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9 Tipps, wie du Stress abbauen kannst

Wer heute Stress Abbauen nicht drauf hat, ist schnell erledigt © wavebreakmedia - shutterstock.com

Wer heute Stress Abbauen nicht drauf hat, ist schnell erledigt © wavebreakmedia – shutterstock.com

Den Finger aufs Bläschen setzen, beherzt Druck ausüben und den Knall genießen: Bei Stress gibt es für manchen nichts Entspannenderes, als Luftpolsterfolie poppen zu lassen: Doch damit ist bald Schluss!

 

Der amerikanische Hersteller der Luftpolsterfolie, die Sealed Air Company, hat das System verändert und setzt künftig auf Folie, die nicht mehr poppt; dadurch spart man Platz und am Ende natürlich Geld. Für uns Stresskandidaten heißt das: Wir müssen stattdessen wohl nun an des Übels Wurzel arbeiten.

 

Darum haben wir für die 9 Tipps gesammelt, wie du Stress abbauen kannst:

Fokussier dich!

Stress bedeutet, dass in deinem Leben mehr los ist, als du mehr oder weniger reibungslos bewältigen kannst. Also musst du ein paar Punkte auf deiner To-Do-Liste streichen – oder sie in die Zukunft verschieben, wenn du wieder Kapazitäten frei hast. Außerdem musst du wahrscheinlich lernen, Verantwortung abzugeben und die eine oder andere Aufgabe zu delegieren. Ständig alle Zügel selbst in der Hand zu halten, kostet nämlich Unmengen an Kraft – und bringt nicht mal die besten Ergebnisse.

Konzentrier dich!

Tausend Dinge stehen an; du weißt gar nicht, wo dir der Kopf steht? Doch wie du die Sache auch drehst und wendest, du hast nur eine bestimmte Menge an Energie zur Verfügung. Und die solltest du in Stresszeiten doppelt effektiv einsetzen. Das heißt: Aufgaben nacheinander erledigen und nicht parallel beim berüchtigten Multi-Tasking. Dadurch bist du nämlich schneller und gründlicher. Außerdem hast du zwischendurch immer wieder motivierende Erfolgserlebnisse – abgehakt, weiter! Auch langfristige Ziele helfen dabei, den Kurs zu halten.

Beweg dich!

Regelmäßiger Sport, aber auch Spaziergänge oder längere Fahrradfahrten bauen Stress ab. Über die körperliche Bewegung wird die Bewegung der Gedanken abgeleitet und der Kopf freier. Besonders entspannend, weil mit der Zeit meditativ, wirkt Ausdauersport wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Aber auch wenn du dich beim Fußball oder Boxen mal richtig verausgabst, kann das dein inneres Gleichgewicht wieder herstellen – solange du dich danach ausreichend regenerierst.

Iss gesünder!

Neue Kraft gewinnen Körper und Geist durch gesundes Essen und ausreichend Flüssigkeit. Klar, was damit gemeint ist: Wasser und (verdünnte) Säfte, Obst, Gemüse, Vollkorn- und (Mager‑)Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte, Nüsse und in Maßen Fisch und Fleisch. Anders gesagt: Genau das Gegenteil von dem, was wir uns bei Stress gerne einverleiben, denn Schokolade und andere Süßigkeiten, fettiges Fast-Food und Cola, Kaffee und Bier sollten bei Stress tabu sein. Aber wie so oft – keine Regel ohne Ausnahme: Hin und wieder darfst du die Fünf auch mal grade sein lassen und sündigen. Auch das baut Stress ab (und Schokolade mit einem hohen Kakaogehalt macht nachweislich glücklich).

Schlaf mehr!

Zu wenig Schlaf und unruhiger Schlaf sind Symptome von Stress und zehren dich mit der Zeit erst recht aus. Hier kannst du gegensteuern: Kreisen die Gedanken vor dem Einschlafen noch ewig weiter, solltest du dich zwei Stunden vorm Schlafengehen von Bildschirmen fernhalten. Das bläuliche Licht und die Bewegungen halten dich am Abend nämlich genauso wach wie Sport, Zucker und Vitamine. Kaffeetrinker mit Einschlafproblemen halten sich am besten schon ab dem Nachmittag bei der Koffeinzufuhr zurück. Stattdessen hilft autogenes Training beim Runterfahren.

