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Checkliste: 30 Tipps, wie Sie Garten & Haus winterfest machen

Die Tage werden kürzer und die Nächte kühler: Wenn andere sich mit einer Decke aufs Sofa legen, zieht es Gartenliebhaber und Hausbesitzer noch längst nicht ins Warme. Diese Checkliste liefert Ihnen die wichtigsten To-Dos, um Haus und Garten vor dem ersten Frost winterfest zu machen.

Bäume und Sträucher beschneiden

🍁 Bäume, Büsche und Sträucher sollten bereits im Oktober beschnitten werden. So haben die Schnittstellen genügend Zeit, sich vor dem ersten Frost wieder zu verschließen.

Entfernt werden dabei alle kranken, abgestorbenen oder sich überschneidenden Äste. Die Schnittstelle sollte dabei immer nahe am Baumstamm liegen. Auch zu lange Zweige können gekappt werden: Hier wird direkt über einem jungen Trieb zurückgeschnitten.

🍁 Bei Obstbäumen ist es außerdem wichtig, die sogenannten Fruchtmumien, d. h. vertrocknete Früchte, zu entfernen. Diese bilden einen Nährboden für Schimmel und Pilze. Daher sind Fruchtmumien auch unbedingt über den Hausmüll und nicht auf dem Kompost zu entsorgen, damit die Pilzsporen für Fruchtfäule und Spitzendürre (Monilinia) sich nicht verbreiten.

🍁 Bei Hecken werden im Herbst nur kranke oder abgestorbene Teile entfernt. Der finale Formschnitt erfolgt erst im Frühling, sobald das Triebwachstum abgeschlossen ist.

🍁 Dasselbe gilt für Frühblüher wie Forsythie und Weigelien: Sie setzen im Herbst bereits Knospen an, daher werden sie erst nach der Blütezeit im Frühjahr beschnitten.

Empfindliche Bäume vor Frost schützen

Gerade junge Bäume neigen zu Frostrissen: Diese entstehen, wenn die Sonne die Rinde auf einer Stammseite erwärmt, während die Schattenseite kalt bleibt. Um dies zu vermeiden, kann der Stamm mit einer pflanzenverträglichen weißen Farbe gestrichen bzw. mit Jute- oder Bambusmatten umwickelt werden.

Äste häckseln und als Mulch verwenden

Werden die abgeschnittenen Zweige von Bäumen und Büschen gehäckselt, hat das gleich zwei Vorteile: Das Häckselgut spart Platz und als Mulch eignet es sich hervorragend, um die Wurzeln empfindlicher Gartenpflanzen vor Frost zu schützen.

Rasen abrechen, mähen und düngen

Damit der Rasen im nächsten Sommer wieder saftig grün gedeiht, braucht er im Herbst Luft, Licht und Nährstoffe. Deswegen sollte das Gras noch einmal sorgfältig gemäht werden. Ideal ist hier eine Länge von etwa sechs Zentimetern.

Außerdem sollte der Rasen mit einem Rechen gründlich von Laub und Rasenresten befreit werden, damit keine braunen Flächen entstehen.

🍁 Bei Rasenflächen, die bereits länger als drei Jahre bestehen, wird das enthaltene Moos idealerweise mit einem Vertikutierer entfernt. So beugen Sie Schimmel, Fäulnis und Verfilzung durch Klee vor.

🍁 Anschließend können Mineraldünger oder Kalk aufgebracht werden: Diese Nährstoffe bringen Ihren Rasen gut über den Winter und schützen vor Übersäuerung.

🍁 Wer ganz besonders ordentlich in den Frühling starten will, sticht im Herbst auch noch einmal die Rasenkanten ab: So verhindern Sie, dass sich der Rasen zum Beispiel in die Beete oder über Abgrenzungen oder Wege ausbreitet.

Unser Tipp: Um auch ohne Kantensteine eine gerade Rasenkante zu erhalten, spannen Sie eine Schnur oder arbeiten mit Spaten und Rasenkantenabstecher an einem langen Brett entlang.

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Herbstlaub zusammenfegen und nutzen

Herunterfallendes Laub zusammengerecht und von Rasenflächen und Beeten sorgfältig entfernt. Laubrechen ist nicht die Lieblingstätigkeit der meisten Gartenbesitzer, doch tatsächlich sind die welken Blätter sind wertvoll für Ihren Garten. Sie können nämlich weiterverwendet werden:

  • 🍁 als Winterquartier für Tiere dienen
  • 🍁 als Nährstoffquelle für Ihre Pflanzen
  • 🍁 als Frostschutz für Beete

Das zusammengeharkte Laub schützt Ihre Blumenbeete ebenso gut vor Frost wie ein künstlich hergestelltes Gartenvlies. Es hat sogar noch einen positiven Nebeneffekt: Wussten Sie, dass ein Kubikmeter kompostierte Lauberde mehr wertvolle Humusstoffe enthält als zwölf Torfballen? So kann sich die Bodenqualität für Ihre Pflanzen buchstäblich mit jedem fallenden Blatt verbessern.

Um den Verrottungsprozess zu beschleunigen (und Ihnen die mühsame Arbeit mit dem Rechen zu ersparen), lässt sich das Laub auch einfach mit dem Rasenmäher einsammeln und zerkleinern. Danach können Sie es auf die Beete häufen oder auf dem Kompost abladen.

Hier schätzen nicht nur Igel einen lockeren Laubhaufen zum Überwintern. Auch Insekten und Käfer finden hier Unterschlupf.

