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Foodtrend 2019: Gesundes Essen macht Spaß

Clean, regional & happy

Das Ernährungs-Stichwort im Jahr 2019 heißt „Healthy Hedonism“. Oder anders gesagt: Gesundes Essen muss gut schmecken und Spaß machen. Tschüss, Kalorienzählen – bye-bye, geschmacklose Food Facts – und hallo, Bauchgefühl!

Gegessen werden darf, was gut tut. Und wer bewusst auf seinen Bauch hört, wird bei der Mission Self-Care feststellen, dass die Esslust sich dann gar nicht unbedingt auf Zucker und fettiges Fast Food fokussiert.

Stattdessen tendiert so mancher Magen ganz automatisch zu Clean Eating mit naturbelassenen Zutaten, zu frischem Obst und Gemüse, zu liebevoller Zubereitung und abwechslungsreichen Rezepten.

Body Positivity kann so lecker sein: Wenn der Bauch sich wohlfühlt, ändert sich auch Körper- und Lebensgefühl. Leicht, frei und easy ist angesagt. Wer es trotzdem süß mag, kann sich mit zuckerfreien Alternativen glücklich futtern. Oder man kehrt nach einem kleinen Überfall auf den Candy-Saloon seiner Wahl einfach wieder zur gesunden Routine zurück.

Plastikfrei essen

Das Prinzip „Healthy Hedonism“ beschränkt sich dabei nicht nur auf die Ernährung selbst: Es geht nicht nur um das, was auf den Teller kommt, sondern auch um den Teller selbst. Und um das Besteck. Und die Tischdecke. Und um die Einkaufstüte, den Strohhalm, die Transportwege, die Herstellung … kurz: Um alles, was mit dem Thema Essen, Einkauf und Produktion zu tun hat. Deswegen haben wir auf dieser Seite nicht nur die aktuellen Foodtrends gesammelt, sondern auch gleich Produktideen für umweltbewusste Ernährung zusammengestellt.

Foodie-Liebling Kaffee: ein Klassiker, 1000 Variationen

Seit dem 14. Jahrhundert ist Kaffee ein wahrer Dauerbrenner. In den letzten Jahren spielen Zubereitung, Latte Art und Barista-Kunst eine immer größere Rolle für Foodies. Für alle Kaffeefans haben wir nun alle Infos, Bestseller und Empfehlungen zum geliebten Wachmacher zusammengestellt.

Foodie's Lieblinge

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Was liegt 2019 im Food-Trend?

In diesem Jahr muss es lecker und healthy sein. Außerdem kreuzen sich die Trends zu Exotik einerseits und Regionalität andererseits: Während uns die bunte Levante-Küche und deftige Phở-Suppen-Rezepte Richtung Orient und Asien entführen, sollten die weiterhin beliebten Superfoods nun aus heimischem Anbau stammen. Chia und Açaí sind out – hier kommen Rote Beete und Blaubeere.

Denn Fitness dank Clean Eating bleibt ein Thema: Wer auf den Snack zwischendurch nicht verzichten will, kann zwischen verschiedenen gesunden Fast-Food-Ideen von Superfood-Riegel bis Kale-Chip wählen. Oder lieber gleich auf zuckerfrei setzen? Unsere Koch- und Backbücher beweisen, dass zuckerfrei nicht Verzicht auf süße Genüsse bedeutet.

Außerdem wird im Food-Jahr 2019 im ganz Tiefen gefischt: Algen und Meeresgemüse kommen auf den Teller. Entweder als pulverisierte Nahrungsergänzung, zum Knabbern als knackiger Algensnack oder frisch im Salat. Grün und lecker ist das Motto.

Aber nicht nur grün, auch PINK wird großgeschrieben: Wer unter Foodies etwas auf sich hält, der färbt seine Kreationen in diesem Jahr nämlich ganz "natürlich" mit Rote-Beete-Pulver. Keine Lust auf Flowerpower im Essen? Dann ist vielleicht der Food-Trend Cookie Dough das Richtige: Denn 2019 darf Keksteig gelöffelt werden. Pur und direkt aus dem Becher. Und vor allem ohne, dass Mama einschreitet. Also nichts wie her mit dem Löffel!

Heimische Superfood-Helden

Was ist Levante-Küche?

Levante-Küche beschreibt die in Syrien, Jordanien, dem Libanon und vor allen in Isreal beheimatete Art zu kochen. Typische Gerichte sind Falafel, Hummus, Kibbeh, Shakshouka und Babaganoush. In den Rezepten dieser so gesunden wie leckeren Gerichte vermischen sich traditionell-arabische Aromen und ungezwungene Kochkunst zu einzigartigen Gerichten. Statt Fleisch spielen hier bunte Gemüsesorten und vielfältige Gewürze von Kardamom und Kumin (Kreuzkümmel) bis Bahart, Sumach und Zaatar eine geschmackvolle Rolle. Einen zentrale Platz nehmen dabei die Mezze ein, also die „Tapas“ der Levante: Liebevoll in kleinen Schälchen angerichtet und ungezwungen im Familien- und Freundeskreis genossen, entfaltet sich zwischen Bulgur, Joghurt und Fladenbrot der ganze Genuss des Orients.

