Almut Schlichting saxophone, composition / Winnie Brückner vocals / Sabine Ercklentz trumpet / Tobias Dettbarn bassclarinet / Sven Hinse bass / Rudi Fischerlehner drums
Jazz trifft auf Blues, Walzer, Chanson, Zirkusmusik, Alternative Pop und anderes mehr: Das Berliner Sextett Shoot the Moon begeistert mit einem lleidenschaftlichen, bizarren Mix aus unterschiedlichen Stilelementen.
"Das Eigene an meiner Musik ist das Gebräu aus unterschiedlichsten Elementen, die mir zufällig im Ohr bleiben und mit denen ich mich beschäftige." Almut Schlichting, Songschreiberin und Altsaxofonistin des 1997 gegründeten Sextetts Shoot the Moon aus Berlin, vergleicht ihre Kombination von Stilelementen gerne mit ihren Mixkassetten aus Kindertagen: als sie vorm Radio sitzend, von Sender zu Sender springend, Walzer, Rock, bulgarische Volksmusik, Dixieland oder Wortfetzen aus einem Wetterbericht aufnahm und so Musik und Geräusche in einer wilden Collage miteinander verschmolz.
Almut Schlichtings Mixkonzept macht ihre Kompositionen mehrdeutig. Hörvorstellungen werden bedient, gebrochen oder, wie sie es nennt, "verrätselt und fragmentiert". Jazz trifft auf Blues, Chanson, Tango, Zirkusmusik, gebrochene Grooves und vieles mehr. Von der ersten Fassung eines Songs bis zur Konzertreife sei es allerdings oft ein langer Weg. Durchdrungen seien die fertigen Stücke, so Almut Schlichting, stets auch von den musikalischen Vorlieben und Anregungen der anderen Bandmitglieder. Der Gruppensound ist dabei immer eindeutig identifizierbar. Er ist geprägt von einer starken Bläserfraktion, zupackenden Rhythmen, freien solistischen Ausflügen und Gesangparts, die mitunter Ohrwurmqualitäten haben.