Christliche Kunst

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Ikonen – Heiligenbilder zum Verehren!


Man findet sie vor allem in Ostkirchen, besonders in orthodoxen KirchenIkonen. Ikonen sind Heiligenbilder, die meist auf Holz gemalt und kirchlich geweiht sind. Das Wort Ikone hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet übersetzt „Bild / Abbild“. Ikonen haben für die Theologie und Spiritualität der Ostkirchen eine besonders große Bedeutung.
Zweck von Ikonen ist, Ehrfurcht zu erwecken. Darüber hinaus soll eine existenzielle Verbindung zwischen Betrachter und dem Dargestellten geschaffen werden, sozusagen eine Verbindung zwischen Betrachter und Gott. In der orthodoxen Kirche gelten Ikonen weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration. Sie sollen keine Abbildung weltlicher Natur sein, sondern vielmehr „Fenster zur himmlischen Wirklichkeit“. Durch das Betrachten einer Ikone soll man die Gegenwart Gottes erfahren – sie sei Offenbarung, ebenso wie das Wort der Bibel.
Im 8. Jahrhundert entbrannte ein erbitterter Bilderstreit. Beim sogenannten byzantinischen Bilderstreit, der zwischen der orthodox-katholischen Kirche und dem byzantinischen Kaiserhaus entbrannte, ging es um die Frage des richtigen Gebrauchs und der richtigen Verehrung von Ikonen. Die Gründe, die zum Ikonen-Streit führten konnten bis heute nicht eindeutig belegt werden – eine These besagt, der islamische Einfluss und das Gebot „Du sollst dir kein Gottesbild(nis) machen“ seien einer der Hauptgründe gewesen. Mit Sicherheit kann dies aber nicht gesagt werden, da im Zuge der Auseinandersetzung viele Schriften über den Bilderstreit durch die jeweilige Gegenpartei zerstört wurden. Der Streit wurde schließlich beilgelegt und entschieden, dass die Verehrung von Ikonen erlaubt sei. Theologische begründet wurde die Ikonendarstellung durch den Gedanken der Inkarnation: Die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ermögliche die bildliche Darstellung. Das mit der Unsichtbarkeit Gottes in vorchristlicher Zeit begründete biblische Bilderverbot werde nicht verletzt, denn Gott selbst habe es im sichtbaren Christus durchbrochen. Zudem verhelfe die Anschauung von Ikonen zu geistlicher Anschauung und die Gedanken würden dadurch zu Gott geführt werden.
Ikonen werden verehrt, indem sich die Gläubigen vor ihnen bekreuzigen, sich verneigen, diese küssen oder zu Boden werfen. Ikonen sind für die orthodoxe Kirche „Fenster in die geistliche Welt“. Das ist auch der Grund, warum viele Ikonen auf goldenem Hintergrund und in der Zweidimensionalität gemalt sind. Zudem ist die Darstellung der Ikone nicht naturalistisch.
Im Zuge der Ikonenanbetung entstanden viele Ikonenmalschulen. Wichtige Ikonenmalschulen befanden sich in Wladimir, Nowgorod, Twer und Moskau. Weitere Zentren der Ikonenmalerei befinden sich in Georgien, Serbien, Mazedonien, Bulgarien, Armenien, Äthiopien und Rumänien. Viele Orthodoxe haben auch heute noch Ikonen in ihrem Zuhause – oft in einer „Gebetsecke“, die nach Möglichkeit an der Ostwand ausgerichtet ist.
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