Die Heimat des Wasserhanf ist das mittlere Nordamerika von Kanada bis Florida und nach Westen bis Texas und Nebraska.
Er bevorzugt feuchte Böden an Bach- oder Seeufern, in Waldlichtungen, an Waldwegen, in Auwäldern, in Dickichten und in Sumpfgebieten.
Die nordamerikanischen Indianer verwendeten ebenso wie später auch die Siedler die Blätter sowie die blühenden Zweigspitzen des Wasserhanf bei Grippe, als schweißtreibendes Mittel bei Fieberzuständen oder einer Erkältung. Die Indianer kauten auch auf den Wurzeln, um sich sexuell zu stimulieren.
Die Pflanze soll abführend, immunstimulierend, fiebersenkend sowie tonisierend (kräftigend) wirken.
In vielen fertigen homöopathischen Grippemitteln ist Eupatorium perfoliatum enthalten.
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[Pflanzenname] in Einzelportionen
| Aussaathinweis: | K6 |
| Anzucht: | einfach |
| Selbstaussaat: | Ja |
| Direktsaat: | Herbst - zeitiges Frühjahr |
| Vorkultur: | Frühjahr |
| Haltbarkeit: | mehrjährig |
| Winterhärte: | winterhart • Zone 3-8 |
| Blüte: | weiß • Juli - Oktober |
| Wuchsform: | aufrecht, horstig |
| Wuchshöhe: | bis 150 cm |
| Pflanzabstand: | 50 cm |
| Standort: | Sonne - Halbschatten |
| Boden: | feucht • nährstoffreich • humos |
| Verwendung: | Heilpflanze • Zierpflanze |
| Synonyme: | Durchwachsener Wasserhanf, Amerikanischer Wasserdost, Wasserdostenkraut, Knochenheil, Fieberkraut, Wechselfieberkraut, Indianerkraut |
| Familie: | Asteraceae - Korbblütengewächse |