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Bier

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Bier – „Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!“


Um das Bier in allen seinen Varianten kommt man in Deutschland – dem Land mit dem zweithöchsten Pro-Kopf-Verbrauch der Welt – nicht herum. Auf fast allen Festen und Feiern, in der Freizeit, in der Werbung und eigentlich auch sonst sieht man immer wieder Menschen, die sich an dem Gerstensaft erfreuen. Das alkohol- und kohlensäurehaltige Lieblingsgetränk der Deutschen besteht aus den Grundzutaten Hopfen, Malz und Wasser.
Die Geschichte des Biers beginnt nicht, wie gedacht, in irgendeinem bayerischen Kloster, sondern schon in der Antike, genauer gesagt sogar im alten Mesopotamien. Einige der ersten Spuren führen in die Blütezeit des alten Ägypten. Schon hier stellte man ein vergorenes Getränk aus Wasser und Getreide her. In Rom kannte man das Traditionsgetränk unter dem Namen „Cervisia“, benannt in Anlehnung an Ceres, die Göttin der Ernte und der Feldfrüchte. Hier war es jedoch als Barabaren-Getränk verrufen. Im Mittelalter begann man, Bier systematisch zu brauen. Orte dafür wurden Klöster, die sich teilweise ganz dem Brauwesen verschrieben. Bier war damals – anders als heute – grundlegend für die Ernährung. Wegen des niedrigeren Alkoholgehaltes, der Sauberkeit durch das Abkochen und der hohe Kalorienanzahl galt es als besonders förderliches Kindergetränk. Damals verwendete man neben den Grundzutaten noch allerhand Anderes, um zusätzlichen Geschmack zu verleihen. Dies unterband man 1516, als in Bayern das bayerische Reinheitsgebot des Bierbrauens verabschiedet wurde. Hier beschloss man unter anderem, dass bayerisches Bier nur noch aus Wasser, Hopfen und Getreide bzw. Malz bestehen darf, ansonsten dürfe es nicht das Prädikat „echt bayerisch“ tragen. Mit folgenden Worten legte man den Grundstein für die heutige Braukunst und –kultur:

Wir wöllen auch sonderlichen / das füran allenthalben in unsern Stetten / Märckthen / unn auf dem Lannde / zu kainem Pier / merer stückh / dann allain Gersten / Hopfen / unn wasser / genommen unn gepraucht sölle werdn.

Der Vorgang des Bierbrauens beruht meist auf dem gleichen Ablauf. Zunächst wird das Malz, das aus Getreide gewonnen wurde, geschrotet und mit 60°C heißem Wasser und Hopfen vermischt. Unter ständigem Rühren wird das Wasser weiter erhitzt, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Nun werden die festen Bestandteile und die Schwebstoffe herausgefiltert. Die Flüssigkeit versetzt man nun mit verschiedenen Hefekulturen, die den Malzzucker durch Gärung in Ethanol und Kohlendioxid verwandeln. Unter Druck bleibt die Kohlensäure erhalten. Das Jungbier muss nun nur noch einige Wochen lagern und dann heißt’s „Prost“! Bei Rakuten.de finden Sie alles, was den Bierliebhaber freut. Natürlich finden auch Freunde von stärkeren Spirituosen hier ausgewählte Sorten wie Obstbrände, Calvados oder sogar einige Bierbrände!