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Aquarien & -zubehör – ein Kaufratgeber

Kaum ein Gegenstand wertet ein Zimmer mehr auf als ein Aquarium mit bunten Bewohnern. Doch Aquarien dienen nicht nur der Dekoration, sie ermöglichen es, ein eigenes Ökosystem zu schaffen und kreativ tätig zu werden. Egal, ob Sie Anfänger sind oder ein erfahrener Aquarianer, dank dieses Ratgebers erhalten Sie wichtige Tipps, damit sich Ihre Fische möglichst wohl fühlen.

Die verschiedenen Arten von Aquarien

Aquarien lassen sich in eine Vielzahl von verschiedenen Arten unterteilen, wobei jedoch drei große Oberkategorien existieren. Diese unterscheiden sich in Bezug auf das Wasser, mit dem sie befüllt werden. Folglich gibt es:

Das Süßwasseraquarium ist in deutschen Wohnzimmern am häufigsten anzutreffen. Dies liegt daran, dass die Pflege hier vergleichsweise unkompliziert abläuft und das Aquarium somit auch gut für Anfänger geeignet ist. Die Grundausstattung kommt lediglich mit Beleuchtung, einer Heizung und einem Filter aus. Oft werden Süßwasseraquarien als sogenannte Gemeinschaftsaquarien genutzt, wobei verschiedene Fischarten zusammenleben. Dabei gilt es darauf zu achten, dass die verschiedenen Bewohner und Pflanzen miteinander auskommen. So können kleinere Fischarten oder Jungfische von fleischfressenden Artgenossen beispielsweise als Nahrung wahrgenommen werden. Welse hingegen sind zwar groß, fressen allerdings nur Pflanzen und können somit ideal mit anderen Fischarten gehalten werden. Sie benötigen jedoch Mangrovenwurzeln für ihre Verdauung. Die spezifischen Vorlieben der einzelnen Fischarten können in der Zoohandlung oder beim Tierarzt in Erfahrung gebracht werden.

Das Kaltwasseraquarium stellt die älteste Form des Süßwasseraquariums dar. Es hat die Besonderheit, dass es ganz ohne Heizung funktioniert, da nur einheimische Fische eingesetzt werden, die in kalten Gewässern zurechtkommen. Ein Filter und eine Pumpe sind jedoch auf jeden Fall notwendig, um die Fische mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen und das Wasser sauber zu halten. Filter können durch Schnecken und bestimmte Pflanzen unterstützt werden.

Das Meerwasseraquarium ist deshalb so attraktiv, weil hier besondere Fischarten eingesetzt werden können, die sich in einer sehr ansprechenden Farbpracht präsentieren. Dennoch gilt das Meerwasseraquarium eher als Exot unter den Aquarienarten, da die Pflege der Meeresfische deutlich aufwendiger ist. Auch die Einlaufzeit – also die Zeit, ehe erste Fische eingesetzt werden können – ist länger als beim Süßwasseraquarium.

Was Sie über Pumpen und Filter wissen müssen

Wenn Sie ein Aquarium besitzen, sind Sie mit der Aufgabe konfrontiert, ein lebensförderliches, biologisches Klima in ihm zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Dabei geht es darum, dass das Wasser weder steril noch zu verschmutzt sein darf. Um dieser Aufgabe nachzukommen, ist ein hochwertiger Filter das passende Werkzeug, denn dieser sorgt dafür, dass Schmutz zuverlässig aus dem System geleitet wird.

Grundsätzlich dient die Pumpe im Aquarium dazu, das Wasser in Bewegung zu halten, also eine künstliche Strömung zu erzeugen. Dies macht Sinn, da die meisten Fische, wie etwa die Bachforelle, in der freien Natur Strömungen gewohnt sind. Es gibt jedoch auch wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel Kampffische, die an ein Leben in Reisanbaugebieten angepasst sind und so auch in besonders sauerstoffarmen Gewässern mit stehendem Wasser überleben. Die Strömung durch die Pumpe bringt außerdem den Vorteil, dass der Filter Schmutz und Bakterien zugespielt bekommt und diese somit auffangen kann.

Das richtige Fischfutter wählen

Wie auch beim Menschen bringt die Art der Ernährung bei Fischen entscheidende Auswirkungen auf die Gesundheit mit sich. Es gilt daher, darauf zu achten, dass die jeweiligen Zierfischarten Nahrung entsprechend ihres Verdauungssystems erhalten. Zierfische werden in Bezug auf ihre Ernährung in folgende Klassen unterteilt:

  • Fleischfresser
  • Pflanzenfresser
  • Aufwuchsfresser
  • Allesfresser

Fleischfresser benötigen proteinreiche Nahrung in Form anderer Tiere, die am besten noch lebendig sind. Doch auch Frostfutter, das außerhalb des Beckens aufgetaut wird, stellt hier eine Lösung dar. Typische Nahrung für Fleischfresser sind kleinere Fische, Insekten, Mückenlarven, Wasserflöhe und Salinenkrebse.

Pflanzenfresser, wie Black Mollys und Welsarten, ernähren sich von pflanzlichem Eiweiß, das sie gerne von der Scheibe oder von Deko-Gegenständen knabbern. Das ist sehr praktisch, da sie auf diese Weise das Aquarium sauber halten. Allerdings benötigen diese Fische zusätzlich pflanzliche Nahrung als Trockenfutter oder in Tablettenform.

Aufwuchsfresser ernähren sich von dem, was auf Steinen, Wurzeln und Gegenständen wächst. Zusätzlich müssen sie, entsprechend der spezifischen Fischart, mit eiweißreicher Nahrung gefüttert werden.

Allesfresser, wie Goldfische oder Fadenfische, ernähren sich aus einer ausgewogenen Mischung aus kleinen Lebewesen und pflanzlicher Nahrung. Der Begriff „Allesfresser“ sollte keinesfalls so interpretiert werden, dass es egal ist, was die Fische zu fressen bekommen.

Dekoration, Möbel und Beleuchtung für Aquarien

Bei der Auswahl der Dekorationsgegenstände für Ihr Aquarium können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Handel finden Sie eine große Auswahl an Naturmaterialien, wie Steine, Wurzeln oder Erlenzapfen. Außerdem empfiehlt es sich, Pflanzen in das Aquarium einzubetten, die zu einer gewissen Farbstimmung beitragen. Die Deko-Gegenstände dienen dazu, Ihr Aquarium optisch aufzuwerten. Außerdem dienen sich als Versteckmöglichkeit für die kleinen Bewohner. Sie können sich bei der Dekoration an dem natürlichen Lebensraum der Fische orientieren oder eine ganz eigene Welt schaffen, mit Möbeln, Schlössern und skurrilen Objekten.

Die Beleuchtung im Aquarium trägt ebenfalls zur ansprechenden Optik bei, auch wenn sie in erster Linie dazu dient, die Fische mit Licht zu versorgen. Diese fühlen sich nämlich besonders wohl, wenn die Beleuchtung den Verlauf des Sonnenlichts simuliert. Weiterhin benötigen Aquariumspflanzen das Licht, um Photosynthese betreiben zu können.

Die Pflanzen im Aquarium

Ein Aquarium ohne Pflanzen ist kaum auszudenken, bringen diese doch unverzichtbare Vorteile für Ihre Fische mit sich. Die Pflanzen im Aquarium bieten für die Bewohner einen wichtigen Rückzugsort, was gerade dann entscheidend ist, wenn mehrere Arten im Gemeinschaftsaquarium angesiedelt sind. Dieser Rückzugsort dient auch dazu, den Laich abzulegen, weshalb Pflanzen besonders wichtig für die Fischzucht sind. Aquariumspflanzen werden außerdem von Mikroorganismen bewohnt, die den Fischen als Nahrung dienen. Sie wirken positiv auf das Klima ein, da sie Schadstoffe umwandeln und für Sauerstoffzufuhr sorgen.

Die Auswahl der Pflanzen, die sich für ein Aquarium eignen, ist groß. Es macht Sinn, diese nach ihrer Größe zu unterteilen und so eine stimmige Struktur im Becken zu schaffen. Konkret bedeutet dies, dass kleinere Pflanzen vorne platziert werden sollten und größere Pflanzen dahinter – so wird eine optische Tiefe im Becken geschaffen.

Bei der Auswahl der Pflanzen gilt es, darauf zu achten, dass diese mit den Fischen harmonieren, denn diese benötigen je nach Art ebenfalls ein spezifisches Maß an Nahrung, Licht und Sauerstoff. Nach der Auswahl darf die Pflege nicht vergessen werden, denn viele Pflanzen müssen regelmäßig gedüngt und gestutzt werden.

Die richtige Reinigung und Wartung

Trotz hochwertigem Filtersystem ist es notwendig, das Aquarium regelmäßig von Hand zu reinigen. Denn wenn sich zu viele Schadstoffe im Wasser sammeln, wächst die Gefahr, dass Fische erkranken und das Wasser trüb wird. Zur täglichen Wartung zählt die Kontrolle der Temperatur und des Filtersystems. Gewährt der Filter keinen ausreichenden Durchfluss oder sondert merkwürdige Geräusche ab, entsteht Handlungsbedarf. Selbst wenn er einwandfrei funktioniert, sollte er alle sechs bis zwölf Monate schonend gereinigt werden. Zu häufig sollte diese Reinigung allerdings nicht erfolgen, da der Filter auch wertvolle Bakterien beherbergt. Lose Blätter müssen aus dem Wasser geholt werden, ehe sie faulen. Um Reinigungsarbeiten durchzuführen, sind entsprechende Werkzeuge, wie Schämme, Kiesrechen und Scheibenreiniger, eine große Hilfe.

Optimale Wasser- und Pflanzenpflege

Gerade wenn Sie Ihr Aquarium neu einrichten, sollten Sie mit einem im Einzelhandel erhältlichen Schnelltest immer wieder die Wasserqualität prüfen, da hier starke Schwankungen bei Temperatur, Härte und pH-Wert möglich sind. Warten Sie etwa ein bis zwei Wochen, ehe Sie Fische in das Becken lassen. In dieser Zeit bilden sich Bakterien, die Schadstoffe aus dem Wasser beseitgen und somit entscheidend zur Wasserqualität beitragen. Auch im Anschluss ist die Kontrolle wichtig, weil von der Wasserqualität die Lebensqualität der Fische und Pflanzen abhängt. Wichtig ist dabei vorallem der pH-Wert. Welcher Wert hierbei optimal ist, hängt von der Art der Fische ab. Ein Wasserstabilisator kann dazu beitragen, dass gefährliche Stoffe, wie Chlor und Schwermetalle, neutralisiert werden.

In Bezug auf die Pflanzen gilt es, zu kontrollieren, ob diese gesund aussehen – auffällig sind dabei Verfärbungen und Löcher. Ein gestörtes Wachstum deutet auf zu wenig Nährstoffe hin, während ein längliches Wachstum oft eine mangelnde Lichtzufuhr bedeutet. Zur regelmäßigen Pflege gehört das Stutzen und Düngen der Pflanzen.

Um den CO²-Gehalt im Aquarium zu erhöhen, eignet sich eine entsprechende Anlage zur zusätzlichen CO²-Düngung. Diese Anschaffung ist dann sinnvoll, wenn Sie einen besonderen Reichtum an Pflanzen züchten wollen, denn diese profitieren von dem zusätzlichen Kohlenstoffdioxid. Dabei müssen Sie beachten, dass nicht alle Fische mit einem hohen CO²-Gehalt leben können.

Der pH-Wert gibt den Säuregrad des Wassers an und gehört zu den wichtigsten Messwerten. Welcher Wert optimal ist, kann sich je nach Art der Fische unterscheiden – angestrebt wird jedoch häufig ein Wert von 7, da dieser als neutral gilt. Der pH-Wert wird stark von der Karbonhärte beeinflusst, die daher ebenfalls berücksichtigt werden muss. Um den gewünschten Säurewert zu erreichen, stehen Ihnen Regulatoren zur Verfügung, die dem Wasser beigemengt werden können.

Heiztechnik und Bodengrund im Aquarium

Ob Heiztechnik im Aquarium notwendig ist, hängt davon ab, welche Pflanzen und Fische in ihm leben. Um das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu bringen, existieren verschiedene Arten von Heizungen. Besonders populär ist der Stabheizer, der aus einer Glasröhre und einer Heizspirale besteht. Wenn Sie eine Heizung verwenden, denken Sie immer daran, auch ein Thermostat zu nutzen, um genau zu überprüfen, welche Temperatur im Wasser herrscht.

Beim Bodengrund ergibt sich eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, wobei Aquarienkies und -sand zu den populärsten Formen zählen. Die Art des Bodengrunds trägt entscheidend zur Optik des Aquariums bei – doch darin liegt nicht der Hauptnutzen. Den Fischen dient der Grund als Orientierung. Zudem simuliert er ihren natürlichen Lebensraum. Für die Pflanzen, die nicht schwimmen oder auf Gegenständen wachsen, ist der Bodengrund unverzichtbar, um Wurzeln zu schlagen.

Aquarien für Anfänger

Für Anfänger eignen sich Süßwasseraquarien mit kaltem Wasser eher als Meereswasseraquarien. Dies liegt daran, dass diese weniger Technik und Know-how erfordern. In Bezug auf die Ausstattung stehen Starterkits zur Verfügung. Sie können die einzelnen Komponenten, wie Filter, Heizung, Licht und die Pumpe natürlich auch einzeln zusammenstellen. Wählen Sie vor dem Kauf unbedingt einen geeigneten Platz in Ihrer Wohnung, der dem Aquarium genug Raum zum Wirken gibt. Wichtig ist hierbei, dass der Schrank oder Tisch, auf dem Sie das Aquarium aufstellen möchten, robust genug ist, um den Wassermassen standzuhalten. Bedenken Sie außerdem, dass gerade für Anfänger ein großes Aquarium von Vorteil ist, da das Ökosystem bei großem Wasservolumen weniger sensibel ist. Da es sich bei Aquarien um schwere Gegenstände handelt, ist ein stabiler Unterbau notwendig. Hier macht es Sinn, sich einen speziellen Schrank für Aquarien zuzulegen, in dem Utensilien, wie das Fischfutter und Reinigungsmaterial, verstaut werden können.

Wenn Sie sich überlegen, welche Fische für Ihr Aquarium die richtigen sind, haben Sie die Qual der Wahl. Für Anfänger besonders pflegeleichte Fischarten sind zum Beispiel:

  • Guppy
  • Panzerwels
  • Neonsalmler
  • Goldfisch
  • Platy

Doch nicht jeder Fisch ist für jedes Aquarium geeignet. Unterschieden werden muss vor allem nach Süßwasserfisch, Kaltwasserfisch und Meereswasserfisch. Außerdem spielt die Größe eine wichtige Rolle, da größere Fische natürlich mehr Platz benötigen. Außerdem vertragen sich nicht alle Fischarten miteinander – gerade wenn es um Männchen geht. Aus diesem Grund ist eine Mischung aus Männchen und Weibchen meist sinnvoll.

Wie aufwendig ist ein Aquarium?

Entscheiden Sie sich für ein Aquarium, kommen gewisse Anschaffungskosten auf Sie zu. Im Wesentlichen entstehen Kosten für das Becken, die Technik, die Fische und eventuell für einen Schrank. Beim Becken existieren große Preisunterschiede, die sich nach der Größe und Art bemessen. Große Aquarien sind teurer, aber gerade, wie bereits erwähnt, für Anfänger zu empfehlen. Süßwasseraquarien sind in der Regel günstiger als Meereswasseraquarien.

Der tägliche Aufwand, der sich nach der erfolgreichen Einrichtung des Aquariums ergibt, ist auch bei großen Becken überschaubar. Hier geht es darum, die Temperatur und den Filter zu kontrollieren und die Fische zu füttern. Sollten Sie sich für eine automatische Zeitschaltuhr entscheiden, müssen Sie sich nicht einmal darum kümmern, das Licht im Aquarium ein- und auszuschalten. Ein- bis zweimal im Jahr muss der Filter gründlich gereinigt werden.

Mit welchen Kosten für ein Aquarium ist zu rechnen?

Nano-Aquarien können schon ab circa 70 Euro erworben werden, Süßwasseraquarien hingegen kosten bis zu 1.000 Euro, während Meerwasseraquarien bis zu 3.000 Euro kosten können. Je nach Art des Aquariums und der Art der Fische entscheidet sich, wie viel Technik Sie benötigen. Häufig erhalten Sie Aquarien im Komplettset, wobei die Technik im Preis inbegriffen ist.

Was ist Aquaristik?

Bei dem Begriff „Aquaristik“ handelt es sich um eine Beschreibung aller Tätigkeiten, die mit dem Betrieb eines Aquariums zu tun haben. Dazu zählt der professionelle Aquarienbetrieb, zum Beispiel in Zoos, wie auch der hobbymäßige Aquarienbetrieb in den eigenen vier Wänden. Die Betreiber von Aquarien werden als Aquarianer bezeichnet. Die Aquaristik wiederum gliedert sich in Süßwasseraquaristik und Meereswasseraquaristik.

Was ist Aquascaping?

Das Aquascaping könnte als eine eigene Kunstform bezeichnet werden. Die sogenannten Aquascaper machen es sich zum obersten Ziel, eine natürliche Ästhetik im Becken zu erzielen und orientieren sich bei der Gestaltung des Aquariums daher an Landschaftsmotiven. Natürliche Objekte, wie sie in Landschaften außerhalb des Wassers vorkommen, und verschiedene Pflanzen werden gezielt arrangiert, um ein ausgeglichenes Ökosystem mit wundervoller Optik zu schaffen. Wollen Sie Ihr Aquarium entsprechend gestalten, finden Sie online zahlreiche Inspirationen, die Ihnen dabei helfen werden – so zaubern Sie mit etwas Geschick ein Aquarium, das zum Blickfang in jedem Raum wird.

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