Beete pflegen und Pflanzenabfälle kompostieren

In Gemüse- und Zierbeeten werden nun einjährige Pflanzen entfernt: Sie treiben im kommenden Jahr nicht wieder aus und können daher ausgegraben und kompostiert werden.

Ein Umgraben der Beete oder Unterheben von Kompost ist im Herbst nicht nötig: Allerdings können alter Humus und frischer Kompost durchmischt werden, um während der Winters weiter zu reifen.

Stauden pflegen und beschneiden

Bei winterfesten, mehrjährigen Stauden können Sie sich ohne großen Pflegeaufwand im kommenden Gartenjahr wieder an frischem Grün und strahlender Blütenpracht erfreuen:

  • 🍁 Gesunde Stauden müssen nicht zwingend zurückgeschnitten werden: Hier schützen die trockenen Pflanzenteile den Wurzelbereich vor Frost. Stängel und Blätter dienen außerdem vielen Insekten als Winterquartier. Bei manchen Pflanzen (zum Beispiel Geißbart, Hohe Fetthenne oder Schafgarbe) sind Frucht- und Samenstände zudem ein hübscher Blickfang im Wintergarten.
  • 🍁 Wintergrüne Stauden oder Stauden mit einer schönen Blattfärbung wie etwa einige Bergenia-Sorten können ebenfalls unbeschnitten bleiben und als Hingucker dienen.
  • 🍁 Hohe oder buschige Ziergräser sind im kahlen Garten ebenfalls hübsch anzusehen. Lassen Sie sie einfach stehen und binden Sie sie lediglich zusammen, um sie vor möglicher Schneelast zu schützen.
  • 🍁 Stauden mit kurzer Blütedauer werden auf ca. zehn Zentimeter Höhe zurückgeschnitten. Besonders Stockrosen oder Kokardenblumen sollten möglichst früh zurückgeschnitten werden, damit sie neue Kräfte für das kommende Frühjahr sammeln.
  • 🍁 Rosen sollte man nur um ein Drittel ihrer Höhe reduzieren, da es sonst zu Frostschäden kommen kann. Der Feinschnitt kann hier im Frühling erfolgen.
  • 🍁 Kranke Stauden, die zum Beispiel von Mehltau befallen sind, sollten direkt nach der Blüte beschnitten werden. So können sich Pilze und Krankheiten nicht weiter im Garten ausbreiten.
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Frühblüher, Stauden und Gehölze pflanzen

Der Herbst bietet hervorragende Anwachsbedingungen für winterfeste Stauden, Bäume, Büsche und Sträucher. Die letzten milden Tage begünstigen die Bildung der ersten Feinwurzeln, und während der Wintermonate können sich die Pflanzen dann optimal im Boden verankern.

Vor dem ersten Frost sollten auch die Vorboten des kommenden Frühlings gesetzt werden: Kaufen und pflanzen Sie nun die Knollen für Frühblüher wie Schneeglöckchen, Osterglocken, Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen.

Mehrjährige Gartenpflanzen vor Frost schützen

🍁 Herbstlaub und Häcksel aus abgeschnittenen Zweigen können dagegen hervorragend eingesetzt werden, um Beete und Wurzeln abzudecken. Empfindlichere, aber dennoch winterharte Pflanzen wie Kräuter oder Rosen lassen sich zudem mit abgeschnittenen Fichten- oder Tannenzweigen bzw. einer speziellen Pflanzenhülle schützen.

🍁 Etwas mehr Aufwand verlangen nicht winterharte Knollen: Sie sollten nach dem Beschnitt der Stängel aus der Erde geholt werden. Damit die Wurzel nicht verletzt wird, gräbt man hier am besten großzügig und schüttelt anschließend die Erde ab. Die Knollen werden dann an einem kühlen und trockenen Ort bis zum Frühling in Sand gelagert.

Sie möchten genau wissen, wie Sie frostempfindliche Garten- und Kübelpflanzen oder Ihre Blumenknollen am besten durch den Winter bringen? Dann lesen Sie mehr zum Einwintern der beliebtesten Sonnenanbeter auf unseren Informationsseiten:


Kübelpflanzen einwintern

🍁 Bei winterharten Kübelpflanzen kann die Pflanzenkrone zusätzlich mit einer Folie oder einer Vlieshülle geschützt werden. Reisig um den Stamm bewahrt vor Frost, während Noppenfolie und ein Leinensack bzw. eine Kokosmatte um den Topf den Wurzelballen schützen. Eine Styroporplatte als Unterlage sorgt für zusätzliche Isolierung.

🍁 Frostempfindliche Kübelpflanzen werden idealerweise so spät wie möglich, aber in jedem Fall vor dem ersten Frost ins kühle und trockene Winterlager (zum Beispiel in den Keller) gebracht. Einige mediterrane Pflanzen überwintern auch gut im winterfest isolierten Gewächshaus.

Gewächshaus isolieren

Ein gut isoliertes Gewächshaus eignet sich ideal für die Überwinterung mediterraner Kübelpflanzen wie Oleander oder Olivenbäumchen.

Dafür muss das Winterquartier nicht unbedingt extra geheizt werden: Zur Isolierung genügt eine hoch lichtdurchlässige, UV-beständige und dreilagige Noppenfolie mit großen Luftpolstern. Diese wird mit kleinen Metallstiften angebracht, die entweder mit Saugnäpfen oder mit Silikon direkt auf den Scheiben befestigt werden. Im Frühling wird die Folie dann wieder entfernt.

