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Kaffee: Alle Infos zum beliebten Wachmacher

Herkunft, Wirkung und Zubereitung von Kaffee

Im 14. Jahrhundert machte der Kaffee Arabien zum Handelsmonopol – heute macht er drei Viertel der Deutschen allmorgendlich handlungsfähig: Ursprünglich stammt die Kaffeebohne aus Kaffa im Südwesten Äthiopiens. Aus dem Namen des Herkunftsortes leiteten sich das arabische qahwa bzw. das türkische kahve für „anregendes Getränk“ und schließlich der Begriff „Kaffee“ ab.

Woher kommt unser Kaffee?

98 % des weltweit erzeugten Rohkaffees besteht aus den Arten Arabica und Robusta [1]. Arabica wird heute vor allem in Lateinamerika, Indien, Papua-Neuguinea und im Ursprungsgebiet Ostafrika angebaut; Robusta stammt meist aus Westafrika, Uganda, Indonesien und Vietnam sowie aus Brasilien und Indien.

Ist Kaffee gesund?

Schneller Wachmacher, alltägliches Ritual oder purer Genuss: Kaffeetrinken hat viele Gründe. Dass der koffeinhaltige Fitmacher auch gesund ist, wurde lange Zeit bestritten. Heute beweisen Studien zum Glück das Gegenteil. Hier sind drei Fakten [2], die alle Kaffeetrinker freuen dürften:

Kaffee macht wach!

Innerhalb von 30 Minuten wird das enthaltene Koffein über Magen und Darm aufgenommen und im Körper verteilt. Im zentralen Nervensystem besetzt es dann die Rezeptoren des körpereigenen Botenstoffs Adenosin und verhindert so Müdigkeit.

Kaffeetrinken ist gesund!

Die enthaltenen Antioxidantien schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und senken das Krebsrisiko [3]. Besonders profitiert unser zentrales Entgiftungsorgan vom Kaffeegenuss. Die Leberzellen werden neben den Antioxidantien auch durch die Kaffee-Lipide Kahweol und Cafestol geschützt. Außerdem wirkt Kaffee im wahrsten Sinne des Wortes befreiend: Die Bronchien weiten sich und das Atmen wird erleichtert.

Kaffee beschleunigt den Stoffwechsel!

Durch Kaffee kann die Körpertemperatur kurzfristig steigen und der Verdauungsprozess wird angeregt. Außerdem wird immer wieder berichtet, dass Koffein die Aufspaltung von Lipiden (Fetten) zur Energiegewinnung begünstigt [4].

Moderater Genuss ist bei diesen „Nebenwirkungen“ natürlich das Zauberwort. Doch wie viele Tassen Kaffee am Tag sind nun wirklich gesund? Aktuelle Studien empfehlen maximal 400 mg Koffein pro Tag [5], was drei bis vier Tassen Filterkaffee entspricht.

Wie viele Kalorien hat Kaffee?

Dabei passt Kaffee pur in jeden Ernährungsplan: Eine 200-Milliliter-Portion „schwarz“ enthält gerade mal 4 Kalorien und bei einem Espresso sind es gerade einmal 2 Kalorien. Die Lieblingskaffeevariationen der Deutschen bringen dagegen wortwörtlich mehr auf die Waage: Ein Milchkaffee mit 50 % fettarmem Milchanteil enthält 66 Kalorien, bei einem fettarmen Cappuccino sind es 45 und bei einem Latte Macchiato mit Vollmilch und Kakaotopping sind es schon 132 kcal [6].

Wie viel Pulver braucht man für eine Tasse Kaffee?

Von der Speciality Coffee Association of Europe (SCAE) werden 60 Gramm Kaffeepulver auf einen Liter Wasser empfohlen [7]. Für einen Becher von 200 Milliliter sind es also 12 Gramm und für eine Tasse von 125 Milliliter Fassungsvermögen 6-8 Gramm Kaffeepulver.

