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Drehmaschinen

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Drehmaschinen – Nachfolger der Drehbank


Drehmaschinen sind Werkzeugmaschinen zur Herstellung meist rotationssymmetrischer Werkstücke durch das zerspanende Fertigungsverfahren Drehen. An einer Drehmaschine werden verschiedene Rotationskörper hergestellt, im einfachsten Fall sind es zylindrische oder ebene, zur Drehachse rechtwinklige Flächen. Kegel- , Kugelflächen oder freie Formen, die dank Zusatzeinrichtungen von der Drehsymmetrie abweichen können, sind komplexere Formen. Durch Rotation führt das Werkstück die Schnittbewegung aus. Das Schneidwerkzeug ist fest auf den Werkzeugschlitten gespannt und führt mit ihm die Vorschubbewegung aus. Dadurch, dass der Schlitten längs sowie quer zur Rotationsachse des Werkstücks entlang der zu bearbeitenden Fläche bewegt wird, nimmt es kontinuierlich einen Span ab. Es gibt aber auch Sonderbauformen mit stillstehendem Werkstück und um dieses rotierende Werkzeug. Der Vorgänger der heute verwendeten Drehmaschine ist die Drehbank. Diese stammt von der Entwicklung her von der für die Holzbearbeitung verwendete Drechselbank ab, die in ihrer Funktionsweise fast identisch ist. Ende des 18. Jahrhunderts vollzog sich aus mehreren Gründen der Wandel von der Drehbank zur Drehmaschine. Wichtige Faktoren waren die Einführung des Werkzeugschlittens, der Einsatz der Leitspindel zur Erhaltung der Kinematik zwischen der Drehung des Werkstücks und Vorschub des Werkszeugs und auch die komplett aus Metall gefertigte Drehmaschine. Dank der Einführung des Werkzeugs war die Qualität der Drehteile nicht mehr so abhängig von dem Geschick des Drehers. Die Drehmaschinen leisteten einen entscheidenden Beitrag zur industriellen Revolution, da die Kolben für Dampfmaschinen und andere Präzisionsteile für Motoren und Produktionsmaschinen wirtschaftlich nur durch Drehen hergestellt werden konnten. Im Sprachgebrauch wurde die Bezeichnung Drehmaschine erst ab etwa 1950 üblich. Viele Fachleute bezeichnen sie mündlich immer noch Drehbank, obwohl sich die Bezeichnung Drehmaschine in der Fachliteratur vollständig durchgesetzt hat. CNC-Drehmaschinen sind Drehmaschinen, bei denen die Werkzeugbewegungen durch ein Computerprogramm gesteuert werden. Drehmaschinen können zum einen aus Sicht der Anwendung, zum anderen nach der Bauweise und Struktur der Maschine unterteilt werden. In der Praxis haben beide Methoden ihre Bedeutung und werden je Firmenstruktur des Herstellers und Kunden angewendet. Die Fachgemeinschaft Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauch e.V. und der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. publizieren seit Jahren ein Bezugsquellenverzeichnis, das die Werkzeugmaschinen nach unterschiedlichen Kriterien unterteilt. Das Bezugsquellenverzeichnis unterscheidet sich etwas von den Katalogen der Veranstalter von Maschinenausstellungen, die sich am internationalen Markt orientieren. Hiernach soll auf die wichtigsten Maschinen in der Übersicht nach VDW und VDMA eingegangen werden und gleichzeitig noch weitere Bezeichnungen wie die Ultrapräzisionsdrehmaschine benutzt werden.
Bei Rakuten finden Sie neben verschiedenen Drehmaschinen wie der Ferm Drehmaschine auch andere Elektrowerkzeuge. Bohrmaschinen, Schleifmaschinen, Biegemaschinen oder Baumaschinen dürfen in Ihrer Heimwerker Ausstattung nicht fehlen.