🍁 Unser Tipp: Um sie im kommenden Herbst wiederverwenden zu können, werden die Folienstücke am besten von einem Ausgangspunkt (zum Beispiel der Tür) ausgehend sinnvoll nummeriert. Sollte die Algenbildung an der außen liegenden Folie zu stark sein oder die Folie sich durch Lichteinwirkung zersetzt haben, werden die entsprechenden Folienstücke vor dem kommenden Winter einfach nach den bekannten Maßen ausgetauscht.

Frostschäden durch Wasser vermeiden

In Leitungen verbliebenes Wasser dehnt sich bei Frost aus und lässt Rohre und Hähne undicht werden. Austretendes Wasser kann dann in Mauerwerk, Putz und Dämmung eindringen und dort kostspielige Schäden verursachen. 

Falls kein frostsicheres Außenwassersystem installiert ist, kontrollieren Sie daher folgende Dinge:

  • 🌊 Wasserleitung zum Außenwasserhahn von innen abstellen und den Hahn öffnen
  • 🌊 Anbauteile (z. B. Schlauchkupplungen) demontieren und frostfrei aufbewahren
  • 🌊 Regentonne ausleeren und Ablasshähne öffnen
  • 🌊 Gartenschläuche ausleeren und trocken einlagern: Kunststoffschläuche altern bei starken Licht- und Temperaturschwankungen schneller und werden brüchig. Weniger anfällig für Witterungen sind Schläuche aus Natur- oder Synthetikkautschuk (EPDM), aber auch diese sollten am besten hängend oder auf einem Schlauchwagen geschützt gelagert werden.

Auch Gießkannen sollten ausleert werden, um ihre Lebensdauer zu verlängern. Sie können entweder im Gartenhaus oder draußen an einem geschützten Ort umgedreht aufbewahrt werden.

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Wasserpumpen für Brunnen und Gartenteich einwintern

🌊 Einige der modernen Gartenteichpumpen sind frostunempfindlich gebaut und müssen nicht gesondert versorgt werden. Andere Pumpen können draußen überwintern, wenn sie in die frostsichere Wassertiefe von 80 Zentimeter abgesenkt werden.

🌊 Tauchpumpen werden am besten in einem Eimer Wasser eingewintert – natürlich an einem frostfreien Ort.

🌊 Die meisten elektrischen Gartenpumpen für Wasserläufe und Brunnen sowie Wasserspeier und Fontänen überwintern besser auf dem Trockenen: Sie sollten vor dem ersten Frost gereinigt und bis zum nächsten Frühjahr eingelagert werden.  

Achtung: Beim Entleeren von Zu- und Ablauf dürfen die Pumpen nicht leerlaufen. Sonst können sie durch Überhitzung beschädigt werden.

Fische im Gartenteich sicher überwintern

🌊 Ein Eisfreihalter sorgt für das Überleben Ihrer Fische im Gartenteich.

In tiefen Teichen mit mehr als 80 Zentimeter Tiefe ziehen sich die Fische während des Winters in frostfreie Wasserschichten zurück. Dort fallen sie in eine Art Winterstarre mit extrem verlangsamten Stoffwechsel und Herzschlag. Nahrung benötigen sie in dieser Zeit nicht.

Sauerstoff ist allerdings notwendig: Ein Eisfreihalter sorgt hier dafür, dass die Faulgaskonzentration unter der Eisdecke nicht lebensbedrohlich ansteigt.

Als Eisfreihalter kann ein einfacher Ring aus Styropor mit einer Abdeckhaube gesetzt werden. Der Kunststoff wirkt isolierend und hält die Wasserfläche innerhalb des Rings frei. Wassergefüllte Senkklammern sorgen dabei dafür, dass der Eisfreihalter tief genug im Wasser liegt.

🌊 Zusätzlich kann man den Eisfreihalter mit einem Teichbelüfter kombinieren: Die aufsteigenden Luftblasen halten die Wasseroberfläche garantiert offen und verbessern den Sauerstoffgehalt des Wassers.

Wichtig: Ist der Teich doch zugefroren, sollten die Eisdecke auf keinen Fall aufgehackt werden. Zum einen könnte dies die Teichfolie beschädigen, und zum anderen werden die Fische durch die entstehenden Druck- und Schallwellen aus ihrer Winterstarre gerissen. Daher empfiehlt es sich, die Eisfläche in diesem Fall mit etwas heißem Wasser aufzutauen, bis ein Loch entsteht.

Pool winterfest machen

Besitzen Sie ein Quickup-Pool-System, so sollte dieses im Herbst komplett abgebaut werden.

Doch auch feste Außenpools benötigen Pflege, um im nächsten Jahr wieder nutzbar zu sein: Überwintern Sie Ihren Außenpool stets mit Wasser, um die Auskleidung vor Witterung und Verschmutzungen zu schützen. Auch die Poolwände benötigen Schutz, falls das Wasser im Pool gefriert.

Achten Sie daher auf Folgendes:

  • 🌊 Stellen Sie den pH-Wert des Wassers auf 7,0 bis 7,2 ein.
  • 🌊 Sorgen Sie (ggf. mit Wintermitteln) für einen Chlorwert von max. 0,5 mg/l und vermeiden Sie Stoßchlorung: Da sich der Chlorwert beim abgedeckten Pool zu langsam abbaut und es daher zu Faltenbildung, Ausbleichung und Schäden an der Auskleidungsfolie kommen kann.
  • 🌊 Senken Sie den Wasserspiegel auf bis ca. 10 Zentimeter unterhalb des Skimmers und verschließen Sie die Einlaufdüsen, oder senken Sie das Wasser bis unter die Düse ab.
  • 🌊 Reinigen Sie den Pool mit Schwamm und entsprechendem Reinigungsmittel oder einem Poolroboter von Kalk- und Schmutzrändern.
  • 🌊 Lassen Sie das Wasser aus allen Rohrleitungen ab und verschließen Sie Öffnungen mit einem Winterstopfen.
  • 🌊 Bringen Sie Eisdruckpolster an den Wänden an und platzieren Sie sie mittig auf der Wasseroberfläche, um den Druck des gefrierenden Wassers auf die Wände zu verringern.
  • 🌊 Lagern Sie Poolleitern trocken und geschützt, um Rost zu vermeiden. Gilt auch für Edelstahl!
  • 🌊 Decken Sie den Pool mit einer Poolplane ab, deren Maße das Schwimmbandinnenmaß um ca. 80 Zentimetern überschreitet. Die Poolabdeckplane soll dabei auf der Wasseroberfläche aufliegen und außen sicher befestigt werden können.
  • 🌊 Demontieren Sie alle nicht frostsicheren Zubehörteile (Sandfilter-Anlage, Solaranlagen, Solarplanen, Gegenstromanlagen, GSA-Pumpen etc.) und lagern Sie sie trocken und kühl ein. Beachten Sie hier die Empfehlungen der jeweiligen Hersteller.
  • 🌊 Kontrollieren Sie den Wasserstand auch während des Winters: Er darf auch dann nicht Richtung Einlaufdüse steigen, wenn die Abdeckplane durch Regen oder Blätterlast unter das Wasserstandsniveau gedrückt wird.

Pool- bzw. Gartenhütte kontrollieren

Eine trockene, gut sortierte Garten- oder Poolhütte ist der ideale Aufbewahrungsort für Gartengeräte, Gartenmöbel und sonstiges Outdoor-Zubehör.

Prüfen Sie daher den Zustand Ihrer Gartenhütte vor dem ersten Frost sorgfältig und nehmen Sie ggf. nötige Optimierungsarbeiten vor:

  • 🍁 Ist das Dach dicht?
  • 🍁 Falls vorhanden: Sind Dachrinne und Regenabflüsse frei?
  • 🍁 Haben die Außenwände Risse?
  • 🍁 Dringt Wasser durch Fenster oder Türen?

Sind außerdem genügend Möglichkeiten für die sichere Aufbewahrung von Geräten und sonstigem Zubehör vorhanden?

Gartengeräte auf den Winter vorbereiten

Alle Gartengeräte sollten gereinigt und, falls nötig, repariert oder nachgefettet werden. Metallbestandteile sind außerdem mit einem biologisch abbaubaren Öl (zum Beispiel Leinöl) zu behandeln.

Anschließend verstauen Sie die Geräte trocken und frostfrei im Gartenhaus, im Keller oder in der Garage. Bei Geräten mit Holzstiel ist ein trockenes Winterlager besonders wichtig, damit die Stiele nicht aufquellen.

Akkus einlagern

Allen elektrischen Geräten sollte der Akku entnommen werden: Beschriften Sie diese, damit es im Frühjahr nicht zu Verwechslungen kommt. Anschließend können Sie sie auf 70–80 % aufladen und frostsicher bei ca. 10–20°C einlagern.

🍁 Achtung: Direkte Sonneneinstrahlung sollte auch im Winter vermieden werden, um die Lebensdauer der Akkus zu maximieren.

Pflanzenschutzmittel und Dünger einwintern

🍁 Pflanzenschutzmittel sind temperaturempfindlich: Frost kann ihre Wirksamkeit und Zusammensetzung beeinträchtigen. Daher sollten sie trocken, kühl und unbedingt fernab von Nahrungs- und Futtermittel eingelagert werden.

Falls Ihnen im Frühjahr trotzdem etwas ungewöhnlich erscheint, sind Pflanzenschutzmittel umgehend umweltfreundlich zu entsorgen – dasselbe gilt für abgelaufene Produkte.

🍁 Mineraldünger wird am besten in verschlossenen Folienbeuteln oder Kunststoffeimern aufbewahrt. Achten Sie hier auf geringe Luftfeuchtigkeit: Da die meisten Mineraldünger hygroskopisch reagieren (d. h. Wasser aus der Luft ziehen), zerfallen die Düngepellets andernfalls.

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Gartenmöbel reinigen, pflegen und verstauen

Reinigen Sie im Herbst alle Gartenmöbel und kontrollieren Sie den Zustand auf reparaturbedürftige Stellen. Vorhandene Metallscharniere werden mit ein paar Tropfen Öl geschmiert, damit ihre Beweglichkeit gesichert bleibt.

🍁 Moderne Möbel aus Aluminium oder Polyrattan sind recht witterungsbeständig und können (abgedeckt) auch im Freien überwintern. Die Schutzhüllen sollten dabei gut befestigt werden, damit sie auch bei starkem Wind an ihrem Platz bleiben. Außerdem sollten sie nie luftdicht verschlossen werden: So beugen Sie Kondenswasser- und Schimmelbildung vor.

🍁 Holzmöbel mit offenen Poren (d. h. ohne Lackierung) sollten vor der Einlagerung eingeölt werden. Reinigen Sie sie sorgfältig mit Wasser und Lappen, und lassen Sie sie anschließend mind. 24 Stunden gut trocknen. Anschließend behandeln Sie sie mit einem passenden, hochwertigen Holzöl. Helle Öle lassen die ursprüngliche Farbe des Holzes dabei wieder leuchten; dunkle Öle lassen das Holz über die Jahre immer weiter nachdunkeln. Vor der Einlagerung sollte das Öl an einem trockenen Ort mind. 24 Stunden unberührt einziehen.