Die klassischen halbrunden Dosierlöffel aus Plastik fassen dabei übrigens meist etwa 40 Gramm, während ein gestrichener Teelöffel je nach Mahlgrad 1,8 bis 3 Gramm Pulver fasst. Für einen Becher Kaffee wären also 4 bis 6 gestrichene Teelöffel nötig, während für eine Tasse Kaffee 2 bis 4 Teelöffel Kaffeepulver ausreichen.

Echte Kaffee-Nerds benutzen für die exakte Dosierung natürlich eine Digitalwaage – doch wenn es schnell gehen soll, gibt es ein paar Tricks. Zum Beispiel kann man ein Kaffeelot benutzen: Diese professionellen Barista-Kaffeelöffel sind auf eine bestimmte Kaffeemenge geeicht, so dass man mit ihnen zuverlässig dosieren kann, ohne eine Waage zu benutzen. Wer es weniger professionell, aber trotzdem genau mag, wiegt einfach einmal nach, wie viel Gramm der Dosierlöffel seiner Wahl fasst.

Die oben genannten 60 Gramm sind übrigens nur ein Richtwert: Je nach Geschmack, Mahlgrad, Zubereitungsart und Kaffeesorte sind Abweichungen von bis zu 15 % möglich, d. h. bis zu 9 Gramm mehr oder weniger pro Liter. Wer seinen Kaffee also nicht nur trinken, sondern regelrecht zelebrieren möchte, nimmt sich am besten ein wenig Zeit, um mit dem idealen Wasser-Kaffee-Verhältnis zu experimentieren.

Wie wird Kaffee hergestellt?

Zur Rohkaffeegewinnung werden zunächst Fruchthaut, Fruchtfleisch (Pulpe) und weitere Bestandteile entfernt. Anschließend werden die Kaffeebohnen geröstet: Während der Erhitzung bilden sich die typischen Farb-, Geschmacks- und Aromastoffe und der Kaffee wird überhaupt erst genießbar. Die langsame traditionelle Röstung endet übrigens bei 200–250 °C [8], während industrielle Schnellverfahren die Bohnen auf bis zu 550 °C erhitzen [9].

Welche Röstgrade gibt es?

Hier unterscheidet man zwischen hellen und dunkleren Röstgraden [10]:

  • Helle Röstung: blasse oder Zimt-Röstung
  • Mittlere Röstung: amerikanische Röstung oder Frühstücksröstung
  • Starke Röstung: helle französische Röstung oder Wiener Röstung
  • Doppelte Röstung: Continental-Röstung oder französische Röstung
  • Italienische Röstung: Espresso-Röstung
  • torrefacto: vor allem in Spanien gebräuchliche Röstung unter Zuckerbeigabe

Helle Röstungen schmecken eher säuerlich, sind dafür allerdings weniger bitter – dunklere Röstgrade sind bitterer, haben dafür aber eine leicht süße Note. Spanische Kaffeemischungen (mezcla) versuchen dies zum Beispiel durch das richtige Verhältnis von café torrefacto und tueste natural (konventionelle Röstung) Säure und Bitterkeit im Kaffee auszubalancieren. Klassische Kaffee- und Espressomischungen setzen sich dagegen aus Robusta und Arabica in vunterschiedlichen Mischungsverhältnissen zusammen.

Welcher Mahlgrad ist richtig?

Der beste Mahlgrad hängt untrennbar mit der Art der Kaffeezubereitung zusammen. Die Kunst liegt dabei darin, aus den etwa 1.000 Kaffeearomen nur 18–22 % zu lösen [11]. Maßgeblich ist hier, wie lange der Kaffee mit Wasser in Kontakt kommt. Generell gilt: Je feiner der Kaffee gemahlen ist, desto größer die „Kontaktfläche“ sowie Tempo und Intensität bei der Aromenlösung.

Espresso etwa erfordert fein gemahlenes Kaffeepulver, da er kurz und schnell extrahiert wird: Durch den feinen Mahlgrad lösen sich die Aromen hier schnell unter hohem Druck. Filterkaffee dagegen wird langsamer extrahiert: Hier entfalten sich die Aromen langsam. Für optimalen Genuss braucht es daher einen groben Mahlgrad.

