Elektrofahrzeuge für Kinder

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Elektrofahrzeuge für Kinder – ein Kaufratgeber


Von Elektroauto bis -motorrad: So verpassen Sie dem Kinderlächeln Räder


Früher oder später passiert es: Ihr Kind wächst langsam aber sicher aus der alten Tretmöhre heraus und drängt mit großen Augen auf etwas Größeres. Von ganz allein soll es fahren und am besten genauso aussehen wie Papas Erwachsenenflitzer – oder wie der des Nachbarn. Andere stolze Väter wollen aus Ihrem Kind den nächsten Lewis Hamilton machen und ihrem Spross das Fahren so früh wie möglich in die Wiege legen. Die erste Recherche ist getan und schnell wird klar: aus Plastik soll die Kleinkind-Blechschüssel sein – und elektrobetrieben. Doch die Auswahl ist beachtlich. Welches Kinderelektroauto ist das Beste für den eigenen kleinen Sonntagsfahrer? Wie groß muss der Akku sein? Was ist die perfekte Motorleistung für die Kleinen? Braucht man wirklich eine Fernbedienung, damit Pampers-Kutsche samt Nachwuchs nicht im nächsten Güllegraben landen? Dieser Kaufratgeber hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Es wird spannend: Wieviel Volt benötigt ein Elektrofahrzeug für Kinder?


Die Kategorisierung der Flitzer geschieht primär über die Spannung, mit der der eingebaute Akku den kleinen Straßenschlitten versorgt. Je mehr Volt ein Elektroauto verspricht, desto mehr Geschwindigkeit kann das Fahrwerk aufbauen – das hat Vor- und Nachteile. Mehr ist hier nur bedingt besser, wenn der kleine Bleifuß noch zu jung ist, um die Kontrolle zu behalten und bei doppelter Geschwindigkeit den Hügel hinabrast. Drei Spannungs-Varianten sind bei Kinder-Elektrofahrzeugen üblich: 6V-Geräte sind die zahmsten Versionen und eignen sich mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von zumeist gerade mal 4 km/h auch für die kleinsten Fahrer – die Hersteller empfehlen hier durch die Bank ein Mindestalter von zwei bis drei Jahren.
Die zweite Variante ist da schon schneller: 12-Volter beschleunigen Ihre kleinen Racker im Schnitt auf etwa 8 km/h, was rascher Schrittgeschwindigkeit entspricht. Zuletzt legen die 24-Volt-Kinderautos mit zu erwartenden 10 km/h nochmal einen kleinen Zahn zu.
Für die Entscheidung nach der richtigen Spannung sind Sie selbst der beste Experte, denn niemand kennt Ihr Kind besser als Sie. Fragen Sie sich einfach, welche Geschwindigkeit Ihr Kind bereits handhaben kann – oder wie schnell sie zu Fuß sind, um Ihrem Spross im Notfall hinterherzurennen – und schon haben Sie die Auswahl erheblich eingeschränkt. Wer sich immer noch unsicher ist, orientiert sich an unserer Tabelle für Altersempfehlungen bei Elektrofahrzeugen für Kinder:











































Kindesalter 6 V (ca. 4 km/h) 12 V (ca. 8 km/h) 24 V (ca. 10 km/h)
3 Jahre JA ✓ NEIN ✗ NEIN ✗
4 Jahre JA ✓ JA ✓ NEIN ✗
5 Jahre JA ✓ JA ✓ JA ✓
6 Jahre JA ✓ JA ✓ JA ✓
7 Jahre NEIN ✗ JA ✓ JA ✓
8 Jahre NEIN ✗ JA ✓ JA ✓

Beachten Sie auch das zugelassene Höchstgewicht, das die Hersteller in der Regel in der Produktbeschreibung angeben. 6 V-Fahrzeuge haben in der Regel ein Höchstgewicht von 25-30 kg, während es 12- und 24 V-Flitzer zwischen 35 und 60 kg angeben.

Wie lange hält eine Akkuladung bei Kinderautos und -fahrzeugen an?


Die Laufzeit der Akkus hängt von vielen Faktoren ab, weshalb keine genaue Angabe möglich ist. Unter die Faktoren fallen Akkutyp und -Kapazität, Gewicht des fahrenden Kindes und wie sehr der Nachwuchsrennstar das Pedal ins Bodenblech gedrückt hält. Alle Angaben sind demnach als Orientierungswerte zu verstehen. Im Schnitt kann man bei modernen Akkus jedoch locker mit einer Fahrtzeit von etwa 90 Minuten bis hin zu zwei Stunden rechnen.
Es sei hier aber anzumerken, dass einige Hersteller für eine Verdoppelung des Fahrspaßes sorgen, indem sie gleich zwei Akkus verbauen.
Wohlgemerkt, wer seinem Kind bei nur einem verbauten Akku noch ein wenig mehr Zeit auf vier Rädern gönnen möchte, steht nicht gänzlich ohne Möglichkeiten da: Zweit-Akkus lassen sich einfach nachbestellen und das Wechseln selbst ist in der Regel schnell mit dem Lösen einiger weniger Schrauben erledigt.
Die Zeit, die es braucht, um die Akkus wieder aufzuladen, variiert ebenfalls und liegt je nach Typ zwischen 5 und 15 Stunden. Da es sich bei so langen Ladezeiten allerdings ohnehin immer anbietet, die Akkus über Nacht wieder mit Energie zu speisen, sollte die Ladezeit Ihre Kaufentscheidung nur in den seltensten Fällen beeinflussen.

