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Das Osterfest: Was wird Ostern eigentlich gefeiert?

Ostern ist für Christen das wichtigste Fest im Jahr. In dieser Zeit gedenken sie der Kreuzigung und Auferstehung Jesus Christus. Ostern erstreckt sich über mehr als eine Woche. Dabei haben Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag jeweils eine unterschiedliche Bedeutung.

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Wann ist das nächste Osterfest?

Ostern kennt kein festes Datum. Es handelt sich dabei um einen beweglichen Feiertag, der jedes Jahr auf einen anderen Kalendertag fällt. Die Bestimmung des Tages richtet sich nach dem Mondkalender. Man geht davon aus, dass es der Kirchenvater und Patriarch Athanasius der Große war, der im Jahr 325 n. Chr. beschloss, dass Ostern immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond fallen soll. Nach dieser Bestimmung liegt der Feiertag immer zwischen dem 22. März bis zum 25. April. Die anderen beweglichen christlichen Feiertage, wie Pfingsten, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam orientieren sich nach dem Ostertermin.

Bücher zu Ostern: Backen, Basteln, Vorlesen

Woher kommt die Bezeichnung Ostern?

In der Zeit des 8. Jahrhunderts hieß Ostern „Eostro“, was übersetzt „Morgenröte“ bedeutet. Man liest häufig, dass das „Ostarum“ als Namensgeber diente. Das „Ostarum“ ist ein heidnisches Fest, in dem die Göttin Ostaria gefeiert wurde. Die Vermutung, dass Ostern seinen Namen dem Ostarium verdankt, ist jedoch nicht bewiesen. Andere Länder leiteten ihre Bezeichnung von „Ostern“ vom aramäischen „pascha“ ab. In Italien heißt das Fest der Auferstehung Jesu dann zum Beispiel „Pasqua“, in Frankreich „Pâques“, in der Türkei „Paskalya“ und in Dänemark „påske“. Im Hebräischen gibt es ein ähnliches Wort, nämlich „Pessach“. Das steht für das wichtigste jüdische Fest, dass ebenso wie Ostern für die Christen, eine Gedenkfeier ist. Es wird an Pessach der Befreiung der israelischen Sklaven von den Ägyptern gedacht. Da der Tod und die Auferstehung Jesu nach christlichen Überlieferungen in eine Pessach-Woche gefallen ist, lehnt sich die Bezeichnung für Ostern in den meisten Ländern an das „Pessach“ an.

Osterbräuche in Deutschland

Bunt bemalte Eier gehören zu Ostern, wie geschmückte Tannenbäume zu Weihnachten. Am Ostersonntag ist es Brauch, Ostereier zu verschenken oder die Kinder nach den bunt verzierten Eiern suchen zu lassen. Doch woher kommt dieses Ritual? Was hat die Auferstehung von Jesus mit Eiern zu tun?

Warum sind Ostereier bunt?

Das Osterei ist nicht, wie ein weit verbreiteter Irrglaube vermuten lässt, ein Produkt heidnischer Bräuche, sondern vielmehr Teil einer urchristlichen Tradition. Das Ei ist dabei ein Symbol des Erwachens. Jesus entstieg aus dem Felsengrab, wie Küken sich aus der Eierschale befreien. Eine Legende besagt sogar, dass Maria Magdalena ein Ei als Mittel zur Bestechung benutzt habe, um am Prozess von Jesus teilhaben zu können. Eine andere Verbindung zwischen dem Osterei und dem Urchristentum ist die Tatsache, dass die Christen damals Eier in der Osterzeit verschenkten, da sie während des Fastens schließlich auf alle tierischen Lebensmittel verzichten mussten. Irgendwann begannen die Menschen auch damit, die Eier zu bemalen und zu verzieren. Im Übrigen hatten Eier zu damaligen Zeiten ohnehin einen viel höheren Wert ‒ sie wurden auch als Zahlungsmittel verwendet.

Schoko-Osterhasen & Co.

Warum kommt der Osterhase?

Unklar ist, woher die Idee des Osterhasen ursprünglich stammt. Ein paar Vermutungen darüber gibt es aber. Einige Religionsexperten glauben, dass es sich um eine versehentliche Verwechslung mit dem Osterlamm handeln könnte. Die erste schriftliche Erwähnung des Osterhasen findet sich in einem Schriftstück aus dem Jahr 1682. Eine andere Erklärung könnte sein, dass der Hase symbolisch für den auferstandenen Jesus stehen soll. Dem Hasen fehlen die Augenlider, weshalb er die Augen nie schließen kann, auch wenn er schläft. Einige bringen das mit Jesus in Verbindung, der immer ein Auge auf seine Jünger hat. Was auch die genaue Begründung sein mag, auf einem Schriftstück zur Osterliturgie aus dem 12. Jahrhundert waren schon gezeichnete Hasen zu sehen. Ein anderer Grund, weshalb der Hase in Verbindung mit der Auferstehung gebracht wurde, ist die Tatsache, dass er seit langem ein Symbol der Fruchtbarkeit ist. Aufgrund der Eigenschaft von Schneehasen, die Farbe ihres Fells zu ändern, erkannte Ambrosius von Mailand darin ein Zeichen für Verwandlung und Auferstehung.

Was ist das Osterlamm?

Das Osterlamm ist ebenfalls ein Brauch an Ostern, der sehr weit verbreitet ist. Ursprünglich war das Osterlamm eine Opfergabe. Heutzutage betrachtet man das Osterlamm vielmehr als Symbol für das Leben und Jesus Christus selbst. Jesus hat sich für die Menschen geopfert und wird daher auch als das „Lamm Gottes“ bezeichnet. Es kommt zwar immer noch oft Lammbraten zu Ostern auf den Tisch, als Opfergabe geschlachtet wird es jedoch schon lange nicht mehr. Außerdem wird zu Ostern mittlerweile ebenso auch anderes Fleisch verzehrt. Beliebt sind zum Beispiel Kaninchen oder auch Fasan. Lediglich in der griechisch-orthodoxen Kirche ist das Lammopfer zu Ostern noch üblich. Das Osterlamm können Sie auch aus Biskuit oder Rührteig backen oder als Schokolade kaufen und verschenken. In einigen Gemeinden ist es Brauch, den älteren Mitgliedern, die an Ostern nicht am Gottesdienst teilhaben können, ein gebackenes Osterlamm zu schenken.

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Die Fastenzeit

Gläubige Christen und Interessierte verbringen die Zeit von Aschermittwoch bis zur Osternacht fastend. Hintergrund ist das 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste, nachdem er getauft worden war. Ursprünglich verzichteten Christen auf Alkohol, Süßes, tierische Produkte, Fett und andere Genussmittel. Generell ist es der christliche Brauch, dass weder am Mittwoch noch am Freitag Fleisch gegessen werden darf, da an diesen Tagen jeweils verraten und gekreuzigt wurde. Daneben sollen jeden Tag nur eine große Hauptmahlzeit und daneben höchsten zwei kleine Zwischenmahlzeiten gegessen werden. An Aschermittwoch und Karfreitag wird dagegen auf die Zwischenmahlzeiten verzichtet. An den Sonntagen dürfen Sie nach christlichen Vorschriften ganz normal Essen, da Jesus an einem Sonntag angeblich auferstanden ist.

Heutzutage nehmen sich die Menschen den Verzicht auf unterschiedliche Dinge vor. Die einen wollen zum Beispiel nur auf Fleisch verzichten, andere verzichten stattdessen auf Alkohol und Zigaretten. Auch moderne Fastenziele, wie der Verzicht auf Fernsehen oder Gameplaywerden anvisiert. Wie genau gefastet wird, ist also ganz unterschiedlich sowie individuell und hängt in hohem Maße davon ab, wie streng gläubig die Menschen sind. Wenn Sie regelmäßig in die Kirche gehen und auch fasten möchten, können Sie in Ihrer Gemeinde oder bei Ihren Bekannten nachfragen, wie sie das handhaben. Möglicherweise finden Sie dort die Inspiration, die Sie brauchen, um es mit dem Fasten zu versuchen. Ratsam ist es natürlich, auf etwas zu verzichten, dass Sie normalerweise nicht missen wollen oder aber auf Dinge, die eher ungesund oder reine Genussmittel sind.

5 LECKERE IDEEN FÜR OSTERN © Tägliche.Tipps

Die Woche vor Ostern

Der Sonntag vor dem Ostersonntag läutet die Karwoche ein. Er wird als Palmsonntag bezeichnet und erinnert an den Tag, an welchem Jesus auf einem Esel in Jerusalem eintraf und ihn die Menschen dort mit Palmen und Tüchern begrüßten. An diesem Tag begann die Leidensgeschichte für Jesus.

Der Gründonnerstag ist der im kirchlichen Sinn offizielle Beginn von Ostern. An Gründonnerstag wird an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen zwölf Aposteln erinnert. Ab diesem Tag werden die Kirchenglocken drei Tage nicht mehr geläutet.

Karfreitag ist ein Trauertag der Christen. Hier gedenket man der Kreuzigung Jesu. An Karfreitag wird in der Regel strenger gefastet. Ab Karfreitag herrscht in einigen Bundesländern für etwa drei Tage Tanzverbot. In manchen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen beginnt das Tanzverbot schon am Gründonnerstag.

Der letzte Tag der Karwoche ist der Karsamstag, und ebenfalls ein Trauertag. Er symbolisiert die Zeit der Grabesruhe. Während dieser soll Jesus in die Unterwelt hinabgestiegen sein, um die Gerechten aus ihr zu befreien. Der Karsamstag ist wie auch der Karfreitag ein Tag der Stille. Es finden an ihm keine Gottesdienste statt, die Glocken bleiben stumm und sogar die Altäre in den Kirchen sind ungeschmückt. Andererseits müssen Sie den Tag nicht still verbringen. Die meisten Menschen beginnen an Karsamstag mit den Ostervorbereitungen. Zu diesen gehört das Eierfärben, das Basteln und Befüllen von Osterkörben, das Backen eines Osterlamms und das österliche Herrichten der Wohnung.

Auf den Karsamstag folgt der Ostersonntag, der Höhepunkt der Osterfeiertage. An diesem Tag gehen Gläubige in die Kirche und gedenken der Auferstehung von Jesus Christus. Familien feiern diesen Tag sehr oft mit ihren Kindern. Es ist Brauch, dass die Kinder am Morgen des Ostersonntags in der Wohnung, im Haus oder im Garten nach Ostereiern suchen. Sie bekommen meistens zusätzlich Süßigkeiten und Kleinigkeiten geschenkt.

Auch der Ostermontag hat eine wichtige Bedeutung für die Christen. Nach der biblischen Geschichte sind nach der Kreuzigung Jesu zwei seiner Jünger in ihre Heimatstadt Emmaus zurückgegangen. Auf ihrem Weg begegneten sie dem auferstandenen Jesus, den sie zuerst nicht erkannten. Bei einem gemeinsamen Abendmahl erkannten sie ihn plötzlich. Danach verkündeten die Brüder die frohe Botschaft in Jerusalem.

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Ostern in anderen Ländern

Eine andere Auffassung hinsichtlich des Ostertermins vertreten alle orthodoxen Kirchen, außer der finnischen. Diese folgen dem julianischen Kalender, bei dem der Frühling nicht am 21. März ist, sondern erst 13 Tage später. Dementsprechend feiern Mitglieder der orthodoxen Kirche selten an den gleichen Tagen Ostern wie die anderen christlichen Kirchen. In der Regel verschiebt sich bei ihnen das Osterfest auf eine bis fünf Wochen nach hinten. Dabei geht dem Osterfest traditionell noch eine 40 Tage währende Fastenzeit voraus. Diese nimmt bereits am Aschermittwoch ihren Anfang und endet dann am Karfreitag – eine Erinnerung an die Zeit, als Jesus in der Wüste gefastet hat.

Osterbräuche in anderen Ländern

Ostern wird in anderen Ländern auch anders gefeiert. Zum Teil unterscheiden sich die Bräuche sehr von denen, die Sie in Deutschland kennen.

Vor allem romanischen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich, Italien oder Spanien, werden an Ostern ganze Prozessionen abgehalten. Bei den Prozessionen kleiden sich die Menschen in schlichte Gewänder, die weiß oder dunkel sein können, und schreiten durch die Straßen, um den beschwerlichen Weg nachzuahmen, den Jesus mit seinem Kreuz gehen musste. Häufig werden noch Puppen oder Skulpturen mitgetragen, die heilige Persönlichkeiten darstellen sollen.

  • In Mexiko werden die Prozessionen besonders groß gefeiert. Unter anderem wird eine riesige Judas-Puppe aus Stroh oder Pappmaché angezündet. Auch finden in vielen Städten Mexikos Passionsspiele statt, bei denen die Jesus-Geschichte bis zur Auferstehung nachgespielt wird. Jedes Jahr besuchen Hundertausende Menschen die Passionsspiele.
  • In Spanien finden alljährlich Prozessionen statt, wo streng gläubige Katholiken mit Figuren von Heiligen durch die Straßen laufen, um den Weg zum Kreuz nachzuahmen, wie Jesus in beschritten hat.
  • Auch in Italien gibt es Prozessionen. Am Sonntag gehen die Menschen außerdem raus, um die Eier der anderen kaputtzumachen.
  • In Finnland verkleiden sich Kinder als Hexen und gehen von Tür zu Tür. Dort tauschen sie Sprüche gegen Süßigkeiten. In Schweden ist es übrigens nicht der Osterhase, der die Süßigkeiten bringt, sondern es sind Osterküken.
  • In Südamerika nehmen sich viele Gläubige vor, sieben Kirchen zu besuchen.

Kleinigkeiten zu Ostern

Welche Geschenke gibt es zu Ostern?

An Ostern machen sich vier Fünftel der Deutschen gegenseitig Geschenke. Allein die Spielzeugindustrie verdient daran etwa 200 Millionen Euro. Die meisten Leute verschenken jedoch Schokolade, Kekse und andere Süßigkeiten an ihre Kinder. Wenn Sie vorhaben, jemanden an Ostern zu beschenken, finden Sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Oster-Süßigkeiten. Abgesehen von bunten Eiern, die selbstverständlich auch in den Osterkorb gehören, freuen sich Kinder auch über Farbstifte oder eine andere Kleinigkeit.

Beliebt sind teilweise auch lustige Ostersprüche zur Eiersuche oder zum Frühlingsanfang. Freunden, erwachsenen Familienangehörigen und Kollegen machen Sie mit einer kleinen Geste eine Freude: Wenn Sie gerne backen, probieren Sie sich doch an einem selbst gemachten Osterlamm aus Teig und schenken Sie dieses einer befreundeten Familie. Eine andere Geschenkidee für einen Freund, der bis zu den Osterfeiertagen gefastet hat, könnte eine Flasche des alkoholischen Lieblingsgetränks oder eine Schachtel Pralinen sein.

Der gedeckte Ostertisch

Ostersonntag mit Freunden und Familie erleben

Ostersonntag verbringen viele Menschen in der Kirche oder zu Hause. Gottesdienste werden in der Regel mehrmals am Tag in allen Städten angeboten. Im Gegensatz zu den vorigen Osterfeiertagen, ist der Ostersonntag kein Trauer- sondern wirklich ein Feiertag. Es darf zum Beispiel wieder richtig geschlemmt werden. Falls es niemand anderes macht, könnten Sie Freunde nach Hause zum Essen einladen, bei dem es deftige Speisen und leckere Getränke gibt. Wenn Sie lieber mit der Familie feiern und Kinder haben, können Sie natürlich das Gleiche mit ihnen veranstalten. Mittags wird auf Wiesen häufig eine öffentliche Eiersuche veranstaltet, die Sie mit ihren Kindern besuchen können. Viele Menschen nutzen den Ostersonntag, um einen Kurztrip in eine andere Stadt zu machen, in den Freizeitpark zu gehen oder für zwei Tage in einem Wellness-Hotel zu entspannen. Vielleicht sind Sie eher ein aktiver Typ und es zieht Sie in die Berge, wo Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin wandern gehen ‒ Möglichkeiten, um die Feiertag zu genießen, gibt es viele.

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