Pho: Nudelsuppenliebe "made in Asia"

Was ist Phở?

Pho oder Phở ist die traditionelle vietnamesische Frühstückssuppe. Sie besteht aus kräftiger Brühe, Reisnudeln, Zwiebel- und Lauchringen sowie Hühnerfleisch (phở gà) oder dünnen Rindfleischscheiben (phở bò oder phở tái). Und eigentlich kann man das küstliche Schalengericht sowieso rund um die Uhr essen. Kein Wunder, denn die feinen Würzaromen aus frischem Koriander und Minze, in Scheibchen geschnittenen Chilis und weißem Pfeffer, abgerundet mit Limettenspalten und der legendären asiatischen Fischsauce, sind einfach unwiderstehlich [1].

Gesunde Ernährung, gesunder Stoffwechsel

Welche Lebensmittel sind gut für den Stoffwechsel?

Manchmal liegt das Essen wie ein Stein im Magen. Das liegt dann nicht unbedingt an der Qualität der Zutaten. Sondern eher daran, dass der eigene Magen bzw. der eigene Stoffwechsel mit den zugeführten Nährstoffen alles andere als glücklich ist.

Lebensmittel bei Unverträglichkeiten

Wer an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, für den sind Getreideprodukte aus Weizen, Roggen, Dinkel, Grünkern, Gerste und Hafer tabu: Denn hierbei identifiziert der Darm die enthaltenen Eiweißkleber (Gluten) nicht als sinnvollen Nahrungsbestandteil, sondern als Allergen und verhält sich entsprechend. Alternativen bieten hier Erzeugnisse aus Mais, Amaranth, Buchweizen, Hirse, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Reis und Soja – bzw. grundsätzlich glutenfreie Lebensmittel [2].

Ähnlich verhält es sich bei einer Laktoseintoleranz: Bei dieser Unverträglichkeit ist der Darm durch ein Enzymproblem nicht in der Lage, aufgenommenen Milchzucker in die verwertbaren Bestandteile Glukose und Galaktose aufzuspalten. Die unverdaute Laktose löst anschließend schmerzhafte Beschwerden im Verdauungssystem aus – vorzuziehen ist also die Ernährung mit laktosefreien Produkten, bei denen der Milchzucker während der Herstellung bereits aufgespalten wurde [3].

Pro Präbiotik, contra Säure

Auch wer nicht an Unverträglichkeiten leidet, kann seinen Stoffwechsel unterstützen. Der Trend geht hier zum Beispiel zu präbiotischen Lebensmitteln, welche die Darmgesundheit unterstützen sollen. Die altbekannten Bakterien finden sich inzwischen nicht nur in Joghurt, Joghurtdrinks und Sauerkraut, sondern sind inzwischen auch in entsprechend erweiterten Müslis, Nussmus, Haferbrei und sogar in Suppen zu finden.

Weiterhin und allgemein populär bleibt auch der Trend zur Säure-Basen-Balance durch eine basische Ernährung.

Basische Ernährung: Bücher & Lebensmittel

Was bedeutet basische Ernährung?

Mit einer vorwiegend auf basisch wirkenden Lebensmitteln basierenden Ernährung soll einer Übersäuerung des Körpers vorgebeugt werden. Die Übersäuerung entsteht dabei durch die überwiegende Aufnahme chemisch hergestellter bzw. mit Zusatzstoffen behandelter Nahrungsmittel – dazu gehören zum Beispiel Fleisch- und Wurstwaren, Fisch und Meeresfrüchte aus herkömmlicher Zucht, Molkereiprodukte, Zucker, Weißmehlwaren und generell sämtliche Fertigprodukte. Zusätzlich können die beinahe ununterbrochene Nahrungsaufnahme unserer Zeit, Stress und die Einnahme von Medikamenten übersäuernd wirken.

Welche Lebensmittel sind empfehlenswert?

Für eine ausgeglichene Säure-Basen-Balance werden zum Beispiel folgende Lebensmittel empfohlen:

  • Trauben, Ananas, Nektarinen
  • Karotten, Süßkartoffeln, Tomaten (ungekocht), Champignons, Austernpilze, Shiitake, Kopfsalat
  • Kresse, Keimlinge und Sprossen
  • Mandeln, Esskastanien, Walnüsse
  • Wiesensalate wie Löwenzahn

Als Getränke werden überwiegend Wasser, selbst hergestellte Smoothies und Kräutertee empfohlen – und im Wasser darf auch ein Spritzer Zitronensaft sein. „Sauer“ bedeutet also nicht gleich „säuernd“ – es geht vielmehr um die Säurebildung während der Verstoffwechselung.

