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Häufig benutzt, zu selten gewürdigt – der Anspitzer!


Dass der Bleistift eine der wichtigsten Erfindungen unserer Kulturgeschichte ist, ist unumstritten! Man muss sich einfach nur mal vor Augen führen, wem er schon nützliche Dienste geleistet und wer ihn schon alles in Händen gehalten hat: Otto von Bismarck diente der Bleistift als Kauleiste und Pfeifenstopfer. Architekt Norman Foster entwarf mit ihm erste Skizzen der Berliner Reichstagskuppel. Und Johann Wolfgang von Goethe griff lieber zum Bleistift als zum Federkiel - verhinderte der Bleistift doch, dass ihn ein "Scharren und Spritzen" aus seinem "nachtwandlerischen Dichten und Denken aufschreckte".
Was aber bei dieser geschichtsträchtigen Würdigung fehlt, ist die Anerkennung eines kleinen, aber dennoch wichtigen Utensils - dem Anspitzer! All die großen Pläne, grandiosen Entwürfe, detaillierten Skizzen, Zeichnungen und wundervollen Lieder und Gedichte unserer Kultur wären niemals entstanden, wenn all die genialen, begabten und kreativen Köpfe nur noch einen stumpfen Stutzen in den Händen gehalten hätten! Mit Hilfe eines Anspitzers, im allgemeinen Sprachbereich meist Spitzer genannt, werden stumpfe Blei,- und Buntstifte wieder spitz und einsatzfähig.
Ursprünglich wurden die im 17. Jahrhundert erfundenen Bleistifte mit einem Messer gespitzt. Mit zunehmender Anzahl von Schreibstuben, Anfang des 19. Jahrhunderts, erhöhte sich der Gebrauch und der Bedarf an Bleistiften enorm. Das Spitzen mittels Messer war eine mühsame und zeitintensive Angelegenheit. Da das Anspitzen, in Zeiten aufkommender Industrialisierung, nicht nur einen zeitlichen, sondern auch einen wirtschaftlichen Verlust darstellte, wurde händeringend nach einer effizienten Lösung gesucht.
Der erste manuell betriebene Bleistiftspitzer wurde im Jahr 1828 von dem Franzosen Bernard Lassimone vorgestellt. Das Gerät entsprach damals aber noch nicht dem, was wir heute unter einem Anspitzer verstehen. Im Jahr 1908 entwarf der Konstrukteur Theodor Paul Möbius in Erlangen den kegelförmig gebohrten Bleistiftspitzer, den wir auch heute noch kaufen und benutzen können.
Es werden im Allgemeinen zwei Sorten Anspitzer unterschieden: der kleine offenene Spitzer aus Kunststoff, Holz oder Metall und die Spitzdose, die in ihrem Behältnis, meist aus Plastik, den beim Spitzen anfallenden Abfall auffängt.
Bleistiftanspitzer gibt es in vielen Variationen: als Motive, beispielsweise in Form von kleinen Autos, Tieren, Gesichtern oder Comic-Helden, bunt oder mit einem schönen Print verziert, aber auch in der klassischen, schlichten Version. Fürs Büro gibt es Spitzmaschinen mit Handkurbelbetrieb und praktische, elektrisch angetriebene Stiftspitzer.
Und besonders beliebt bei Frauen sind die speziellen für Schminkstifte konzipierten Spitzer – Kajal, Eyeliner und Augenbrauenstifte werden in Handumdrehen wieder Einsatzbereit und leisten wieder gute Dienste!
Ohne einen Anspitzer wäre der beste Bleistift nutzlos, wird doch jeder Bleistift früher oder später einmal stumpf!
Wenn man also den Bleistift ehrt, sollte man auch huldigende Worte für den Anspitzer haben.
Beides sind überragende Erfindungen unserer Kulturgeschichte, ohne die wir heute nicht so leben würden, wie wir es tun!

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