Um die Lebensdauer Ihrer Möbel zu verlängern, empfiehlt sich die Einlagerung an einem witterungsfreien Standort. Achten Sie hier auf kühle Temperatur: Besonders Holzmöbel vertragen keine Lagerungswärme.

🍁 Polster und Kissen müssen ebenfalls unbedingt trocken gelagert werden, damit sie nicht schimmeln. Ein dunkler Lagerplatz wie zum Beispiel eine Gartentruhe sorgt außerdem dafür, dass sie nicht ausbleichen.

Sonnenschirme und Sonnensegel sicher aufbewahren

Gartenzubehör aus Stoff gehört im Winter unbedingt an einen trockenen Ort. Die Textilien vertragen keine dauerhafte Feuchtigkeit, sondern werden spröde und fleckig.

Bevor Sonnenschirme und Sonnensegel in passenden Hüllen oder Kleidersäcken/-boxen eingelagert werden, sollten sie vollkommen trocken sein. Sonst kann es zu Stockflecken und Schimmel kommen.

Grill reinigen und abdecken

Reinigen Sie Ihren Grill sorgfältig von Fett- und Kohleresten, bevor Sie ihn mit einer entsprechenden Haube abdecken.

Ideal für die Lagerung während der Winterzeit ist ein trockener, kühler Innenraum (Keller, Garage oder Gartenhütte). Sicher abgedeckt kann der Grill aber auch draußen an einer möglichst geschützten Stelle überwintern.

Gartendekoration reinigen und einlagern

Prüfen Sie Ihre Gartendekoration bei der Reinigung auf Zustand und Witterungsbeständigkeit:

  • 🍁 Muss etwas repariert, ersetzt oder entsorgt werden?
  • 🍁 Ist das Material winterhart?

Deko-Gegenstände aus Stein, Metall und Glas überstehen den Winter meist problemlos auch draußen. Ton (auch glasiert) und Kunststoff sind dagegen witterungsanfällig und sollten frostfrei und trocken gelagert werden.

Brennholz trocken einlagern

Stämme, größere Äste und Holzscheite können jetzt ofengerecht zerkleinert und nach Nutzung sortiert werden: Anmachholz und Feuerholz sollten getrennt aufbewahrt werden, damit Sie an kalten, dunklen Winterabenden nicht lange suchen müssen.

Damit Ihr Brennholz auch bei Regen und Schnee trocken bleibt, ist im Herbst für eine gute Lagerung zu sorgen: Dafür eignet sich ein breiter Dachüberstand am Garten- oder Wohnhaus, ein Verschlag im Keller oder ein separater Brennholzschuppen.

Terrasse und Balkon aufräumen und abfegen

Räumen Sie alles an seinen Platz: Was ist auf Terrasse oder Balkon stehen- oder liegengeblieben und gehört eigentlich in den Keller, ins Gartenhaus oder in den Wohnraum?

Blumentöpfe mit verblühter, einjähriger oder ganz ohne Bepflanzung sollten geleert und eingelagert werden: Metall- und Plastikmaterialien sind hier relativ witterungsfest. Tontöpfe (auch glasiert) benötigen dagegen einen trockenen, kühlen Lagerort, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen und bei Frost nicht platzen.

🍁 Unser Tipp: Jetzt ist auch die Zeit, um sich von Dingen zu trennen, die Sie im vergangenen Gartenjahr schon wieder nicht benutzt oder immer noch nicht repariert haben – weg damit.

Zum Abschluss fegen Sie einmal kräftig aus, um Herbstlaub und Pflanzenreste zu entfernen, und beseitigen Sie mögliche Spinnenweben des Altweibersommers: Das erleichtert den Frühjahrsputz im kommenden Jahr.

Holzbodenflächen ölen

Wenn Sie eine Holzterrasse oder einen Balkon mit Holzboden besitzen, ist der Herbst eine ideale Zeit für die jährliche Ölung.

Beachten Sie dabei folgende Punkte:

  • 🍁 Wählen Sie einen Termin, für den mind. drei Tage gutes Wetter und ca. 20°C vorausgesagt sind.
  • 🍁 Reinigen Sie das Holz sorgfältig mit Wasser, einem Schrubber und bei starken Verschmutzungen mit einem speziellen Terrassenreiniger.
  • 🍁 Verwenden Sie niemals einen Hochdruckreiniger: Dieser beschädigt das Holz und lässt es splittern.
  • 🍁 Nach der sorgfältigen Reinigung warten Sie 48 Stunden, bis das Holz vollständig abgetrocknet ist.
  • 🍁 Wählen Sie ein hochwertiges Holzöl, das zu Ihrem Holztyp passt. Ideal ist hier ein helles Öl, da dunkle Varianten das Holz mit jeder Ölung weiter abdunkeln.
  • 🍁 Ein Flächenstreicher bzw. eine Fußbodenstreichbürste, die auf einen Besenstiel montiert wird, erlaubt das rückenschonende, schnelle Streichen großer Flächen.
  • 🍁 Nach dem Streichen sollte das Holz für mind. 24 Stunden nicht betreten werden.

So beugen Sie dem üblichen Vergrauen vor, schützen das Holz vor der heftigen Winterwitterung und verlängern die Lebensdauer Ihres Außenbereichs.

Spielgeräte winterfest machen

Trampoline sollten im Winter entweder mit einer entsprechenden Plane abgedeckt oder sogar abgebaut werden. Ein trockener, kühler Lagerort sorgt dafür, dass das strapazierfähige Material lange beständig bleibt.

