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Florian, Sänger bei F.L.O. und Javelin

Florian Rittweger (c) Rakuten Deutschland GmbH/Raphael Thierschmann

 

Manager im Business Development (und aktuell Küchendienst im 2. Stock)
Hat eigentlich gelernt/studiert: Anwendungsentwicklung

Was machst du, wenn das Internet nicht funktioniert: Ich geh meistens joggen (Lüge) oder schaue eine meiner Lieblingsserien wie z.B. „Sons of Anarchy“ oder „House of Cards“  (Wahrheit).
Welche Superkräfte hättest du gern? In die Vergangenheit reisen.
3 Dinge, die du mit auf eine einsame Insel nehmen würdest: Gitarre, Fritz Kola und ein Diktiergerät.

 

 

Es ist unüberhörbar: Seine Helden heißen Bryan Adams und Roxette. Musik macht er selbst seit Mitte der 80er Jahre. Da stieg er in die örtliche Blasmusikkapelle ein, um Schlagzeug lernen zu können. Dass Volkstümliches nicht so ganz sein Ding ist, fand Florian Rittweger aber bald heraus. Er griff zur Gitarre und ölte die Stimmbänder. Im April 2016 veröffentlichte er die Single „This Is Me“ mit seiner Band F.L.O.: Im Interview erzählt er mehr über seine mit über 1.400 Konzerten nicht ganz so private Leidenschaft.

 

Wie bist du zum Singen gekommen?

Ich sehe mich selber eigentlich eher als Gitarrist. In meiner ersten Band Ende der Neunziger hatten wir aber relativ schnell ein professionelles Management. Die rieten mir, ich soll doch die Gitarre weglegen und nur noch singen und als Frontmann agieren. Das war die Initialzündung für mich und ich startete zuerst eine klassische Gesangsausbildung und anschließend eine für Populärgesang.

 

Florian Rittweger: "This Is Me" (c) Richard Roth

Florian Rittweger: „This Is Me“ (c) Richard Roth

Heute bist du in zwei Bands aktiv: Erzähl uns mehr über deine Projekte!

Javelin ist meine Coverband. Wir spielen Volksfeste und andere Partys mit bis zu 6.000 Zuschauern. Das andere Projekt ist meine Band F.L.O., die aus meinen vier besten Kumpels und mir besteht. Hier machen wir eigene Sachen im Rock- und Pop-Bereich: auf Deutsch und auf Englisch, mal schnell und mal langsam.

 

Hast du Rituale beim Songschreiben? Wie bringst du dich in „Schreiblaune“?

Ich habe in meinem Homestudio ein typisches Lagerfeuer-Setup. Sprich: Es beginnt alles mit der Idee, einer Akustikgitarre, dem Gesang und einem Diktiergerät. Wenn der Song diese Phase übersteht, dann wird ein Demo aufgenommen oder ich spiele der Band den Song als Akustikversion vor. Ein richtiges Ritual hab ich aber keins: Manchmal beginnt das Songwriting mit einer Akkordfolge, manchmal mit dem Text, manchmal mit einem Drumbeat – oder (meistens) weil das Internet nicht geht (lacht).

 

Du warst Hochzeitsänger des Jahres 2011: Was macht dir an diesen Auftritten besonders viel Spaß?

Meine Samstage im Sommer sehen oft so aus: Um 12 Uhr spiele ich eine Trauung in der Kirche und abends spiele ich mit Javelin auf einem Volksfest. Und diese Art von Abwechslung ist extremst spannend: In der Kirche hat man immer 100% Aufmerksamkeit, das hat man am Abend nicht wirklich. Klar, viele Leute machen Party mit der Band, aber andere sind gleichzeitig in der Bar, draußen rauchen, unterhalten sich oder sind gerade auf Tinder. In der Kirche kommt es zu 100% auf den Gesang an – am Abend selber eher weniger. Da geht es dann eher darum „Atemlos“ so gut wie möglich zu verkaufen und die Leute zum Kochen zu bringen.

 

Und zuletzt: Was verbindet deine Leidenschaft für Bühne und Gesang mit deinem Job bei Rakuten?

Die Leidenschaft. Ich will immer das Beste abliefern und bin einfach mit Herzblut dabei.

 

Vielen Dank für deine Zeit und rock on!

 

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Zur Schule wollte sie nur, um endlich Schreiben zu lernen – und im Content-Bereich hat die gelernte Buchhändlerin endlich Leidenschaft und Berufung in einem gefunden. Im April 2015 veröffentlichte sie außerdem ihren ersten Roman „Druckstaueffekt – Soundcheck: Berlin“; derzeit arbeitet sie fleißig am Nachfolger. In ihrer Freizeit macht sie Berliner Tanzflächen (und Grünanlagen) unsicher, pflegt ihre Balkonpflanzen und genießt das Leben pur. Sabine in drei Worten? Text, Books, Rock’n’Roll!

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