Wie wird löslicher Kaffee hergestellt?

Aus geröstetem und gemahlenem Kaffee werden mithilfe von bis zu 200 °C heißem Wasser unter hohem Druck die löslichen Bestandteile extrahiert. Der entstandene Extrakt wird anschließend konzentriert und getrocknet. Im Vergleich zu herkömmlichem Bohnenkaffee enthält löslicher Kaffee übrigens nur etwa halb so viel Koffein [12]. Außerdem darf Instantkaffee laut der deutschen Kaffeeverordnung bis zu 12 % Zucker beigemischt werden.

Wie wird koffeinfreier Kaffee hergestellt?

Zuerst lässt man die grünen Kaffeebohnen mithilfe von warmem Wasser oder Wasserdampf aufquellen, danach werden sie mithilfe eines Lösungsmittels entkoffeiniert. Heute gängige Lösungsmittel sind zum Beispiel Triglycerid (Kaffeebohnenöl), Dichlormethan, Ethylacetat oder Kohlenstoffdioxid [13]. Um den EU-Richtwert von maximal 0,1 % Restkoffein zu erreichen, muss der jeweilige Entkoffeinierungsvorgang mehrfach wiederholt werden.

Wie lange ist Kaffee haltbar?

Als trockenes Lebensmittel ist gemahlener Kaffee in der Regel noch mindestens ein Jahr nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar. Wenn das Kaffeepulver allerdings seltsam riecht oder klumpt, sollte man vom Genuss absehen.

Echte Kaffeegenießer fürchten jedoch weniger das Haltbarkeitsdatum als den Verlust des Aromas. Dabei geht es nicht nur um bereits gemahlenes Pulver, sondern auch um ganze Kaffeebohnen. Auch diese oxidieren beim Kontakt mit Sauerstoff, so dass schon wenige Wochen nach der Röstung ein ranziger Beigeschmack entstehen kann.

Voraussetzung für perfekten Kaffeegenuss ist also die Lagerung unter Licht- und Luftabschluss, entweder in der verschlossenen Originalverpackung oder in einer Aufbewahrungsdose. Außerdem sollte das Problem des Ausgasens beachtet werden: Kurz nach der Röstung gibt der Kaffee nämlich Kohlendioxid ab. Damit dieses entweichen kann, ohne dass der Kaffeegeschmack beeinträchtigt wird, eignet sich idealerweise eine Verpackung mit Aromaventil.

Wie entkalke ich meine Kaffeemaschine?

Kaffeemaschinen werden mit Entkalker oder klassischen Haushaltsmitteln Essigessenz entkalkt. Die Reinigung mit Drogerie-Entkalker wird nach Packungsanweisung durchgeführt. Bei allen Methoden sollten nach Reinigung ein bis drei Spülvorgänge mit klarem Wasser bei maximaler Tassenzahl erfolgen, bevor die nächste Tasse Kaffee gekocht wird.

Um die Maschine mit dem typischen Haushaltsmittel Essigessenz zu reinigen, wird der Wassertank mit zwei Tassen Wasser und einer Tasse Essigessenz befüllt. Nach Einlegen eines Papierfilters, wird die Maschine eingeschaltet. Nachdem die Hälfte der Flüssigkeit durchgelaufen ist, wird die Maschine für 20 Minuten ausgeschaltet, damit die Essenz einwirken kann. Danach wieder einschalten, damit die restliche Flüssigkeit durchlaufen kann.

Zitronensäure eignet sich dagegen nicht zum Heißentkalken: Sie empfiehlt sich nur, um im kalten oder lauwarmen Zustand Kalkränder an der Maschine bzw. in/an der Kaffeekanne zu entfernen. Setzen Sie Zitronensäure für einen heißen Reinigungsvorgang ein, könnten große Schäden an Ihren Geräten oder Armaturen entstehen. Der Grund ist, dass bei der Kombination von Zitronensäure und Kalk eine Kalziummischung entsteht. Wird diese dann erhitzt, entsteht ein Citrat: Dieses lässt sich im Gegensatz zum ursprünglichen Kalk nicht mehr beseitigen, so dass Sie Ihr Gerät schlimmstenfalls nur noch entsorgen können.

