Streichinstrumente

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Klassisch, elegant und voller Anmut - Streichinstrumente


Der Streicher, so der Name des Musikers eines solchen Instruments, gekleidet in einem klassisch schönen Anzug, nimmt das Instrument mit größter Sorgfalt in die Hand und beginnt das Spielen. Völlig versunken in die Musik genießt der Streicher jeden einzelnen Ton. Der Bogen - bespannt mit Pferdehaar – streicht fließend über die Saiten, die jeweilige Tonhöhe wird bestimmt durch die Lage der Finger auf dem Griffbrett. In der Regel werden Streichinstrumente mit einem solchen Bogen gespielt. Durchaus ist aber auch ein so genanntes „staccato“ oder abgehacktes Spiel möglich. Dabei werden die Saiten mit den Fingern gezupft.
Eine Ausrede gibt es für das Erlernen nicht! Jeder kann ein Musikinstrument spielen, er braucht nur das passende Instrument.
Darüber hinaus sind Geduld, Disziplin und Feinmotorik besonders gefragt. Nur wer regelmäßig übt, macht auch Fortschritte. Eine gewisse Vorliebe für klassische Musik sollte gegeben sein. Am besten ist es, vorher einmal in die klassische Musik hineinzuhören. Dann steht den ersten Musikstunden und dem eigenen Instrument nichts mehr im Weg!
Die älteste Form der Streichinstrumente ist der Musikbogen. Zeitgenössisch und in Europa gebräuchlicher sind heute die allseits bekannte Geige, das Cello, die Bratsche und der Kontrabass. Erst seit dem Mittelalter sind Streichinstrumente in Europa wirklich bekannt. Das älteste Instrument ist die Fiedel der Minnesänger. Die Epoche der Renaissance trieb mit ihrem Einfluss den Bau von Streichinstrumenten voran. Die Kleinste in der Familie der Streichinstrumente ist die Geige. Sie hat auch die hellsten Klangfarben. Einen beeindruckenden Aufschwung beim Bau von Geigen erlebte Italien. Geigenbauschulen sind unter anderem die Brescianer-, die Cremoneser- und die Neapoletaner Schule. Die berühmtesten Geigenbauer haben alle an der Cremoneser Schule gelernt, wie die Familie Amati oder auch Antonio Stradivari. Noch bis heute gilt Stradivari als der beste Geigenbauer in der Geschichte der Geigen. Seine Geigen sind die wertvollsten, die es derzeit auf dem Markt gibt. Das Einzigartige an ihnen ist ihre besondere Klangqualität.
Streichinstrumente benötigen eine besondere Pflege. Sie sollten vor allem immer bei Nichtbenutzung in ihren Koffern verwahrt werden und nicht etwa an der Wand. Da sich dort vor allem in ihren Hohlkörpern Staub ansammeln und dann den Klang beeinträchtigen kann. Zu großer Hitze oder Sonneneinstrahlung sollte ein Streichinstrument auch nicht ausgesetzt sein. Natürlich gilt es noch viele weitere Hinweise zu beachten, um die Lebensdauer ihres Instrumentes zu verlängern. Ansonsten drohen Folgen wie Lackschäden, Trockenrisse oder gelöste Leimungen. Alle zwei Jahre sollten Sie ihr Instrument und den Bogen von einem Geigenbauer kontrollieren lassen. Beachten Sie die Pflegehinweise für Streichinstrumente werden Sie noch lange Freude daran haben. Mit den passenden Notenstücken kann es dann auch ans Spielen gehen!