Shoppen NachKategorien
0
ZURÜCK
KOSTENLOS
Machen Sie mehr draus: 5% zurück in Rakuten Super Points
JETZT MEHR SPAREN

Fernsehen in 4K- und UHD-Streaming bei Rakuten TV

Bei technischen Belangen kommt man an Abkürzungen einfach nicht mehr vorbei. Vor allem, wenn es um TV-Geräte geht, lesen sich die Merkmale beim Elektronikhändler des Vertrauens wie der Inhalt einer Buchstabensuppe: UHD, 4K2K, HDR, 4K, HD Blu-ray sind nur ein paar Abkürzungen aus diesem Kosmos und es werden monatlich mehr. Wir bringen jetzt etwas Ordnung ins Chaos und zeigen, was die Zukunft mit einer 4K-Auflösung bringt.

4K ist die neue Qualitätsstufe für Filme und Serien, jetzt auch bei Streamingdiensten

Röhrenfernseher sind schon lange nicht mehr in deutschen Wohnzimmern zu finden. Sie haben flachen LCDLED - Fernsehgeräten den Platz geräumt. Die Preise für die Anschaffung dieser Displays wurden immer günstiger, sodass man auch gern zum größeren Screen greift. Je größer die Bildschirmdiagonale, desto besser muss jedoch auch die Bildqualität werden. Nachdem Full HD (1920 × 1080 Pixel (Bildpunkte) bei einem Seitenverhältnis von 16:9) nun zum Standard bei TV-Produktionen wie auch bei Streamingdiensten oder YouTube-Inhalten geworden ist, geht die Suche nach noch höherer Qualität weiter. In der Kinobranche gibt es diese bereits, denn hier werden Filme mit doppelter Auflösung auf großer Leinwand und in satten Farben gezeigt. Man spricht dann von 4K. Das Bild hat 3840 × 1920 Bildpunkte, was einer Vervierfachung der Gesamtpixelzahl entspricht. Um es vereinfacht zu sagen: Man kann die eigene Bildschirmgröße bei gleichem Abstand zum Fernseher vervierfachen, ohne an Bildschärfe zu verlieren.

banner picture

Die technische Entwicklung stößt jedoch auch langsam an ihre Grenzen und das ist vor allem der menschlichen Wahrnehmung geschuldet. Stiftung Warentest hatte 2016 einen Test mit gleichgroßen Fernsehern durchgeführt, die einmal Full HD (2K) und einmal Ultra HD (4K) darstellen. Nur jede zweite Versuchsperson konnte einen Unterschied in der Qualität des Bildes feststellen.

4K-UHD nicht ohne HDR

Also warum ist derzeit der Hype um das Ultra HD bzw. 4K auf dem Fernsehmarkt so groß? Das liegt vor allem an einer zweiten Technik, die hier mit zum Zuge kommt: HDR. Die High Dynamic Range ist manchem bereits aus der Fotografie bekannt. Im Prinzip sorgt sie für einen viel stärkeren Kontrast in den Bildern.

Ein Beispiel zum Verständnis: Man versucht, ein Foto vom Vollmond zu machen. Meist kommt eine weiße Kugel auf grau-schwarzem Hintergrund dabei heraus. Weder Sterne noch Konturen auf der Mondoberfläche sind zu erkennen. Bei einer HDR-Aufnahme wird eine Fotoreihe mit unterschiedlichen Belichtungsstufen erstellt. Also zum Beispiel eine Aufnahme, auf der die Sterne zu sehen sind, jedoch der Mond viel zu hell ist. Und zeitgleich eine weitere Aufnahme, worauf die Krater des Mondes zu sehen sind, aber die Sterne in der Dunkelheit des Alls verschwinden.

Nun werden die Aufnahmen zu einem Bild zusammengefügt und eine Art Best-Of entsteht, worauf alles zu erkennen ist: Mondkrater, Sterne und Konturen. Dieses Konzept wurde in der Videotechnik übernommen. Das Ergebnis: Details in dunklen Bereichen sind besser erkennbar und die Farben wirken viel gesättigter. Die Farbtiefe wird bei HDR ebenfalls auf mindestens 10 Bit erhöht. Das ist wie beim Malen, wenn viel mehr Farbtuben zur Auswahl stehen. Wer sich einen 4K-Fernseher zulegen möchte, sollte auch immer darauf achten, dass dieser über die HDR-Technik verfügt. 

Hier ein Best-of-Video (3 min) von dem Kamerahersteller Arri®, das zeigt, welche Brillianz mit HDR bereits bei der Aufnahme ensteht:

Best for HDR since 2010 © ARRI

Filme sofort in bester Qualität

Streamingdienste wie Netflix und Rakuten TV erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Es ist einfach bequem, nach Feierabend auf der Couch aus einer riesigen digitalen Videothek auszuwählen, deren Angebot von Serien über Filme bis hin zu Dokumentationen reicht. Man beginnt mit dem Film, wann man möchte, kann die Originalsprache anwählen und im Zweifel, wenn die Augen müde werden, am nächsten Tag an derselben Stelle weiterschauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich bei der technischen Weiterentwicklung der Medien (DVD zu Blu-ray zu UHD Blu-ray) nicht immer ein neues Abspielgerät kaufen muss. Die Qualität steigt mit der Internetverbindung. Rakuten TV als Streaming-Anbieter liefert jetzt auch Filme und Serien in 4K-Auflösung nach Hause und das ohne Aufpreis.


Voraussetzungen für 4K-Streaming 

  • Fernseher mit 4K-Technik (inklusive HDMI 2.0)
  • Internetverbindung mit mind. 16 Mbit/s (
  • 4K-Content (Filme mit einer Aulösung von 3840 × 1920 Bildpunkten)

Fernseher mit 4K-Technologie

Man sollte darauf achten einen Fernseher mit 4K-Technolgie zu kaufen, der auch über die oben beschriebene HDR-Technologie verfügt, denn nur Beides zusammen lässt das eigene Wohnzimmer mit einem Kinosaal mithalten. Bei der Wahl zur Größe der Bildschirmdialoge ist es wichtig den Abstand zum Fernseher mit einzukalkulieren. Der Vorteil bei Filmen in 4K ist, dass man durch die hohe Auflösung noch näher an das Fernsehgerät heranrücken kann, ohne die einzelnen Pixel zu sehen. Grob kann man kalkulieren, dass die Fernsehgröße zwei Drittel des Abstands zum Gerät sein sollte. Beispielweise bei 2,5 Metern Abstand zum TV kann man bedenkenlos ein Gerät mit 65 Zoll bzw. 165 cm Größe wählen. Es hilft nichts, wenn man den größten und besten Fernseher zu Hause stehen hat, dieser aber falsch eingestellt ist. Es gibt eine Reihe von Testvideos um zu erfahren, ob die Farben und Kontraste auf dem eigenen Gerät richtig eingestellt sind. Werkseinstellungen sind selten am Besten. Solch eine Einstellung kann man auch den Profis überlassen und eine professionelle Kalibrierung als Dienstleistung kaufen. Wenn man für sein Gerät bis zu 2.000 Euro ausgibt, sollte man diesen Service beim Händler anfragen oder selbst in Auftrag geben (ca. 200 €).

Internetverbindung mit mindestens 16 Mbit/s

Eine hohe Auflösung und eine größere Farbtiefe bei Filmen bedeuten auch mehr Daten, die auf das eigene Gerät geladen werden müssen. Die Kabel, am besten HDMI 3.0, schaffen problemlos die Datenmengen. Jedoch muss man darauf achten, wenn man Filme in 4K-Qualität streamen möchte, dass die eigene Internetverbindung schnell genug ist. Die Downloadgeschwindigkeit sollte mindestens bei 16 Mbit/s liegen. 

4K-Content – Filme mit einer Auflösung von 3840 × 1920 Bildpunkten

Die beste Heimkinotechnik zu Hause nützt nichts, wenn man keine Filme in 4K zu Verfügung hat. Man kann entweder auf Datenträger zurückgreifen. Begriffe wie 4K-Ultra-HD-Blu-ray, UHD-Blu-ray oder 4K Blu-ray betiteln alle das gleiche Medium. Meist gibt es die Filme im Bundle zusammen mit einer normalen (2K) Blu-ray. Es lohnt sich vor dem Kauf der Filme immer auf ein HDR-Siegel zu achten, damit diese kontrast-und farbreiche Fernsehtechnik auch genutzt wird. Außerdem sollte man in gängigen Internetforen immer mal einen Blick in Test-Reviews werfen, ob der Film im Original auch in einer 4K-Auflösung vorliegt. Leider ist es ab und zu üblich 2K-Filme einfach in 4K hochzurechnen. Upscaling nennt man diesen Prozess, der leider nicht mit einem UHD-Film in HDR mithalten kann.
Wer Filme in UHD streamen möchte, kann dies bei Rakuten TV tun. Man erkennt es in der Filmübersicht durch ein kleines Symbol mit „UHD“ im oberen linkem Eck.

Was bringt die Zukunft? HDR10 vs. Dolby Vision

Wenn auf 4K-Fernsehern HDR zu lesen ist, ist meist HDR10 gemeint. Das ist ein Videostandardformat, welches bis zu 1 Milliarde Farbtöne darstellen kann (ein klassischer HD-TV kann vergleichsweise nur 16 Millionen Farbtöne herstellen). Die Metadaten sind dabei statisch. Im April 2017 wurde jedoch von Samsung und Amazon Video HDR10+ vorgestellt, wobei die Metadaten auch dynamisch angepasst werden können. Dynamische Metadaten sorgen dafür, dass bei jeder Filmszene die Signale im Kontrast oder in der Farbe angepasst werden können. Das ist zum Beispiel beim Wechsel von Tag- auf Nachtszenen sinnvoll.

Bei Dolby Vision kann eine Farbtiefe von bis zu 12 Bit erzeugt werden. Das heißt, hier können schon 16 Milliarden Farbtöne dargestellt werden. Dolby Vision passt ebenfalls, per Software-Algorithmus, die Bilddaten an das entsprechende Fernsehgerät an. So sollen keine großen Unterschiede zwischen Displays mit unterschiedlichen Vorraussetzungen erkennbar sein.

Dolby Vision hört sich hier nach dem klaren Favoriten gegenüber HDR10 an. Problem ist hierbei jedoch der Flaschenhals in der Datenkette: Das Internet. Die Internetanbieter werden es derzeit nicht schaffen, solch hohe Bilddaten zu übertragen. Derzeit macht Dolby Vision hauptsächlich Sinn für Ultra HD Blu-ray-Player mit den entsprechenden Filmen auf UHD Blu-ray.

banner picture
banner picture
banner picture