Briefmarken

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Briefmarken – kleine Papierrechtecke ganz groß!


Wenn man einen Brief oder ein Päckchen verschicken möchte, kommt man an einer Poststelle sicher nicht vorbei. Ohne viele Gedanken daran zu verschwenden, kauft man schnell einige Briefmarken. Die meisten Menschen schenken ihnen wenig bis keine Beachtung, sondern kleben sie nur lieblos auf. Dass die Briefmarke eine der wichtigsten Erfindungen der Neuzeit ist, weiß fast niemand.
Denn heute ist gilt sie als Selbstverständlichkeit. Früher, vor der Erfindung der praktischen Versandmarken, war es enorm aufwendig, Post zu versenden. Denn einfach Briefmarken bestellen – das war damals unmöglich! Das „Postwertzeichen“ – wie es früher häufig genannt wurde – entstand in Großbritannien in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Man suchte nach einem Weg, um Briefe und andere Sendungen leichter verschicken zu können. Die Grundidee bei der Entwicklung der Briefmarke war es, anstelle des Empfängers den Absender das Porto bezahlen zu lassen, um den ganzen Prozess zu vereinfachen und Kosten einzusparen.
Die erste Briefmarke wurde am 1.5.1840 der Öffentlichkeit vorgestellt und revolutionierte unsere Form der Kommunikation enorm. Denn seit diesem Tag war es auch weniger Betuchten möglich, eigene Post zu versenden, ohne dafür ein Vermögen ausgeben zu müssen. Von der ersten gedruckten Briefmarke, – der „One Penny Black“ – die das Konterfei der britischen Königin Victoria auf schwarzen Grund trug, verbreitete sich die Briefmarke blitzschnell auch über die Grenzen des europäischen Kontinents hinweg in alle Welt.
Der typische Zackenrand entstand kurz darauf, als man die Briefmarken auf perforierte Papierbögen druckte, um das Ausschneiden mit einer Schere hinfällig zu machen. Den Höhepunkt der Briefmarkenverbreitung kann man um die Jahrhundertwende 1900 ansetzen. Durch den rasanten Ausbau des Eisenbahnschienennetzes entwickelte sie sich zum wichtigsten Kommunikationshelfer der damaligen Zeit. Es entstand sogar einen eigene „Sprache“, bei der man allein durch die Position der aufgeklebten Marke geheime Nachrichten überbringen konnte.
Nach und nach entwickelten die kleinen Kunstwerke noch einen anderen Charakter. Sie wurden immer mehr zu äußerst beliebten Sammelobjekten für Philatelisten auf der ganzen Welt. Wo man die farbigen Papierrechtecke zunächst nur als aufklebbare Dekorationselemente verwendete, ist es für viele „Freunde dessen, was frei von Abgaben ist“ – wie die wörtliche Übersetzung der altgriechischen Bezeichnung lautet – ist Briefmarken Sammeln das schönste und spannendste Hobby überhaupt.
Bei den Objekten der Begierde handelt es sich natürlich nicht um irgendwelche Marken, sondern um die seltensten und einzigartigsten Vertreter. Marken wie die „One Penny Black“, die „Basler Taube“ oder die „Blaue Mauritius“ wechseln für Millionenbeträge die Besitzer. Lassen Sie sich von der Faszination der Briefmarke überzeugen! Bei Rakuten.de finden sie nicht nur die verschiedensten Briefmarkenmodelle aus aller Herren Länder, sondern auch Sammelalben für Philatelisten, Einsteckbücher, Kataloge und noch vieles mehr!