Was ist Cappuccino?

Das italienische Kaffeegetränk wird aus einem Espresso und aufgeschäumter, heißer Milch zubereitet. Gezuckert serviert wird er klassischerweise zum Frühstück getrunken. Bei originalgetreuer Zubereitung ist der Milchschaum beim Eingießen noch flüssig und frei von Luftbläschen: So setzt sich die braune Crema des Espressos ideal ab und gibt dem Cappuccino sein typisches Aussehen.

Nachdem der Cappuccino früher häufig einfach mit Kakao oder Zimt bestäubt wurde, wird die sogenannte Latte-Art heute regelrecht zelebriert: Ein Klassiker ist das einfache Herz oder Blatt, das durch geschickte Bewegung des Milchkännchens beim Einfüllen des Schaums erzeugt wird. Wer das zarte Muster zu komplexen Figuren und Bildern ausbauen will, braucht hingegen professionelles Latte-Art-Besteck.

In Deutschland ist der Cappuccino eine der beliebtesten Kaffeevariationen – dicht gefolgt vom Latte Macchiato. Von diesem unterscheidet sich der Cappuccino trotz identischer Zutaten deutlich: Während der Espresso für einen Cappuccino in einer dickwandigen Tasse mit Milchschaum aufgegossen wird, wird für einen „Latte“ deutlich mehr Milch in einem hohen Glas aufgeschäumt und erst anschließend der Espresso hinzugegeben.

Was ist ein Latte Macchiato?

Latte Macchiato enthält mehr Milch als Milchkaffee und wird zudem aus stärker gerösteten Bohnen zubereitet. In der ursprünglich-italienischen Variante wurde in ein Glas Milch ein wenig Espresso eingemischt; heute kennt man jedoch beinahe weltweit die Variante mit voneinander getrennten Milch- und Kaffee-Schichten. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff übrigens „befleckte Milch“.

Nach dem Cappuccino ist der „Latte“ eine der beliebtesten Kaffeevariationen der Deutschen. Obwohl beide Espresso und heiße Milch enthalten, sehen sie jedoch ganz anders aus – und schmecken auch verschieden. Dies liegt am unterschiedlichen Mischverhältnis der Zutaten: Während für den Latte Macchiato viel heiße Milch im Glas aufgeschäumt und dann vorsichtig der Espresso hinzugegossen wird, wird der Espresso für einen Cappuccino in einer deutlich kleineren Tasse mit halbflüssigem Milchschaum aufgefüllt.

Inzwischen ist der Latte Macchiato teilweise als Yuppie-Getränk oder – beinahe noch schlimmer! – als unverzichtbares Accessoire urban-kreativer Mütter verschrien. Seinem Geschmack tut das aber keinen Abbruch: Die Kombination aus heißer Milch, Espresso und Milchschaum bleibt unvergleichlich lecker.

Was ist Espresso? 

Espresso enthält fast 3 x so viel Koffein wie die vergleichbare Menge Filterkaffee [14] und steht für italienische Dolce Vita. Bei der Zubereitung wird das Wasser unter hohem Druck durch das feingemahlene Pulver gepresst: Dabei entsteht ein Schaum aus Kaffeebohnenölen, die sogenannte Crema.

Für einen doppelten Espresso (caffè doppio) wird die zweifache Menge Espressopulver verwendet, während der caffè lungo mit der doppelten Menge Wasser verlängert wird.

Übrigens: Die in Deutschland sogenannte Espressokanne stellt keinen Espresso, sondern Mokka her: Die Kanne wird auf der Herdplatte erhitzt, sodass heißes Wasser aus der unteren Kammer durch einen Puck Kaffeepulver in den oberen Teil der Kanne gepresst wird. Der gelöste Kaffee weist durch den niedrigeren Druck jedoch mehr Bitterstoffe auf als Espresso und bildet auch keine Crema.