Spielgeräte und Spieltürme aus unbehandeltem Holz sind witterungsanfällig. Kesseldruckimprägnierte Spielgeräte sind in den ersten zwei Jahren gegen Schädlinge und Wettereinflüsse geschützt. Danach sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • 🍁 Schützen Sie das Holz mit natürlichen Wachsen und Ölen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Das sorgt auch dafür, dass die natürliche Holzmaserung schön erhalten bleibt.
  • 🍁 Gegen Schädlinge können Sie das Holz effektiv mit chemischen Alternativen (Lasuren) behandeln – achten Sie hier unbedingt auf gesundheitsverträgliche Mittel.

Rutschen, Schaukelgestelle und Klettergerüste bleiben draußen und sollten auch nicht mit Folie abgedeckt werden: Darunter könnte sich Feuchtigkeit stauen, die bei Metallteilen zu Rost und bei Holz zu morschen Stellen führen kann.

Kleingeräte wie Strickleitern, Schaukelsitze, Balancierseile und Co. können je nach Bedarf verstaut werden: Geht Ihr Kind auch im Winter gern in den Garten, sollten sie griffbereit im Schuppen liegen oder gleich hängenbleiben. Bevor die Kleingeräte ins Winterquartier wandern, sind sie auf Schäden zu überprüfen. Faserige Seile oder brüchige Kunststoffteile sollten hier ausgetauscht werden.

Herumliegende Kunststoff-Spielzeuge sollten eingesammelt, gesäubert und trocken gelagert werden: Bobbycar, Buddeleimer und Besen müssen nicht im Keller verschwinden, aber sie sollten im Winter nach Gebrauch an einem geschützten Platz verwahrt werden – zum Beispiel in einer Sandmuschel, durchsichtigen Spielzeugboxen oder einer Gartentruhe.

Der Sandkasten sollte mit einer wetterfesten PVC-Plane oder einer festen Abdeckung vor Herbstlaub, Katzenbesuch und Witterung geschützt werden. Der Sand muss nicht zwingend ausgetauscht werden, wenn er noch neutral riecht und gut aussieht.

Streumaterial besorgen und Gehwege freihalten

Damit Ihre Gehwege im Herbst und Winter sicher betretbar sind, sollten sie frei von Laub gehalten werden. So können Sie im Herbst nicht auf feuchten Blättern ausrutschen und im Winter wird das Schneeschippen vereinfacht.

Außerdem sollten Sie noch vor dem ersten Frost für Streumaterial sorgen, damit Schnee und Eis Sie nicht überraschen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Streuarten:

  • 🍁 Splitt, Granulatund Kies sorgen durch grobe Struktur für einen griffigen Untergrund ohne Rutschgefahr. Der Nachteil: Diese Streumittel müssen im Frühjahr wieder zusammengefegt werden. Der Vorteil bei Kies und Splitt: Diese Materialien können Sie mehrere Jahre in Folge verwenden.
  • 🍁 Sand und Asche haben den Vorteil, dass sie nach dem Winter einfach in angrenzende Beete oder Rasenflächen gefegt werden können. Allerdings sind sie durch ihre feinere Körnung nicht so trittfest.

Salz ist als Streumittel absolut zu vermeiden: Es ist in gelöster Form extrem umweltschädlich für Pflanzen und Tiere. Bei Tauwetter sickert es in den Boden und tötet in seiner hohen Konzentration wichtige Kleinstlebewesen ab.

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Ihr Zuhause winterfest machen

Saubere Regenrinnen, funktionierende Beleuchtung, ausreichende Heizverhältnisse: Machen Sie nicht nur Ihren Garten, sondern auch Ihr Haus winterfest. Wir sagen Ihnen, was im Herbst zu tun ist, um Ihr Zuhause vor der Winterwitterung und Einbrüchen zu schützen.

Dach kontrollieren

Durch Stürme, Tiere oder Pflanzenbewuchs können Schäden am Dach entstehen. Achten Sie hier vor allem auf den einwandfreien Zustand von

  • 🍁 seitlicher Schornsteinabdichtung
  • 🍁 Dachpfannen (ohne Risse oder angeschlagene Ecken)
  • 🍁 Dämmungsmaterialien

Bei einem unausgebauten Dachboden kontrollieren Sie den Zustand am besten bei Starkregen: Tropft es hier nirgends hinein, ist alles dicht. Bei ausgebauten Dachböden schauen Sie sich das Dach am besten von außen mit einem Fernglas an.

Nötige Reparaturen sollten hier unverzüglich ausgeführt werden: Im Winter sind Ausbesserungsarbeiten in der Regel nicht möglich.

Außerdem kann eindringendes Wasser durch die Expansionsneigung bei Frost massive und teure Schäden verursachen – einfacher und günstiger ist es, kleine Probleme sofort zu beheben.

Regenrinne, Dachrinne und Fallrohre freihalten

Reinigen Sie Dachrinnen und Fallrohre regelmäßig – mindestens jedoch einmal, nachdem alle Bäume in Ihrer Umgebung das Laub abgeworfen haben.

Mit einem Gartenschlauch prüfen Sie, ob nach der Reinigung alles frei ist: Spülen Sie alles einmal kräftig durch. Mit einem Schutzgitter-System können Sie Ihre Regenrinnen dann zusätzlich vor Verstopfung schützen.

Kontrollieren Sie auch, ob jedes Fallrohr mit dem in den Boden führenden Entwässerungsrohr verbunden ist oder ob hier abgedichtet werden muss.

