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Foodcards - kleine Helfer für Allergiker


Wer Allergiker ist, kennt dieses Problem genau… Man geht selten spontan in ein Restaurant, da man sich die Fragen an den Kellner oder Koch über die Bestandteile des Essens ersparen möchte. Eine Lösung für dieses Problem? Foodcards! Das sind kleine Karten, die genau auflisten, welche Zutaten man nicht essen darf, in welchen Gerichten sie häufig vorkommen können und wie diese zubereitet werden. Mit Foodcards müssen Lebensmittelallergiker nie mehr erklären, warum ihre Bestellungen so speziell sind. Geschäftsessen, Einladungen oder ein Date im Restaurant sind mit Unverträglichkeiten wie Gluten- oder Laktoseintoleranz normalerweise kein Vergnügen. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Bestellung dreht sich im Gespräch alles um Allergien, Krankheiten und lästige Nebenwirkungen. Mit Foodcards gehören diese Gespräche künftig der Vergangenheit an. Die Karten weisen auf der Vorderseite alle Lebensmittel oder Essensbestandteile auf, die bei der Zubereitung nicht verwendet werden dürfen. Auf der Rückseite ist explizit aufgeführt, was gegessen werden darf. Lebensrettende Medikamente und Telefonnummern können für den schlimmsten Fall noch mitaufgeführt werden. Viele Menschen leiden unter Hautausschlägen, Blähungen oder Durchfall und wissen nicht, worauf diese Symptome zurückzuführen sind. Welche Nahrungsmittel ein Mensch gut verträgt, ist individuell unterschiedlich. Man sollte bei häufigen Beschwerden beobachten, ob diese Symptome nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel auftreten. Manchmal hilft bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten nur, den Auslöser konsequent zu meiden. In vielen Fällen werden die auslösenden Lebensmittel jedoch in geringen Mengen, in gekochter oder verarbeiteter Form vertragen. Die Glutenunverträglichkeit, Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempflindlichkeit gegen Glutenbestandteile und ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Dinkel oder Vollkorn vorkommt. Diese Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, ist zum Teil genetisch determiniert und kann noch nicht ursächlich behandelt werden. In Deutschland leidet jeder zehnte Erwachsenen an einer Lebensmittelunverträglichkeit. Auch Menschen mit Laktoseintoleranz tragen ein schweres Laster: Der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker wird als Folge von fehlender oder verminderter Produktion des Verdauungsenzyms Laktase nicht verdaut. Nach dem Konsum von Milch und Milchprodukten gelangen größere Mengen Milch Zucker, die bei laktosetoleranten Personen im Dünndarm verarbeitet werden, in den Dickdarm und werden dort von der Darmflora als Nährstoff vergoren. Die Folge davon sind meistens Darmwinden und Blähungen, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und häufig spontane Durchfälle. Auch unspezifische Symptome wie Schwindel, chronische Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Gliederschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen können durch den Verzehr von Milchzucker hervorgerufen werden. Mit der konsumierten Laktose nehmen die Symptome zu. Diese können zu einer Reizung der Damschleimhaut und einer Störung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen führen, sogar zu vermehrten Infektionen. Auf Milchprodukte wie Schokoriegel, Pralinen oder Joghurt müssen Allergiker dennoch nicht verzichten, da diese Lebensmittel auch laktosefrei angeboten werden. Auch Fruchtzucker, der in Früchten, Honig oder gesüßten Getränken enthalten ist, bereitet immer mehr Menschen Probleme. Ersparen Sie sich lästige Erklärungen mit Foodcards, wo auch immer sie auswärts essen. Man lernt nie aus und über die Inhaltsstoffe mancher Lebensmittel werden sie staunen… Rakuten wünscht Ihnen eine für Sie verträgliche Mahlzeit.