French Press Bedienungsanleitung und Tipps © coffeeness

Was ist French Press?

Bei der französischen Methode French Press gießt man grob gemahlenes Kaffeepulver in einer Pressstempelkanne bzw. Cafetière nach französischer Methode mit erhitztem Wasser von ca. 91 °C auf. Im Gegensatz zum türkischen Kaffee, bei dem sich die Kaffeepartikel von allein absetzen, wird der Kaffeesatz bei French Press nach drei bis fünf Minuten mithilfe des Pressstempels durch ein feines Drahtgeflecht auf den Boden der Kanne gedrückt. Dabei bleiben die natürlichen Kaffeeöle erhalten, die sonst im Kaffeefilter hängenbleiben, und sorgen für vollendetes Aroma.

Kaffeekenner wie der Starbucks-CEO Howard Schultz bezeichnen das braune Gold der French Press übrigens als „the best cup of coffee known to mankind“ [15]. Das bewährte System überzeugt aber nicht nur mit einem einzigartigem Geschmack: Es lässt sich auch leicht reinigen und ist als Zubereiter-Filter-Dekantier-Kombigefäß besonders umweltfreundlich, da keine Filtertüten, Kaffeepads oder Kapseln verwendet werden.

Besonders beliebt ist die moderne Variante der AeroPress: Sie funktioniert ähnlich wie die klassische French Press, trennt nach dem Brühvorgang allerdings das Wasser vom Kaffee.

Welcher Kaffee-Typ sind Sie?

Kaffeetrinken heißt für jeden etwas anderes: Möglichst viel, möglichst schnell, möglichst schick oder möglichst gemütlich – was ist Ihre Devise?

Wir haben die passenden Gadgets für jeden Kaffeetrinker-Typ.

Kaffeetrinker-Typ „Beamter“

Der „Beamte“ braucht das schwarze Gold – am besten non-stop. Für ihn gehört das Kaffeetrinken zum Jobprofil und zur Charakterbeschreibung wie – pardon! – der „Abgelehnt!“-Stempel zur Behördenarbeit. Die dampfende Tasse ist aus seiner Reichweite jedenfalls nicht wegzudenken. Auch Sie brauchen ständigen Kaffeenachschub in rauen Mengen?

Dann sind dies die ultimativen Gadgets für Sie:

Jumbo-Becher

Jeder Gang in die Kaffeeküche kostet wertvolle Zeit, die sich weitaus besser nutzen lässt. Zum Arbeiten zum Beispiel – oder zum Kaffeetrinken. Deswegen also gleich her mit dem Jumbo-Becher und direkt die nötigen drei Liter für den Vormittag einfüllen.

Selbstumrührende Tasse

Beamten wird nicht unbedingt Emsigkeit nachgesagt – wir möchten jedoch hiermit alle Vorurteile gegenüber einer eher gemütlichen Lebenseinstellung revidieren. Die Dinge auch mal langsam anzugehen, zeugt schließlich von südländischer Gelassenheit. Wieso mehr tun als man muss? Anders gesagt: Wieso den Kaffee selbst umrühren, wenn das auch einfach diese Tasse  übernehmen kann?

Standfester Becher

Wenn das Kantinenessen bleiern im Magen liegt und die Zeichen auf dem Bildschirm verschwimmen, hilft manchmal nur noch ein Power Nap: Die Augen fallen zu, der Kopf sinkt schwer auf die Schreibtischplatte ... und kippt die Kaffeetasse um! Von wegen: Mit dem stets standfesten Mighty Mug verweisen wir dieses Szenario ins Land der Alpträume und wünschen ein ungestörtes Mittagsschläfchen.