Chill mal!

Saunabesuch, Spaziergang, Sport ... es gibt viele kurze Wege zum Stressabbau © Radek Svehla - shutterstock.com

Saunabesuch, Spaziergang, Sport … es gibt viele kurze Wege zum Stressabbau © Radek Svehla – shutterstock.com

Leichter gesagt, als getan? Stimmt, aber auch in stressigen Zeiten nicht unmöglich. Denn hier ist nicht der dreiwöchige Strandurlaub gemeint, sondern kleine Inseln der Ruhe, die deine Energietanks gut gefüllt halten. So kannst du beispielsweise ab und an die Mittagspause mit einem Butterbrot und einer Zeitschrift alleine auf der Parkbank in der Sonne verbringen, anstatt mit den Kollegen in der Kantine, wo es wieder nur um die Arbeit geht. Oder du lässt den Abwasch abends einfach mal stehen und gehst zwei Stündchen in die Sauna.

Triff geliebte Menschen!

Alleinsein kann entspannend sein, vor allem, wenn du ansonsten immer für andere da sein musst. Aber für Ausgeglichenheit brauchst du natürlich auch Menschen um dich herum, die dich unterstützen. Also triff dich regelmäßig mit deinen Freunden und deiner Familie. Sie können dir Dinge abnehmen, hören dir zu und verstehen dich. Schon so manches vermeintliches Drama war nach einem Gespräch mit dem besten Freund oder der besten Freundin nur noch zum Lachen.

Lache!

Gerade wenn einem nervlich das Wasser bis zum Hals steht, ist Humor gefragt: Tritt einfach mal ein, zwei Schritte zurück und schau dir deine Lage mit ein wenig Distanz an. In vielen Fällen wird dir einiges von dem, was dir eben noch Sorgenfalten in die Stirn gemeißelt hat, schlagartig lächerlich erscheinen und du wirst dich fragen: „Warum mache ich mir eigentlich so einen Kopf?“ Denn am Ende entsteht der meiste Stress durch unsere innere Haltung. Übrigens: Schon ein künstliches Lächeln bzw. Lachen kann positive Effekte auf die Gemütsverfassung haben. Am besten sofort ausprobieren!

Akzeptier dein Schicksal!

Zugegeben, alles kann man nicht weglächeln. Es gibt auch echte Dramen des Lebens. Doch so hart es klingt, hier gibt es nur eins zu tun: sich fügen. Ja, die Dinge sind echt mies gelaufen und du hättest dir etwas ganz anderes erhofft. Doch nun ist es, wie es ist – du kannst nichts mehr daran ändern. Also nimm es hin und schau nach vorne: Das macht zwar nichts ungeschehen, aber du wirst immerhin etwas Bedrückendes los.

R.I.P. Luftpolsterfolie

Früher ein probates Mittel, zum Stress Abbauen: Luftpolsterfolie knallen lassen © Betina Rai - shutterstock.com

Früher ein probates Mittel, zum Stress Abbauen: Luftpolsterfolie knallen lassen © Betina Rai – shutterstock.com

Bald ist sie also unwiederbringlich weg, die stresskillende Luftpolsterfolie. Auch das kann man nur hinnehmen – zumal eine Online-Petition für den Erhalt der poppenden Folie offensichtlich gescheitert ist. Doch vielleicht leitet gerade die Katastrophe eine Wendung zum Guten ein und wir haben am Ende gelernt, wie man den Stress abbauen kann, anstatt Bläschen zu zerdrücken.

 

Malen, Kochen, Fallschirmspringen – was sind deine Tipps fürs Stress Abbauen? Oder sicherst du dir lieber noch schnell einen Vorrat Luftpolsterfolie?

 

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Er ist gebürtiger und überzeugter Kölner. Trotzdem hat er den Geißbock Ende 2015 freigelassen und ist nach Berlin gezogen. In seiner Freizeit dilettiert er auf verschieden Gebieten: Literatur, Fotografie und asiatische Kampfkünste. Irgendwann wird er das alles hinschmeißen und als Life-Coach über den Balkan reisen.

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