Sicher ist sicher – erst Recht bei Kindern: Elektrofahrzeuge & Sicherheitsfragen


Gerade bei unseren Kindern können wir gar nicht genug Vorsicht walten lassen. Auch die Hersteller von Kinderautos sind sich dessen bewusst und haben sich darauf eingestellt. Im Folgenden werden demnach die brennendsten Fragen beantwortet und die wichtigsten Sicherheitsfeatures vorgestellt, damit Sie bei der Wahl des Elektro-Geschosses genau wissen, worauf Sie besonderes Augenmerk legen wollen.

  • Sind Helm und Sicherheitsgurt notwendig?


    Nein, weder Helm, noch Sicherheitsgurte sind notwendige Features bei Kinder-Elektrofahrzeugen. Die niedrigen Geschwindigkeiten in Kombination mit einem tiefliegenden – und damit für Stabilität sorgenden – Schwerpunkt sorgen dafür, dass praktisch keine Gefahr besteht. Lediglich Ausnahme-Geräte, die auch für Hügelfahrten konzipiert wurden, bringen einen Sicherheitsgurt mit.

  • Wird Ihr Kind Ihnen davonfahren?


    Sie müssen keine Angst haben, dass Ihr Kind sich auf und davon macht, ohne dass Sie eine Chance hätten, hinterherzukommen. Die Elektromotoren der Fahrzeuge bringen auf gerader Strecke kaum mehr als 10 km/h auf den Asphalt – das ist gerade mal schnelle Schrittgeschwindigkeit. Es sollte für die meisten also kein Problem darstellen, im Zweifelsfall Ihrem Nachwuchs nachzuhechten und den in der Regel gut zu erreichenden Stopp-Knopf zu drücken. Wer dennoch befürchtet, zu langsam zu sein, sollte sich nach Modellen mit Fernbedienung umsehen.

  • Elektrofahrzeuge mit Fernbedienung – ein sinnvolles Feature?


    Das kommt ganz auf Ihre Intention beim Kauf an: Wer daran denkt, das E-Auto des Sohnemanns wie eine zu groß geratene Variante eines RC-Racers aus der Ferne zu lenken und glaubt, dass der Kleine auch noch Spaß daran hat, der irrt. Erfahrungen haben gezeigt, dass Kinder schnell das Interesse am neuen Renner verlieren, wenn sie nicht selbst steuern dürfen.
    Eine generelle Empfehlung ist, nur dann zur Fernsteuerung zu greifen, wenn Sie Angst haben, dass Ihr Kind schneller davonfährt, als Sie zu Fuß hinterherkommen: Die meisten Fernbedienungen für Kinderfahrzeuge halten für diesen Fall nämlich einen praktischen Panik-Knopf bereit, der sofort den Stromkreis des Fahrzeugs unterbricht. Durch das Fehlen eines Freilaufs bremst das Fahrzeug dann automatisch, wenn nicht sogar – je nach Modell – eine Vollbremsung durchgeführt wird.

  • Kann man Kinder-Elektrofahrzeuge gefahrlos tunen?


    Wer das Spielzeug seines Kindes noch schneller machen möchte, sollte überlegen, ob das tatsächlich sinnvoll ist. Es ist durchaus möglich, durch Basteleien dem Mini-Flitzer mehr Leistung abzuverlangen, allerdings sind die Widerstände und das Fahrwerk nicht darauf ausgelegt und könnten aufgeben. Da die Reifen bei schnellerer Drehzahl als angedacht zum Durchdrehen neigen, müssten auch diese häufiger ausgetauscht werden. Demnach gilt: Lieber gleich ein Leistungsstärkeres Modell kaufen. So haben alle gefahrlos und lange Spaß am Gerät.

  • Achten Sie auf Prüfsiegel und Kennzeichnungen



    • CE-Zeichen:
      Durch die Anbringung des CE-Zeichens erklärt der Hersteller, dass sein Produkt allen speziellen gesetzlichen Anforderungen und Richtlinien der EU an das Produkt entspricht. Es ist daher kein Qualitätssiegel im engeren Sinn, sondern eine Kennzeichnung. Elektrofahrzeuge für Kinder fallen als Spielzeug unter die Richtlinie 2009/48/EG, die unter Berücksichtigung des üblichen Verhaltens von Kindern darauf abzielt, die Sicherheit und Gesundheit der Kinder zu schützen, die das Produkt benutzen – dabei wird auch berücksichtigt, dass Kinder die Welt um sie herum hier und da gerne einmal Probelutschen. Auf maximal verursachte Lautstärke der Produkte wird ebenfalls geachtet.

    • GS-Zeichen:
      Das GS-Zeichen steht für „geprüfte Sicherheit“ und wird nur von staatlich zugelassenen Prüfstellen – hierunter beispielsweise der TÜV – vergeben. Es zeigt an, dass das Produkt den Anforderungen des § 21 des Produktsicherheitsgesetzes entspricht und damit den Schutz von Sicherheit und Gesundheit von Personen gewährleistet. Im Gegensatz zum CE-Zeichen ist das GS-Zeichen freiwillig in der Anwendung.



Die wichtigsten Infos für Kinder-Elektrofahrzeuge in der Übersicht



















































6 V-Fahrzeuge 12 V-Fahrzeuge 24 V-Fahrzeuge
Geschwindigkeit ca. 4 km/h ca. 8 km/h ca. 10 km/h
Pedale Gas Gas|Bremse Gas|Bremse
Fahr-Modi ◁|N|▷ ◁|N|▷ ◁|N|▷|▷▷
Akku-Anzahl 1 1-2 1-2
Fahrzeit 90–120 min 90–120 min 90–120 min
Ladezeit 5–15 h 5–15 h 5–15 h
Höchstgewicht Kind 25–30 kg 35–60 kg 35–60 kg