Kaffeetrinker-Typ „Hipster“

Hipster teilen das Schicksal von Beamten in einer Hinsicht: Alle hacken auf ihnen herum. Dabei verdanken wir der Hipster-Bewegung viel mehr als nur hochgekrempelte Hosen, große Brillen und bunte Socken. Sie haben vielmehr eine ganz neue Retro-Kaffeekultur voller Ursprünglichkeit, Slow-Life-Genuss und urbanem Purismus geformt. Der biologisch abbaubare Coffee-to-go-Becher ist damit nicht nur umweltfreundlich, sondern sogar schick geworden.

Wenn auch Sie der Meinung sind, dass Ihr Kaffee kein Hightech braucht, dann sind dies passenden Gadgets für Sie:

Manuelle Kaffeemühle

Oma macht den besten Kaffee. Beim sonntäglichen Kaffeetrinken kam nur Kaffee aus frisch und handgemahlenen Bohnen auf den Tisch. Wir hielten das möglicherweise für rührend antiquiert, aber Oma wusste, was sie tat: Frisch gemahlen entfalten Kaffeebohnen ihr bestes Aroma – ganz im Gegenteil zum manchmal längst abgestandenen, fertig gemahlenen Pulver. Ein guter Grund mehr, Omas Erbe zu ehren und nicht nur sonntags mit der Hand zu mahlen.

Porzellan-Kaffeefilter

Ihr handgemahlenes Kaffeepulver ließ Oma in einen weißen Porzellanfilter rieseln und übergoss es schwallweise mit heißem Wasser. Und während der Kaffee in die Blümchenkanne tropfte, verbreitete sich unwiderstehliches Kaffeearoma – erst in der Küche und dann im Wohnzimmer, wo es sich mit dem Duft frischgebackenen Kuchens vermischte. Also her mit dem Retro-Accessoire und her mit dem Zauber von Omas Kaffeetafel.

French Press

Die French Press haucht Omas feiner Kaffeetradition die Effizienz schlichter Modernität ein: Die französische Cafetière (Fachbegriff „Pressstempelkanne“) kocht mit einfachsten Mitteln besten Kaffee und braucht dazu nicht einmal einen Kaffeefilter. Sieht cool aus und schmeckt einfach unvergleichlich. Voilà!

Coffee to ride

Hipster lieben ihre Fahrräder fast so wie ihren Kaffee. Mit einem Thermo-Kaffeebecher samt Cupholder für die Lenkstange lassen sich beide Leidenschaften perfekt verbinden. Aber Achtung: Vor lauter easy Genuss nicht den Verkehr vergessen!

Kaffeetrinker-Typ „Scherzkeks“

In jedem Klassenzimmer, Büro oder Altersheim gibt es einen, der mit Peter Lustig frühstückt. Gehören Sie dazu? Dann trinken Sie Ihren Kaffee natürlich nicht aus banalen Blanko-Tassen; das wäre doch viel zu langweilig.Ein Kaffee muss Spaß machen und für Hingucker bei Kollegen, Freunden oder Familie sorgen. So wird das Leben zum Ponyhof - oder wenigstens zur Kaffeeplantage.

Mit diesen Gadgets machen Sie jeden Kaffee zu Ihrer privaten Comedy-Show:

USB-Tassenwärmer

Scherzkekse kennen es: Da erzählt man noch schnell den Witz zu Ende und schon ist der Kaffee wieder kalt. Mit diesem Gadget passiert das nicht mehr – vielmehr ist dieses Accessoire seine ganz eigene Anekdote wert. Oder haben Sie etwa schon mal eine Kaffeetasse an Ihren Rechner angeschlossen? Wir sagen: Späßchen heil und Glück auf!

Spaßtasse

Trübe Tassen kommen dem Scherzkeks nicht in die Tüte. Ob Emoji-Modell oder die klassische Spruch-Variante: Hier wird jeder Becher zum Brüller!

Kaffeetrinker-Typ „Gourmet“

Für den Gourmet ist Kaffeetrinken keine schnöde Energiequelle, sondern purer Hochgenuss. Der feine Geschmack der Lieblingsröstung, die fein ausgewogene Menge des frisch gemahlenen Pulvers, die richtige Wassertemperatur: Mehr brauchen Sie nicht, um glücklich zu sein.