🍁 Kleine Löcher oder Risse in den Rinnen können Sie provisorisch mit alu-beschichtetem Bitumenklebeband abdichten: Wichtig ist, den betroffenen Abschnitt zunächst sorgfältig zu säubern und zu trocknen. Anschließend das Klebeband so zurechtschneiden und anbringen, dass es die Schadstellen großzügig überlappt. Vor dem endgültigen Festdrücken erhitzen Sie Bitumen und Regenrinne mit einem Fön – tragen Sie dabei Handschuhe, da flüssiges Bitumen austreten kann.

🍁 Prüfen Sie auch die Aufhängung der Regenrinnen: Falls diese unter der Last von Schnee oder Eis abreißen, kann die Traufe am Dachanschluss beschädigt werden. Dann kann Wasser unter die Dachpfannen dringen und an den Innen- oder Außenwänden bzw. hinter der Isolierung herunterlaufen. Schimmel und teurer Sanierungsbedarf wären hier die Folge.

Gesamtzustand des Gebäudes prüfen

Nach dem Dach sollte auch die sonstige Bausubstanz Ihres Haus auf Reparaturbedarf überprüft werden. Dazu gehören:

  • 🍁 Türen und Fenster sollten sich dicht (ver)schließen lassen: Kann kalte Luft durch eine schadhafte Dichtung oder einen verzogenen Rahmen eindringen, bilden sich Kondenswasser und Schimmel. Ob Ihre Türen und Fenster dicht sind, testen Sie am besten an einem windigen Tag: Führen Sie eine Kerze oder ein Räucherstäbchen am geschlossenen Rahmen entlang. Bewegen sich Flamme oder Rauchfaden, ist ein Luftzug vorhanden.
  • 🍁 Bei alten Doppel- oder Dreifachverglasungen sollten die Scheibenränder auf Trübungen untersucht werden: Hier ist Feuchtigkeit eingedrungen, die sich bei Frost eventuell ausdehnen und dann das Glas springen lassen wird.
  • 🍁 Der Keller sollte trocken und frei von Schimmel sein. Kellertreppen und Lichtschächte lassen sich durch eine kleine Kante bzw. Absenkung mit „Deichwirkung“ vor Wassereinbruch bei Regen schützen.
  • 🍁 Bewuchs an der Außenwand wird jetzt zurückgeschnitten, damit Efeu, Wein und Co. nicht unter die Dachziegel oder in Fugen hineinwachsen.
  • 🍁 Außenwände und Fassade sind idealerweise frei von Rissen und Feuchtigkeitsflecken. Auch Vordach, Balkon, Anbauten sollten ohne Fugen oder Spalten angeschlossen sein – besonders auf der Wetterseite. Bei den Fensterbänken im Außenbereich prüfen Sie die Randanschlüsse der Fensterbleche auf Risse.

Eventuell vorhandene Oberflächenrisse im Außenputz können Sie selbst mit Instantspachtelmasse, Außenspachtel oder Kunstharz-Rollputz ausbessern. Das sieht vielleicht nicht schön aus, hält aber dicht – und um die Optik kümmern Sie sich dann im Frühjahr.

Kleinere Anschlussrisse an Kanten oder Anbauten lassen sich mit dauerelastischen Kompribändern oder Dichtstoffen aus der Kartusche beheben. Lassen Sie sich hier am besten vor Ort von einem Profi beraten, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Wasserleitungen sichern und Abflüsse kontrollieren

Wir haben es bereits mehrfach erwähnt: Feuchtigkeit kann durch seine Expansionsneigung bei Frost auch in kleinsten Mengen großen Schaden einrichten. Kleine Risse werden so ganz schnell zu großen Problemen. Legen Sie daher besonderes Augenmerk auf alles, was rund ums Haus mit Wasser zu tun hat:

  • 🌊 Wasserleitungen prüfen: Frostgefährdeten Leitungen im Außenbereich werden bei geöffnetem Ventil abgestellt. Tropfende Wasseruhren können nun ausgetauscht werden.
  • 🌊 Alle Bodenabläufe auf Ihrem Grundstück sollten frei sein, damit Regen und geschmolzener Schnee sich nicht in Hausnähe stauen. Heben Sie dafür die Abdeckgitter hoch und entfernen Sie Sand und Laub aus den Abflussrinnen. Unser Tipp: Bei verklemmten Gittern helfen ein durchgezogener, stabiler Draht und ggf. ein Hebel.
  • 🌊 Vorhandene Abflüsse auf Terrasse, Balkon oder (besonders wichtig!) vor der Kellertür sollten ebenfalls gereinigt werden und funktionstüchtig sein.
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Schlösser und Scharniere schmieren

Durch Kälte kann die Schmierwirkung bei Türen und Schlössern nachlassen – plötzlich scheint dann alles zu klemmen. Haustürschlösser werden mit etwas Graphitpulver wieder gängig; bei sperrigen Scharnieren hilft etwas Mehrzweckfett zum Sprühen.

🍁 Achtung: Maschinen- oder Haushaltsöle sind nicht für Schlösser und Scharniere geeignet. Diese Öle „spülen“ das Schloss durch ihre Reinigungseigenschaften eher und die Schmierwirkung ist nur von kurzer Dauer.

Lampen auswechseln und Leuchten säubern

Im Winter wird es früh dunkel und oftmals sind die Wege ums Haus rutschig. Für Ihre Sicherheit ist es daher wichtig, Lampen und Leuchten im Außenbereich jetzt auf Funktion und Helligkeit zu überprüfen.

Reinigen Sie alle Leuchtkörper und tauschen Sie dabei auch gleich alle herkömmlichen Glühbirnen gleich gegen energiesparende LED aus. Das schont den Geldbeutel, wenn Sie in der dunklen Jahreszeit öfter das Licht einschalten müssen.

