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Wer spart, hat in der Not: Tipps zum Weltwassertag

Obwohl die Weltbevölkerung heute 45-mal so viel Wasser verbraucht wie vor 300 Jahren, haben rund eine Milliarde Menschen keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das Motto des Weltwassertags am 22. März lautet daher „Wasser und nachhaltige Entwicklung“ – ein guter Grund, den Wasserverbrauch im Alltag unter die Lupe zu nehmen.

Virtuelles Wasser in Lebensmitteln

Oft ist mehr drin als man denkt: Knäckebrot enthält weniger als 10% Wasseranteil, bei einem Apfel sind es dagegen 85% und bei einer Wassermelone sogar fast 96%:  In den Lebensmitteln steckt jedoch noch viel mehr Wasser – nämlich die Menge, die für ihre Herstellung benötigt wurde.

 

Weltwassertag

Save water, drink champagne. © Chinnapong – Standard License – shutterstock.com

Führt man sich die Mengen des sogenannten „virtuellen Wassers“ vor Augen, kann einem so manch saftiger Bissen im Hals stecken bleiben: So wird für das Wachstum pflanzlicher Nahrung pro Kilokalorie etwa ein Liter Wasser benötigt – bei Fleisch ist es ungleich mehr. In Zahlen sieht das dann so aus:

 

  • 1 Kilo Zucker: 1.500 Liter
  • 1 Kilo Spargel: 1.473 Liter
  • 1 Kilo Kartoffeln: 160 Liter

 

Spitzenreiter sind die Kakaobohne mit 27.000 Litern und Röstkaffee mit 21.000 Litern pro Kilo – was bei einer Tasse Kaffee ganzen 140 Litern entspricht. Bei fair gehandelten Produkten ist dies jedoch kein Grund, vollständig auf diese beiden Genussmitteln zu verzichten, denn mit Öko-Labeln geförderte Kleinbauern achten auf nachhaltigen Anbau.

Gute Nachrichten für bewusste Einkäufer

Wenn man beim Einkauf bestimmter Produkte auf Regionalität, Saisonalität und die Anbaubedingungen der Herkunftsländer achtet, kann man Wasser sparen, ohne auf Genuss verzichten zu müssen:

 

  • Italienische Orangen kommen mit 90 Litern Bewässerung aus – in einem trockenen Land wie Ägypten benötigen sie zum Wachstum zusätzliche 626 Liter.
  • Tomaten aus deutschen Gewächshäusern benötigen 20-30 Liter pro Kilo; bei spanischen Freilandtomaten schwanken die Angaben zwischen 40 und 148 Litern.
  • Und auch die Häufigkeit des Konsums kann helfen. So kann man zum Beispiel zum Sonntagsbraten zurückkehren statt täglich Fleisch zu essen – schließlich werden für 1 Kilo Rindfleisch mehr als 15.000 Liter Wasser benötigt.

Gezielte Bewässerung fürs Büro

Wasserspar-Tasten in den Toiletten gehören mittlerweile zur Grundausstattung. Und sie zu nutzen, ist für die meisten längst Routine. Doch es gibt noch mehr, was etwa man im Arbeitsalltag unternehmen kann, um Wasser zu sparen:

 

  • Ein moderner Geschirrspüler ist wassersparender als von Hand zu spülen – vorausgesetzt, er wird nur vollgefüllt angestellt.
  • Wasserspender statt Wasserflaschen: Jeder Mitarbeiter holt sich Glas für Glas genau so viel kostbares Nass wie er wirklich trinkt. So erledigt sich das Problem herrenloser, halbvoller Wasserflaschen, deren Inhalt am Ende ausgegossen wird, von selbst.
  • In den Kaffee kommt nur Bio-Milch aus heimischer Landwirtschaft: Für 1 Liter Milch von Freiland-Kühen werden 100 Liter Wasser verbraucht – bei reiner Stallfütterung mit importierten Sojabohnen und Luzerne steigt dieser Wert auf das 4-fache.

Dein Statement: Wasser zeigen!

Mit diesen Produkten lässt sich nicht nur Bewusstsein in Sachen Nachhaltigkeit, sondern auch Stil beweisen.

Produkte um Wasser zu sparen

Weltwassertag fürs ganze Jahr © Rakuten – shutterstock.com

1. „Save The Planet” Duschvorhang

2. „Save Water Drink Wine“ Weinglas von Räder

3. „Save Water”-Stöpsel von con plopp

4. Waterpebble (als Hilfe beim Wassersparen) von BOA Limited

5. LED-Regenbogen-Wasserspar-Duschkopf von Hydas

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Zur Schule wollte sie nur, um endlich Schreiben zu lernen – und im Content-Bereich hat die gelernte Buchhändlerin endlich Leidenschaft und Berufung in einem gefunden. Im April 2015 veröffentlichte sie außerdem ihren ersten Roman „Druckstaueffekt – Soundcheck: Berlin“; derzeit arbeitet sie fleißig am Nachfolger. In ihrer Freizeit macht sie Berliner Tanzflächen (und Grünanlagen) unsicher, pflegt ihre Balkonpflanzen und genießt das Leben pur. Sabine in drei Worten? Text, Books, Rock’n’Roll!

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