Wenn also auch Sie Schnickschnack als überflüssig empfinden und für Sie nur das (Geschmacks-)Ergebnis stimmen muss, haben wir hier die passenden Gadgets für Sie:

Elektrische Kaffeemühle

Omas Handmühle war schon ganz nett, aber wieso auf Technik von gestern setzen, wenn man modernste Technologie haben kann? Voraussetzung ist natürlich das beste Mahlwerk, das die Welt zu bieten hat.

Vakuum-Kaffeebereiter

Vollendeter Kaffeegenuss verlangt nach einer möglichst schonenden Zubereitung. Und keiner geht so sensibel mit zarten Bohnen um wie ein Vakuum-Kaffeebereiter. Hier wird im unteren Glaskolben das Wasser auf Idealtemperatur erhitzt und steigt dann langsam in den oberen Kolben auf, wo es sich mit dem Pulver vermischt. Nach Abschluss des Erhitzungsvorgangs sinkt der fertige Kaffee gemächliche zurück nach unten. So wird das Kaffeetrinken zum Erlebnis.

Vakuum-Kaffeebehälter

Vakuum, die Zweite! Beim perfekten Kaffee dreht sich alles um das ideale Aroma. Im Kontakt mit Luft und Licht oder gar mit Feuchtigkeit, verflüchtigt sich dieses schnell aus Kaffeebohnen und Kaffeepulver. Wer guten Kaffee liebt, ist mit einem modernen Vakuum-Behälter also bestens beraten.

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Quellenangaben:

[1] Deutscher Kaffeeverband e. V.: Kaffee-Digest 1: Daten und Hintergründe – Welt, Europa und Deutschland. 2005.

[2] brandeins online: Kaffee in Zahlen – Wie wirkt Kaffee im Körper? 2015. Abgerufen am 06.02.2019.

[3] Erikka Loftfield, Neal D. Freedman, Barry I. Graubard, Albert R. Hollenbeck, Fatma M. Shebl, Susan T. Mayne, Rashmi Sinha: Coffee Drinking and Cutaneous Melanoma Risk in the NIH-AARP Diet and Health Study. 2015. Abgerufen am 06.02.2019.

[4] D. Icken, S. Feller, S. Engeli, A. Mayr, A. Müller, A. Hilbert M. de Zwaan: Caffeine intake is related to successful weight loss maintenance. 2016. Abgerufen am 06.02.2019.

[5] Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Koffein. 2015. Abgerufen am 06.02.2019.

[6] Happy Coffee Kaffeewissen: Für dich aufgedeckt: Hat Kaffee Kalorien und wenn ja wie viele?. 2017. Abgerufen am 06.02.2019.

[7] Coffee Circle Blog: Wie viel Kaffeepulver pro Tasse? Die optimale Kaffeedosierung. 2014. Abgerufen am 06.02.2019.

[8] Steffen Schwarz, Martin Kienreich: FAQ Kaffee – Fragen, Antworten, Quintessenzen. 2008.

[9] Deutscher Kaffeeverband: Faszination Kaffee. 2012.

[10] https://de.wikipedia.org/wiki/Kaffee. Abgerufen am 06.02.2019.

[11] Coffee Perfect Blog: Welche Auswirkung hat der Mahlgrad des Kaffees auf den Geschmack?. Abgerufen am 06.02.2019.

[12] swr.de: MARKTCHECK checkt Nescafé: Klasse Kaffee?. 2012. Abgerufen am 24.11.2017.

[13] https://de.wikipedia.org/wiki/Entkoffeinierung. Abgerufen am 07.02.2019.

[14] Coffeeness Barista Blog: Wie viel Koffein ist im Kaffee und anderen Getränken?. 2016. Abgerufen am 07.02.2019.

[15] Daily Mail: Not exactly the best advert: CEO of Starbucks says ’best cup of coffee known to mankind’ is made at home with a simple French Press. 2012. Abgerufen am 07.02.2019.