Hier gehören „gute“ Säurebilder wie Quinoa, Bulgur, Amaranth, Mais und Dinkel allerdings unbedingt auf den Teller – genauso wie kleine Mengen tierischer Produkte, natürlich aus biologischer Erzeugung. Auch (hochwertige) Schokolade ist erlaubt. Eine ausgewogene Ernährung nach dem Säure-Basen-Konzept muss also nicht langweilig sein [4].

Muskelaufbau und Fettabbau

Die Trends drehen sich natürlich auch in diesem Jahr um Abnehmen und Muskeldefinition. Aber „Diät“ bedeutet hier schon lange nicht mehr, dass gehungert und verzichtet werden muss. Stattdessen geht es um schmackhafte Ernährungspläne und leckere Alternativen für Kalorienreiches.

Ein Dauerbrenner ist hier nach wie vor die kohlenhydratarme Variante: Neben dem klassischen Low-Carb haben Fitnessfans inzwischen aber die Wahl zwischen ketogener Ernährung (viel Fett, etwas Protein und keine Kohlenhydrate) und steinzeitähnlicher Paleo-Diät (naturbelassene Lebensmittel: Gemüse, Obst und Fleisch statt Getreide, Zucker und Milchprodukten).

In Sachen Muskelaufbau heißt das Motto ebenfalls High-Protein – und zwar am liebsten in alternativer Darreichungsform. Sprich: Es muss nicht nur Fleisch sein. Vielmehr sind pflanzliche Neosupp-Eiweißlieferanten wie Hülsenfrüchte stark im Kommen. Das Pulvershake-Konzept ist dabei endlich out: Stattdessen stehen leckere Protein-Balls und -Riegel, PowerBars, High-Protein-Puddings, Eiweiß-Pancakes, Haferflocken und köstlich-süße Eiweiß-Fluffs auf dem Speiseplan.

Literatur zur Keto-Diät

Literatur zur Paleo-Ernährung

Sattmach-Klassiker Ballaststoffe

Ballaststoffe sind ein Dauerbrenner, wenn es um gesunde Ernährung geht: Die unverdaulichen, pflanzlichen Faserstoffe sorgen dafür, dass die Verdauung im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos funktioniert, regulieren den Cholesterinspiegel und beugen verschiedenen Erkrankungen vor. Außerdem machen sie lange satt, bremsen die Fett-Verstoffwechslung und halten den Blutzuckerspiegel stabil – beste Voraussetzungen, um erfolgreich abzunehmen oder sein Gewicht ohne Schwierigkeiten zu halten.

Zu finden sind die empfohlenen 30 Gramm täglich vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, verschiedenen Kohlarten, Paprika, Kartoffeln, Möhren, Fenchel und Trockenfrüchten (hier sind Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren aufgrund des niedrigen Fruchtzuckergehalts besonders empfehlenswert). Damit die Ballaststoffe gut aufquellen und ihren Job als Sattmacher optimal erledigen können, sollte außerdem viel Wasser oder ungesüßter Tee getrunken werden [5].

Kochen mit Fleischalternativen

Umweltbewusste Food-Accessoires

Weg mit den Wegwerfartikeln: Weniger Verpackung, mehr Inhalt – und vor allem kein Plastik. So einfach lässt sich der Food-Accessoire-Trend 2019 zusammenfassen. Aber auf gewisses Zubehör möchte oder kann man natürlich trotzdem nicht verzichten, wenn es um Lebensmitteleinkauf oder stilvoll servierte Mahlzeiten geht.

Deswegen lassen sich findige Foodies so coole Dinge wie gläserne Strohhalme, Metallbrotdosen oder biologisch abbaubare To-Go-Becher einfallen. Vorhang auf, denn hier kommen wirklich tolle Alternativen auf den Tisch.

Food-Zubehör: Grüne Alternativen zum Wegwerfartikel

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Quellenangaben:

[1] Wikipedia: Pho. Abgerufen am 26.02.2019.

[2] Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V.: Das Krankheitsbild. Abgerufen am 15.03.2019.

[3] gesundheitsinformationen.de: Thema Latktoseintoleranz. Abgerufen am 15.03.2019.

[4] REWE Deine Küche: Lecker Basisch. Die besten Lebensmittel. Abgerufen am 01.03.2019.

[5] Eat Smarter! Blog: Ballaststoffe: gesunde Schlankmacher!. Abgerufen am 01.03.2019.