch unter dem Namen „Barszcz“ bekannt. Im fernen Osten Asiens sind Nudelsuppen in zahlreichen Varianten verbreitet und werden meist als Hauptgericht serviert. In manchen asiatischen Ländern werden Suppen sogar zum Frühstück serviert. Beim Verzehr der Suppe, sollte der Löffel nur zu zwei Dritteln oder zwei Vierteln gefüllt sein, um nicht zu kleckern. Im westlichen Kulturkreis verstößt das Schlürfen einer Suppe gegen die Tischsitten. Im deutschen Sprachraum wird der Löffel mit der Spitze, in angelsächsischen Ländern mit der Breitseite zum Mund geführt. Für welche Essensform Sie sich entscheiden- Rakuten wünscht Ihnen einen großen Hunger und guten Appetit!