Home / Küche & Genuss  / Die besten Katerrezepte – Ohne Kopfschmerz ins neue Jahr

Die besten Katerrezepte – Ohne Kopfschmerz ins neue Jahr

Mit diesen Rezepten sagst du dem fiesesten Kater den Kampf an (c) serg78 - shutterstock.com

Mit diesen Rezepten sagst du dem fiesesten Kater den Kampf an (c) serg78 – shutterstock.com

2017 ist gerade einmal zwei Tage alt. Deswegen möchten wir zuerst ein gutes neues Jahr wünschen! Wir hoffen, du hast viel vor – und damit dir nicht das in die Quere kommt, was man landläufig „Kater“ nennt, haben wir hier die passenden Tipps und Rezepte zusammengetragen.

Was ist ein „Kater“ überhaupt?

Entgegen der landläufigen Meinung ist an den Kopfschmerzen kein grüner Kobold schuld, der von innen mit Hammerschlägen gegen die Schädeldecke haut: Unter diesem Zustand versteht man vielmehr das Unwohlsein nach dem übermäßigen Genuss von Alkohol. Hier kann es neben den Kopfschmerzen zu unterschiedlichen Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen.

Her mit dem Konterbier! Oder nicht?

Viele schwören am Morgen danach auf das sogenannte „Konterbier“. Das bedeutet, dass man am besten gleich am Morgen wieder das Getränk zu sich nimmt, mit dem man am Abend oder in der Nacht zuvor aufgehört hat.

Das ist natürlich völliger Quatsch und gehört ins Reich der Mythen und Legenden: Denn im Endeffekt wird das Problem zeitlich nur nach hinten verschoben und dabei sogar noch verstärkt, da ja noch mehr Alkohol in den Körper gelangt. Unser Tipp: Hände weg vom Konterbier!

Erstens: Kopfschmerzen behandeln

Vor allem die Kopfschmerzen sind bei einem Kater oft sehr ausgeprägt. Man sollte jedoch nicht gleich zu Schmerzmitteln greifen, da diese den Körper ihrerseits belasten. Besonders von Paracetamol ist hier abzuraten, da es nicht nur in der Leber abgebaut wird, sondern zum Abbau auch dieselben Enzyme benötigt wie der Alkohol. Dadurch können sich beide Abbauprozesse blockieren. Auch bei Ibuprofen und ASS sollte man vorsichtig sein, da diese Medikamente auf den Magen schlagen können und mögliche Übelkeit beim Kater unter Umständen noch verstärken.

Stattdessen empfehlen sich Hausmittel: Manchmal hilft es schon, die Stirn mit einem kalten Waschlappen zu kühlen oder sich ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf die Stirn zu tupfen. Dieses wirkt kühlend und entspannend. Es sorgt außerdem dafür, dass die Kopfhaut besser durchblutet wird.

Zweitens: Wasser trinken

Alkoholgenuss entzieht dem Körper Wasser. Ist der Körper erst dehydriert, ist oftmals Kopfschmerz die Folge. Ein paar Gläser Wasser nach dem Aufstehen können den Kater also lindern.

Drittens: Katerfrühstück

Alkohol entzieht dem Körper nicht nur Wasser, sondern auch Salze und Mineralstoffe. Durch ein deftiges Frühstück wie beispielsweise Rollmops oder Matjes, Brezeln oder anderes Laugengebäck werden diese Elektrolyte dem Körper wieder zugeführt. Wenn die Übelkeit zu stark ist oder du noch gar keinen Hunger verspürst, kann eine Gemüse- oder Hühnerbrühe einen ähnlichen Effekt erzielen. Falls auch das nicht drin ist: Als erste Maßnahme kann Kamillentee den Magen zu beruhigen.

Viertens: Spaziergang

Ein Spaziergang bringt den Kreislauf in Gang und sorgt dafür, dass sich der ganze Organismus schneller erholt. Bei Winterwetter hilft der Kältereiz zusätzlich gegen den Kopfschmerz.

Fünftens: Vorbeugen ist besser als Nachsorgen

Katerrezepte hin oder her: Wer im Vorfeld auf ein paar kleine Tricks achtet, kann einem Kater wirkungsvoll vorbeugen.

 

Eine „gute Grundlage“ zu schaffen ist ein erster wichtiger Schritt.  Wer weiß, dass er mehr als nur ein Gläschen trinken wird, sollte vorher ausreichend und am besten fettreich essen. Das kann die Aufnahme des Alkohols ins Blut etwas verlangsamen. Auch während der Party sind fettige oder salzhaltige Snacks wie Salzstangen und Chips erlaubt: Das hilft dabei, den Kater am nächsten Tag möglichst fern zu halten. Am wichtigsten jedoch ist, stets auf den Wasserhaushalt zu achten. Wie wir ja bereits wissen, wird der Körper durch Alkohol dehydriert: Also sollte man vor einer Party, nach jedem Glas Alkoholhaltigem und vor dem Schlafengehen jeweils mindestens ein großes Glas Wasser trinken.

Das sicherste Mittel

Das allersicherste Mittel gegen einen Kater hat vermutlich auch deine Mutter schon nach der ersten langen Partynacht parat gehabt: „Hättest du nicht so viel getrunken…!“ Tatsächlich hat Mama recht: Wer gar nicht erst zu viel trinkt, bekommt keinen Kater. Was „zu viel“ ist, ist jedoch bei jedem anders.

 

Was ist mit dir? Hast du persönliche Tipps und Kniffe, einen Kater schneller loszuwerden? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

 

Follow & like:
Beitrag drucken

Früh, dunkel und kalt? Absolut nicht ihr Ding. Aber wenn die Sonne scheint, dann ist sie bereit die Welt zu erobern. Abgesehen von den Wetterbedingungen ist sie bei der Weltherrschaft allerdings flexibel: Ob mit Skiern unter den Füßen oder einem „Spritzer“ in der Hand, ist sie zu allem bereit. Letzteres meint natürlich eine Weißweinschorle – denn Nadine kommt aus Österreich und erfreut ihre Untertanen daher so gern wie großzügig mit Sandlerduschen, Manner-Waffeln und Wiener Schmäh. Leiwand, oida!

Review overview
2 COMMENTS
  • Mara Januar 4, 2017

    bei mir hilft ein großes glas bitter lemmon am besten!

    • Sabine Januar 4, 2017

      Zitroniges ist ebenfalls eine gute Idee! Für die Besserung ist in diesem Fall der Bitterstoff Chinin verantwortlich – hilft übrigens auch, wenn man vorm Schlafengehen zwei große Gläser davon trinkt.
      Ich finde das klingt auch besser, als schwarzen Kaffee mit Zitronensaft zu mischen… aber das soll angeblich auch Wunder wirken (das möchte ich allerdings lieber nicht ausprobieren).

POST A COMMENT

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial