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Werkzeuge für die Grundausstattung

Handwerkliches Geschick hin oder her: Wer einen eigenen Haushalt führt, muss ab und an zur Werkzeugkiste greifen. Gut, wenn dann die für alle Fälle passenden Werkzeuge darin liegen, die dann im Idealfall auch viele Jahre im Einsatz bleiben. Hochwertige Qualität erkennt man oft am Preis – denn wer Ramschware kauft, kauft meist zwei Mal – und/oder an der als verlässlich bekannten Herstellermarke. Doch ob einheitliches Set oder das, was Ihnen am besten in der Hand liegt: Wir verraten Ihnen, was zur Heimwerker-Grundausstattung gehört und geben Tipps, auf was Sie beim Kauf achten sollten.

Modern messen wie in alten Zeiten

Trotz Lasermessung, handlicher Bandmaße und innovativer Technik-Gadgets hält sich der gute alte Zollstock unangefochten auf Platz 1 der beliebtesten Messgeräte. Bevor ein Heimwerk-Projekt überhaupt richtig losgeht, muss man schließlich wissen, ob der neue Schrank überhaupt zwischen Bett und Wand passt oder wie breit die neue Gardinenstange sein soll. Ein Zollstock gehört also zu jeder Grundausstattung.

Die gängigste Zollstock-Länge ist die Zwei-Meter-Variante aus meist 10 Einzelgliedern. Je nach Bedarf oder Vorliebe lassen sich aber auch Zollstöcke erwerben, die deutlich länger sind und/oder weniger Glieder haben.

Was muss ich beim Kauf eines Zollstocks beachten?

  • ⚠️Die Maß-Skala sollte in kontrastreichen Farben und ohne Ablenkung (zum Beispiel Werbe-Logos oder Bilder) gestaltet sein, damit man beim Ablesen auch aus der Entfernung keine Fehler auftreten.
  • ⚠️ Die wichtigsten Angaben sind bei einem Qualitäts-Zollstock deutlich sichtbar ablesbar.
  • ⚠️ Die Längenangabe finden Sie in dem rechteckigen Feld direkt am Anfang der Maß-Skala.
  • ⚠️ Die Genauigkeitsklasse ist in römischen Ziffern in dem nachfolgenden ovalen Feld aufgeführt: Eine Genauigkeit von III ist bei Holz-Zollstöcken bzw. Holz-Gliedermaßstäben üblich (Toleranz von ±1,4 mm auf 2 Meter), während Metall-Zollstöcke oft in die Genauigkeitsklasse II (Toleranz ±1,1 mm auf 3 Meter bzw. ±1,5 mm auf 5 Meter) gehören.

Der Klassiker unter den Werkzeugen

Selbst wenn Sie nicht vorhaben, in Zukunft Tische und Schränke zu zimmern, einen Hammer brauchen Sie trotzdem – und sei es nur, um einen Nagel einzuschlagen. Das klassische Standard-Modell für den Hausgebrauch ist dabei ein Schlosserhammer mit Holzgriff und etwa 300 Gramm Kopfgewicht. Er eignet sich für die meisten Arbeiten im Haushalt. Für sehr leichte Arbeiten wie zum Beispiel das Einschlagen dünner Nägel oder Drahtstifte, eignet sich ein leichter Hammer mit 100 Gramm Kopfgewicht.

Worauf muss ich beim Kauf eines Hammers achten?

  • 🔨 solide Befestigung des Stiels am Hammerkopf (kein Wackeln)
  • 🔨 deutlich sichtbare Keilhülse (Qualitätsmerkmal)
  • 🔨 Extra: Stielschutzhülsen für zusätzliche Verstärkung

Bei mit Farbe verstrichenen Keilhülsen ist Vorsicht geraten: Hier könnte der Hersteller ggf. Produktionsmängel verdecken.

Alles senkrecht – alles waagerecht

Absolut essenziell auch für einfachste Arbeiten im Haushalt ist eine Wasserwaage, denn Bilder, Regale und Co. sollen ja gerade hängen. Auch zum Anzeichnen von senkrechten oder waagerechten Markierungen ist dieses Werkzeug ein praktischer Helfer. Handwerker-Profis haben Wasserwaagen in verschiedenen Längen; für die Werkzeug-Grundausstattung reicht eine hochwertige, mindestens 60 cm lange Wasserwaage.

Die meisten Wasserwaagen bestehen aus Leichtmetall oder Kunststoff mit häufig präzise geschliffener Sohle. Die Standardwasserwaagen haben zwei sogenannte „Libellen“, die zum Antragen von waagerechten und senkrechten Linien dienen; einige Modelle besitzen zusätzlich eine weitere Libelle im 45- Grad-Winkel.

Worauf muss ich beim Kauf einer Wasserwaage achten?

  • ⚖️ Die Qualität der Libellen bestimmt die Ablesbarkeit und Genauigkeit der Wasserwaage: Sie sollte am besten aus glasklarem Acryl bestehen.
  • ⚖️ Je geringer die Krümmung der Libelle, desto leichter bewegt sich die Luftblase.

Zur Überprüfung der Anzeige legen Sie die Wasserwaage auf eine waagerechte Fläche und merken sich die Position der Luftblase. Drehen Sie die Wasserwaage nun um 180 Grad und vergleichen Sie die Position der Luftblase: Steht sie trotz Drehung an derselben Stelle, ist die Wasserwaage brauchbar.

Unverzichtbar für Möbel, Zweirad & mehr

Nicht nur Nägel, auch Schrauben begegnen jedem Heimwerker garantiert. Mit einem Schraubendreher-Set sind sie ideal zu handhaben, denn darin sind mehrere Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher in verschiedenen Größen enthalten. Außerdem ist hier meist ein sogenannter Spannungsprüfer für kleinere Elektroarbeiten dabei.

Worauf muss ich beim Kauf von Schraubendrehern achten?

  • ❌ Schraubendreher und Schraubenkopf sollten immer gut zusammenpassen
  • ❌ Je ein Kreuzschlitzschraubendreher in den Größen 1 und 2 genügen in der Regel.
  • ❌ Die gängigsten Schraubenköpfe sind Phillips- und Pozidriv-Kreuzschlitz. Pozidriv-Schrauben werden v. a. für Spanplatten verwendet.
  • ❌ Schraubendreher für größere Schrauben bzw. Torx können bei Bedarf gekauft werden.
  • ❌ Zwei-Komponenten-Griffe sorgen für sichere Kraftübertragung.
  • ❌ Schwarze Spitzen sind kein Qualitätsmerkmal, sondern durch die Fertigungstechnik bedingt.

Worauf muss ich bei der Verwendung von Schraubendrehern achten?

  • ❌ Schlitzschraubendreher sind nur für Schlitzschrauben gedacht.
  • ❌ Sechskant-Klingen oder ein Sechskant an der Klingenbasis erleichtern das Lösen festsitzender Schrauben mithilfe eines zusätzlichen Schraubenschlüssels.

Kraftschonend und zeitsparend schrauben

Spätestens, wenn der erste große Schrank aufgebaut werden soll, zeigt sich, was ein Akkuschrauber wert ist: Seine Verwendung spart nicht nur sehr, sehr viel Zeit, sondern schont auch die Unterarme. Ein weiteres Plus ist die Tatsache, dass der Akkuschrauber ohne behinderndes Stromkabel flexibel handhaben lässt – egal, ob im Keller, auf dem Dachboden, in der Garage oder im Garten. Leistungsstarke Akkuschrauber eignen sich auch für kleinere Bohrarbeiten. Denn ob Holz, Plastik, Beton oder Metall – je nach Leistungsfähigkeit eignet sich ein Schrauber mit Bohrfunktion für unterschiedliche Materialien. Kurz: Auch wenn dieses Werkzeug in der Anschaffung kostet, ist es für die Grundausstattung eine kluge Wahl.

Worauf muss ich beim Kauf eines Akkuschraubers achten?

  • 💡 Je höher die Voltzahl, desto leistungsstärker ist der Akkuschrauber. Auch max. Drehmoment und Akkulaufzeit sind wichtige Eigenschaften.
  • 💡 Ein leichter Akkuschrauber ist angenehm bei längeren Arbeiten.
  • 💡 Mini-Akkuschrauber eignen sich besonders für kleine Projekte oder den Einsatz in beengten Verhältnissen.
  • 💡 Akkubohrschrauber haben eine weitere Geschwindigkeitsstufe für höhere Leistungsfähigkeit, die eben nicht nur das Schrauben, sondern auch das Bohren erlaubt.
  • 💡 Wer häufig und viel mit dem Akkuschrauber arbeiten will, sollte gleich einen Ersatz-Akku dazu kaufen.
  • 💡 Bithalterung, integrierte LED-Beleuchtung (beim Einsatz in dunkleren Ecken) und mehrere Aufsätze sind ebenfalls hilfreiche Elemente beim professionellen Einsatz.
  • 💡 Achten Sie auf die Herstellerangaben: Nicht nur die Umdrehungszahl zählt – auch für welche Materialien sich der Schrauber eignet, ist wichtig.

Schweres Gerät für volle Power

Der Akkuschrauber ist zum Schrauben geeignet, hat keine Spannvorrichtung für Bohrer, benötigt nur geringere Drehzahlen, aber dafür ein hohes Drehmoment. Der Akku-Bohrschrauber kann alles, was auch der Akkuschrauber kann – aber er besitzt zusätzlich ein Bohrfutter und mehrere Gänge für die verschiedenen Anforderungen.

Auf den ersten Blick gleichen sich die Geräte, doch wo der Schrauber fein dosierbare Kraft im niedrigen Drehzahlbereich liefert, geht die Bohrmaschine mit einer Menge Leistung im sehr hohen Drehzahlbereich zu Werke. Das heißt, ein Akkuschrauber ist fürs Bohren in harten Materialen wie Beton nicht leistungsstark genug. Eine zum Schrauber umfunktionierte Bohrmaschine rutscht hingegen schnell mal ab oder dreht die Schraube zu tief hinein. Wer Regal und Co. also nicht nur zusammenbauen, sondern auch sicher an Wänden oder der Decke befestigen will, braucht neben dem Akkuschrauber auch eine Schlagbohrmaschine in der Werkzeug-Grundausstattung.

Der Akku-Schlagbohrschrauber ist eine kopflastige Erweiterung des Akku-Bohrschraubers: Als zusätzliche Funktion besitzt er ein Schlagwerk, um das Bohren in Holz, Metall, Ziegel und Leichtbetonwände zu ermöglichen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Akku-Schlagbohrschraubers achten?

  • 🔋 Große Akkukapazität zählt: Der Akku sollte auswechselbar sein und dank Markenqualität langlebig arbeiten.
  • 🔋 Das Ladegerät sollte die Möglichkeit zur Schnellladung bieten. Ein Ersatz-Akku minimiert lästige Wartezeiten.
  • 🔋 Übliche Bohrfuttergrößen variieren von 1–10 mm. Mehr benötigt man als Heimwerker kaum.
  • 🔋 Leichtgewichte sind von Vorteil, besonders bei Arbeiten über Kopf.
  • 🔋 Es sollte verschiedene Drehmomenteinstellungen möglich sein, um die Kraft auf die zu leistende Arbeit abzustimmen.

Für maximale Leistung – zum Beispiel Bohrung in dicken Betondecken mit Bewährung –sind kabelgebundene Schlagbohrer zu empfehlen.

Halten, Greifen und Abkneifen

Durch ihre Hebelwirkung vervielfachen Zangen die menschliche Kraft und eignen sich deshalb gut zum Greifen, Halten und Zerteilen von Werkstücken, Materialien und Schrauben. „Den würd ich ja nicht mal mit der Kneifzange anfassen!“, sagt man gern – doch für Nägel, die man wieder aus der Wand ziehen will, gilt dieses Motto nicht. Darum ist die Kneif- oder Beißzange die erste von drei Zangen, die auch jeder Amateur-Handwerker unbedingt im Sortiment haben sollte. Mit dieser Zange lassen sich Nägel und andere Metallstifte bzw. Draht jedoch nicht nur fest greifen, sondern auch gleich abkneifen.

Die übliche Grifflänge beträgt 16–20 Zentimeter und die reguläre Backenbreite etwa 20 mm.

Worauf muss ich beim Kauf einer Kneifzange achten?

  • ➕ Die Zange sollte aus Werkzeugstahl mit einer Chrom-Vanadiumlegierung bestehen und gehärtete Backen sowie ein stabiles, leichtgängiges Kreuzgelenk besitzen.
  • ➕ Für exakte Ergebnisse müssen die Backen absolut parallel zueinander stehen.
  • ➕ Gummiüberzüge an den Griffen verbessern den Grip und vermeiden Abrutschen.
  • ➕ Beim ersten Einsatz muss sich ein Blatt Papier ebenso leicht durchteilen lassen wie ein Draht. Die Backen sollten nach Kontakt mit dem harten Material außerdem keine Dellen aufweisen.

Für Arbeiten an elektrischen Anlagen müssen spezielle Kunststoffgriffhüllen mit Schutzisolisation nach VDE vorhanden sein. Doch diese Arbeiten überlässt man als Laie lieber den Profis – Lebensgefahr.

Der Allround-Helfer

Die Zange, die Sie als Heimwerker wohl am häufigsten zur Hand nehmen werden, ist die sogenannte Kombizange. Wie ihr Name schon sagt, lässt sie sich vielseitig einsetzen. Sie besitzt unterschiedliche Greifflächen an der Spitze und in der Mitte aus und besitzt außerdem auch eine Schneide zum Abknipsen von weichen Drähten. So lassen sich mit ihr Drähte abkneifen und abwickeln, Schraubenköpfe fixieren und Nägel festhalten oder herausziehen. Kurz: ein Muss für jede Werkzeug-Grundausstattung.

Worauf muss ich beim Kauf einer Kombizange achten?

  • 👍 Beim Schneidetest sollte sich ein weicher Stahldraht leicht schneiden lassen und keine Scharten in den Schneiden zurücklassen.
  • 👍 Die Zange sollte leichtgängig und einhändig zu bedienen sein.

Kombizangen werden oft bei Elektroarbeiten benutzt und daher häufig in geprüfter VDE-Ausführung angeboten. Als Elektrik-Laie sollten Sie jedoch lieber einen großen Bogen um Stromarbeiten machen und stattdessen einfach eine nicht zu zierliche Markenzange im Werkzeugkasten haben.

Auch für spezielle Anwendungen bietet die Werkzeugindustrie mittlerweile für fast jedes Problem eine Speziallösung.

Verstellbar und flexibel

Last but not least: die Schlüsselzange, auch bekannt als Wasserpumpenzange. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein Verschluss fest zugedreht bzw. wieder aufdreht werden soll. Auch um festsitzende Schrauben oder Muttern schonend zu lösen, verwendet man die Zange mit den parallel geführten, glatten Backen oft. Durch die einfache Schnellverstellung per Knopfdruck lässt sich der Abstand der Backen leicht auf die gewünschte Schrauben- bzw. Verschlussgröße einstellen.

Auch die Wasserpumpenzange gibt es in verschiedenen Größen: Für den Hausgebrauch ist die mittlere Größe mit 250 mm Länge und einem Arbeitsbereich von bis zu 46 mm am besten geeignet. Für den mobilen Einsatz am Fahrrad, Moped oder Motorrad empfiehlt sich die kleinere Ausführung mit 180 mm Länge und einem maximalen Backenabstand von 35 mm.

Worauf muss ich beim Kauf einer Schlüsselzange achten?

  • 💥 Ausreichender Klemmschutz ist wichtig: Die Griffe dürfen die Hand auch dann nicht einklemmen, wenn Sie beim Heimwerken einmal abrutschen.

Für alle Möbel-Schrauber

Ebenfalls ein Must-Have ist eine Auswahl an Inbusschlüsseln. Übrigens: Der Name der von Fachleuten "Innensechskant" genannten Werkzeuge wurde vom ersten Hersteller der Schrauben, der Neusser Firma Bauer & Schaurte, erschaffen und ist ganz einfach die Kurzversion von „Innensechskantschraube Bauer & Schaurte“.

Nützlich ist der Inbus zum Beispiel bei der Fahrradreparatur: Hier kommt die Sechskantschraube oft bei festen Verbindungen zum Einsatz, denn im Vergleich zur Kreuzschlitzschraube sie das 10-fache Drehmoment aushalten.

Was muss ich beim Kauf von Inbusschlüsseln beachten?

  • 🚲 Gängige Größen sind 2–10 mm.
  • 🚲 Am häufigsten werden 4-, 5- und 6-mm-Schlüssel verwendet: Hier lohnt sich die Anschaffung.
  • 🚲 Ergonomisch geformte Griffe sorgen für optimale Kraftübertragung.

Ein Must-Have für Hobby-Mechaniker

Wann immer es um das Lösen oder Anziehen von Schrauben mit Vier- oder Sechskantkopf geht, werden Sie einen Schraubenschlüssel benütigen. Denn hier greifen normale Schraubendreher oder Inbusschlüssel nicht. Deswegen sollte die auch als Gabel- bzw. Maulschlüssel bekannten Werkzeuge in keiner Grundausstattung fehlen.

Worauf muss ich beim Kauf von Schraubenschlüssel achten?

  • 🔧 Ein Satz von 8–10 Kombischlüsseln in den Größen von 8–17 mm ist ideal.
  • 🔧 Kombischlüssel besitzen je ein Maulschlüssel- und ein Ringschlüsselende.
  • 🔧 Achten Sie wegen der hohen Krafteinwirkung unbedingt auf Markenware.
  • 🔧 Ringschlüssel mit Wellenprofil verhindern das Runddrehen der Ecken bei festsitzenden Schrauben.

Bei besonderem Bedarf – zum Beispiel bei häufiger Fahrradreparatur o. ä. kann der Basissatz mit Spezialwerkzeug erweitert werden. Hier eignen sich auch Steckschlüsselsätze mit hochwertiger Knarre (Ratsche).

Glatter Schnitt für Heimwerker

Ein leichtes Cutter- oder Teppich-Messer zum Basteln haben Sie bestimmt schon zu Hause. Doch wenn es ans ernsthafte Heimwerken geht, empfiehlt sich die schwere Profi-Variante. Erstens ist es handlicher, zweitens ist es robuster und drittens kann man hier die Klingen nachkaufen.

Der Schaft der Profi-Messer wird weiterverwendet: Ist die Klinge abgenutzt, lässt sie sich zuerst abbrechen und schließlich ganz auswechseln. Feststehende Klingen lassen sich hier dagegen ein Mal wenden, bevor sie ausgewechselt werden müssen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Cutters achten?

🔪 Preiswerte Modelle aus Leichtplastik eignen sich nicht für schweren oder wiederholten Einsatz.

🔪 Ein ergonomischer Griff und ein solides Gewicht sprechen für hochwertige Materialqualität.

Für die grobe Holzbearbeitung

Sägen gibt es viele. Für die Grundausstattung empfiehlt sich je eine Variante für Holz und für Metall. Für Holz ist der Fuchsschwanz zum Klassiker avanciert: Da diese Handsäge auf Stoß und Zug sägt (sprich: wenn man sie abwechselnd vom Körper wegbewegt und wenn zu sich zieht), lässt sich mit ihr schnell und kraftvoll arbeiten. Die übliche Blattlänge der Allround-Säge fürs Grobe beträgt üblicherweise etwa 35 bis 50 cm. Einfache Fuchsschwänze haben meist einen offenen oder geschlossenen Holz- oder Kunststoffgriff.

Was muss ich beim Kauf eines Fuchsschwanzes beachten?

  • 🌲 Mehrkomponentengriffe verbessern die Ergonomie verbessern und erleichtern die Arbeit.
  • 🌲 Bei guten Fuchsschwänzen lässt sich das Sägeblatt bzw. der Sägeblatttyp auswechseln.
  • 🌲 Für Linkshänder gibt es spezielle Modelle.

Der Fuchsschwanz eignet sich ideal für gröbere Arbeiten in Haus und Garten, zum Beispiel für die Zerteilung und den Zuschnitt von Brettern, Kanthölzern und Bohlen. Die Zähne des Fuchsschwanz-Sägeblatts sind für eine bessere Spanabfuhr und Schnittleistung geschränkt, das bedeutet: Sie sind abwechselnd nach rechts und links ausgebogen.

Wichtigste Eigenschaft: Hat sich der Fuchsschwanz einmal ins Material eingeschnitten, führt er sich durch das breite Sägeblatt von selbst und ermöglicht so gerade Schnitte. Mit einer vorgefertigten Führung lässt sich mit der Säge auch auf Gehrung arbeiten.

Lässt sich das Sägeblatt auswechseln, ist der Fuchsschwanz nicht nur für Holz einsetzbar: Mit einem hartmetallbestückten Sägeblatt eignet sich die Säge auch für Porenbeton, Steinen und andere Baustoffe (für größere Arbeiten sollten hier jedoch die entsprechenden Spezialsägen angeschafft werden).

Für feinere Holzzuschnitte ist außerdem eine kürzere Feinsäge mit verstärktem Rücken und einfachem Stielgriff zu empfehlen. So können in Kombination mit einer Gehrungslade auch winkelgenaue Zuschnitte vom Fußleisten, Bilderrahmen und anderen Holzleisten erfolgen.

Metallsäge mit flexiblen Möglichkeiten

Anders als beim Fuchsschwanz  ist das Sägeblatt bei gängigen Metallsägen in einen Bügel eingespannt. Daher nennt man sie auch Bügelsäge oder – in der kleinen Haushalts-Variante – Puk-Säge. Es gibt sie in unterschiedliche Ausführungen, zum Beispiel mit einem einfachen Drahtbügel oder einem stärkeren Bügel bzw. mit einem Griff aus Holz oder Kunststoff. Bei der sogenannten Taschensäge kann der Griff in den Sägebügel eingeschwenkt werden.

Das Sägeblatt ist auswechselbar, so dass mit der Bügelsäge nicht nur Metall und Kunststoff, sondern (seltener) auch Holz bearbeitet werden kann. Das Sägeblatt wird dabei nach unterschiedlichen Methoden eingehängt bzw. ausgewechselt: Entweder wird es in den zusammengedrückten Bügel eingehängt oder der Bügel wird vor dem Einhängen des Sägeblatts durch Drehen des Griffs zunächst ent- und danach wieder gespannt.

Worauf muss ich beim Kauf einer Bügelsäge achten?

  • ⚡ Lässt sich der Sägeblattwechsel leicht vornehmen? Meist sind die etwas teureren Sägen hier im Vorteil.
  • ⚡ Für häufige und größere Arbeiten eignet sich statt der Puk-„Mini-Säge“ eher eine längere und leistungsfähigere Metallbügelsäge.

Beachten Sie: Hier wird nicht auf Stoß, sondern auf Zug gearbeitet. Deshalb muss das Sägeblatt zu eingehängt sein, dass die scharfen Zähne Richtung Griff zeigen.

Flexibel und genau messen

Mit dem Zollstock können starre Abstände ermittelt werden; ein aufrollbares Maßband ist dagegen flexibler einsetzbar. Außerdem entsprechen Zollstöcke in der Regel nur der Genauigkeitsklasse III (Toleranz von ±1,4 mm auf 2 Meter), während Stahlmaßbänder in die Genauigkeitsklasse II (Toleranz ±1,1 mm auf 3 Meter bzw. ±1,5 mm auf 5 Meter) gehören.

Gebräuchlich sind Längen zwischen 2–5 Metern (seltener sind Längen von bis zu 100 Metern für den speziellen Einsatz im Außenbereich) und die Herstellung aus gehärtetem Federbandstahl oder rostfreiem Stahl. Aufgerollt ist das Band mit der aufgedruckten oder eingeätzten Skala in einer Metall- oder Kunststoffkassette.

Was muss ich beim Kauf eines Maßbands beachten?

  • Der Bandanfang sollte mit einem kleinen Schieber versehen sein, damit das Maßband am Startpunkt eingehängt werden kann.
  • ✔️ Zwei Ableseebenen: Für einfache Streckenmessungen wird der Abstand direkt vor der Kassette abgelesen, während bei Innenmessungen die Länge der Kassette berücksichtigt und die gemessene Strecke in einem Fenster o. ä. angezeigt wird.

Kabel abisolieren und mehr

Der Seitenschneider arbeitet wie die Kneifzange nach Beißschnitt-Prinzip; beide unterscheiden sich vor allem im Ansatzwinkel. Anders als bei einer Schere gleiten die Schneiden also nicht aneinander vorbei, sondern treffen direkt aufeinander, um Nägel oder Drähte abzuknipsen. Auch Gummi oder Kunststoff lassen sich mit einem Seitenschneider trennen. Je nach zu schneidendem Material kann die Schneide einen unterschiedlichen Winkel haben. Für Ihren Werkzeugkasten genügt die Standardausführung.

Was muss ich beim Kauf eines Seitenschneiders beachten?

  • ✂️ Sollen Eisen und NE-Metalle bearbeitet werden, benötigen Sie einen Seitenschneider mit gehärteten Schneiden.
  • ✂️ Minderwertige Ware erkennt man beim sogenannten Nageltest daran, dass bereits die ersten Einsätze Scharten in den Schneiden hinterlassen.
  • ✂️ Dicke Griffhüllen aus Kunststoff erleichtern Zugriff und Schneiden.
  • ✂️ Grifflängen, Griffabstände und Griffverläufe sollten so abgestimmt sein, dass stets die ideale Hebelwirkung zur Verfügung steht.

Neben den Standardmodellen bietet der Markt auch spezielle Seitenschneider für besondere Einsatzbereiche an. Sogenannte Kraftseitenschneider haben etwa eine andere Hebelkraftübersetzung, die ein leichteres Schneiden ermöglichen soll.

Das flexible Extra für Schrauber

Wer viel schrauben will, greift am besten zu Steckschlüsselsätzen: Achten Sie hier vor allem auf eine hochwertige Qualität der Knarre bzw. Ratsche, denn sie ist das wichtigste Element.

Worauf muss ich beim Kauf von Knarre, Ratsche bzw. Steckschlüsselset achten?

  • ✖️ Besonders robust sind einfache Knarren mit Durchsteckvierkant und zwölf Zähnen.
  • ✖️ Besonders komfortabel zu bedienen sind Ratschen mit umschaltbarer Arbeitsrichtung, feinerer Verzahnung, Verriegelungsmechanismus und zusätzlichem Gelenk.
  • ✖️ Metallgriffe sind zwar stabil, doch rutschfeste Kunststoffgriffe eignen sich besser.

Die passende Größe der Ratsche hängt von der Größe der Nüsse bzw. der Seitenlänge des Vierkants ab: Für die Schraubengrößen 4–14 ist eine 1/4''-Ratsche die richtige Wahl und für 12–34 ist die 1/2''-Knarre geeignet.

Alternativ zum Schraubendreher-Set eignen sich Bithalter (die bereits bekannte Knarre oder Ratsche) und ein Satz Bits. Der Vorteil ist hier vor allem die Platzersparnis. Außerdem können die Bits auch in Akkuschraubern verwendet werden.

Worauf muss ich beim Kauf von Bit-Sets achten?

  • 🔺 Mit verschiedenen Stecknuss-Adaptern können Bits in unterschiedlichen Anschlusswerkzeugen verwendet werden.
  • 🔺 Bei bewährten Marken stimmt die Stahlhärte für lange Haltbarkeit und guten Grip.
  • 🔺 Nicht die Anzahl, sondern die Qualität von Aufsätzen und Box bestimmt die Kaufentscheidung.
  • 🔺 Gute Boxen sind von außen stabil, bieten feste Halterungen für die Bits und markieren bzw. beschriften die verschiedenen Profile.
  • 🔺 Wenn Sie Ihr Bitset nicht nur an der Werkbank nutzen möchten, können ein Clip zur Befestigung der Box am Gürtel sowie ein geringes Gewicht vorteilhaft sein.

Zu den am häufigsten genutzten Bits zählen die klassischen Profile wie Schlitz und Kreuzschlitz sowie Torx- und Innensechskant bzw. Inbus. Je nach Bitset sind unterschiedliche Mengen der einzelnen Bits vorhanden. Die ideale Zusammensetzung besteht aus einer Auswahl an Phillips- und Pozidriv-Bits sowie Innensechskant- und Torx-Aufsätzen. Schlitzprofile verschwinden zunehmend, aber auch hier sollten einige Profile vorhanden sein.

Alles im Griff

Gerade wenn Sie Reparaturen gern selbst erledigen oder verschiedene DIY-Projekte im Hinterkopf haben, lohnt es sich, sich gleich einen gut sortierten Werkzeugsatz im Koffer zuzulegen anstatt alle Werkzeuge einzeln zu kaufen. Dieses Grundsortiment lässt sich dann bei Bedarf Zeit Stück für Stück um Spezial-Tools ergänzen.

Die Vorteile eines vorbestückten Koffers sind vielfältig:

  • 📦 Alle Werkzeug-Sets sind vollständig und von einer Qualität und Optik.
  • 📦 Alle Geräte passen in die vorhandenen Fächer.

Wer nur seine vorhandenen Werkzeuge verstauen möchte, hat die Wahl zwischen einem leeren Werkzeugkasten, einem flexibel tragbaren Werkzeugrucksack oder einem Werkzeugwagen mit umfassendem Stauraum.

Worauf muss ich beim Kauf eines Werkzeugkoffers achten?

  • 📦 In jedem Fall sollten verschiedene Maul- und Ringschlüssel enthalten sein, außerdem verschiedene Schraubendreher, Zange und Hammer. Auch eine Wasserwaage sollte dabei sein.
  • 📦 Bei dem Material können Sie frei entscheiden: Die meisten Kunststoffkoffer sind leicht, günstig und dennoch stabil. Alu-Koffer sind hochwertiger und trotzdem leicht. Metall-Koffer sind sehr strapazierfähig, aber aufgrund ihres Gewichts eher für den statischen Einsatz geeignet.

Auch wenn der Koffer als „wasserdicht“ gehandelt wird: Lassen Sie ihn nicht dauerhaft im Regen oder in einer Pfütze stehen. Auch in einem Koffer sollten Werkzeuge trocken in der Garage oder im Haus aufbewahrt werden.

Marken-Werkzeuge zu Top-Preisen

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