Für Einbruchprävention sorgen

Beseitigen Sie alles, was Einbrüche erleichtert: Dazu gehören Doppeltüren an der Terrasse, die sich ohne zusätzliche Sicherung leicht aufhebeln lassen genauso wie offen herumstehende Leitern, „dunkle Ecken“ oder ungesicherte Schuppentüren.

🍁 Für Aufmerksamkeit und Abschreckung sorgen etwa Bewegungsmelder an strategischen Stellen wie zum Beispiel dem Durchgang zur nicht einsehbaren Hausrückseite oder an der Schuppentür.

🍁 Zusätzlichen Einbruchschutz bieten extra angebrachte Schlösser an Fenstern und Terrassentüren sowie Rollläden. Besonders bei schwer einsehbaren Keller- oder Souterrainfenstern empfehlen sich Fenstergitter – diese können natürlich auch im Wohnbereich genutzt werden, wenn die ästhetische Beeinträchtigung für Sie nicht zu groß ist.

Heizung richtig einstellen

Richtig Heizen ist die beste Voraussetzung für effektiven Frost- und Schimmelschutz. Wichtig ist daher die jährliche Wartung durch den Fachbetrieb: Das erhöht die Lebensdauer Ihrer Anlage. Gleichzeitig können die Energiekosten reduziert werden, weil der Experte zum Beispiel energiefressende Voreinstellungen korrigieren kann.

Entlüften Sie außerdem Ihre Heizkörper – besonders wenn Sie beim Andrehen Blubbergeräusche hören. Vorhandene Luftblasen blockieren die Heizleistung und verschwenden kostbare Energie.

Bedenken Sie außerdem, dass die Frostfrei-Funktion des Heizungsthermostats sich nur auf den Heizkörper bezieht. Achten Sie daher darauf, dass sich weiter entfernt liegende Rohre ebenfalls ausreichend erwärmen.

Energiesparpotential aufspüren

Prüfen Sie Außenwände, Fenster, Türen und Dach mit einem Thermostat auf Energielecks. Sorgen Sie ggf. für Abdichtung, um überflüssigen Heizkosten zu vermeiden:

  • 🍁 Isolierung der Außenwände und/oder des Dachbodens durch einen Fachbetrieb
  • 🍁 Austausch veralteter Türen und Fenster gegen moderne Modelle
  • 🍁 Auswechseln möglicherweise überalterter Gummidichtungen an Tür und Fenster
  • 🍁 Nachjustieren von Scharnieren
  • 🍁 Anbringen einer Bürstendichtung an unteren Türkanten
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Besonderheiten für leerstehende Lauben und Ferienhäuser beachten

Steht ein Haus über den Winter leer, müssen mehr Vorkehrungen getroffen werden als bei einem weiterhin bewohnten Gebäude. Hier ist eine Checkliste für alles, was Sie erledigen sollten, bevor Sie sich bis zum Frühjahr von Laube oder Ferienhaus verabschieden:

  • 🏠 Haupthahn schließen, Wasserleistungen entleeren und Ventile offenlassen
  • 🏠 Heizungsthermostat auf „frostfrei“ einstellen und darauf achten, dass nicht nur die Heizkörper, sondern auch die Heizungsrohre hinreichend erwärmt werden
  • 🏠 Stecker aller Haushaltsgeräte etc. abziehen
  • 🏠 Kühlschrank und Gefrierschrank leeren, abtauen, reinigen und offenstehen lassen
  • 🏠 Alle Lebensmittel entfernen
  • 🏠 Schutzvorrichtungen gegen Insekten und Nagetiere anbringen
  • 🏠 Vorhandenen Einbruchsschutz wie zum Beispiel Bewegungsmelder bzw. Daueraußenbeleuchtung mit LED installieren
  • 🏠 Gitter und/oder Zusatzschlösser an Fenstern und Terrassentüren anbringen
  • 🏠 An schlecht einsehbaren Fenstern Rollläden dauerhaft herunterlassen
  • 🏠 Timer anbringen, die zu bestimmten Zeiten Licht einschalten oder Rollläden betätigen
  • 🏠 Nicht zu penibel aufräumen, damit herumliegendes Spielzeug oder Schuhe vor der Tür weiterhin Anwesenheit signalisieren
  • 🏠 Post oder Zeitung abbestellen
  • 🏠 Flüssigkeiten frostsicher lagern oder entfernen
  • 🏠 Textilien reinigen; trocken und sicher vor Nagern aufbewahren
  • 🏠 Brandquellen wie Zeitungsstapel oder brennbare Flüssigkeiten beseitigen
  • 🏠 Rauchfänge und Lüftungsklappen schließen
  • 🏠 Topfpflanzen ggf. mitnehmen oder einwintern
  • 🏠 Wertvolle Geräte, Möbel und sonstigen Besitz sichern
  • 🏠 Nebentüren von innen blockieren und Türblätter stabilisieren (auch bei Stahltüren)
  • 🏠 Türen sorgfältig abschließen (nicht nur zuziehen)
  • 🏠 Müll mitnehmen
  • 🏠 Hausratsversicherung aktualisieren, um eventuelle Schäden abzudecken

Außerdem empfehlen sich kleine Kontrollgänge in regelmäßigen Abständen: Können diese von Ihnen selbst oder einem Nachbarn übernommen werden?

Listen über alle abgeschalteten Geräte etc. erleichtern es Ihnen im Frühjahr, Lauben und Ferienhäuser wieder in Betrieb zu nehmen.

Die beliebtesten Herbst-Kategorien für Haus & Garten

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