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Aquascaping (16)

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  • Aquascaping – ein Kaufratgeber

    Beim Aquascaping handelt es sich um eine spezielle, anspruchsvolle Variante der Aquaristik, bei der im Becken kunstvolle Landschaften gestaltet werden. Ähnlich wie in der japanischen Gartenkunst werden kunstvolle Unterwasserlandschaften kreiert, die ein ästhetisches Gleichgewicht ausstrahlen. Diese Landschaften können entweder Nachbildungen tatsächlich existierender Orte sein, wie Canyons, Schluchten, Wälder und vieles mehr, oder der eigenen Fantasie entspringen. Entscheidend beim Aquascaping ist, dass es sich selbst als eine Kunstform betrachtet und auch als solche verstanden werden möchte. Bei der Nachbildung von Landschaften kommt es weniger auf Detailtreue an, als viel eher auf das Erzeugen von Stimmungen und Atmosphäre. Die Vorbilder in der Realität dienen hierbei vor allem als Inspirationsquelle, denn als Blaupause – wobei es wichtig ist, zu erwähnen, dass nahezu alles als Vorbild dienen kann: von einem moosbewachsenen Baumstumpf auf einer Lichtung über eine beeindruckende Gebirgskette aus der Ferne betrachtet bis hin zu rostrotem Forst im Herbst oder schilfbewachsenen Moorlandschaften.

    Bei Aquascaping wird ein Ausschnitt der Natur als Inspiration genommen, um diesen dann im eigenen Aquarium nachzustellen. Dabei spielen Stilfragen und Grundformen eine ebenso entscheidende Rolle wie die Auswahl der richtigen Materialien. Hölzer, Steine und Wurzeln, Bodengrund und Beleuchtung, aber selbstverständlich auch die geeigneten Pflanzen wollen nicht nur mit Bedacht ausgewählt, sondern auch auf kunstvolle Weise angeordnet werden, sodass ein einzigartiges und unnachahmliches Bild im Becken entsteht.

    Inwiefern unterscheidet Aquascaping sich von der übrigen Aquaristik?

    Dekoration fürs Aquarium, Pflanzen sowie deren Anordnung, Bodenbeläge in verschiedenen Farben – das alles kommt Ihnen als Aquarianer doch bereits mehr als bekannt vor. Aber Sie sehen sich selbst bisher nicht als begnadeter Unterwasserkünstler, sondern als leidenschaftlicher Aquaristik-Fan? Die Frage nach dem Unterschied liegt nahe: Der liegt nämlich nicht nur in der Bezeichnung. Vielmehr geht es in der Aquaristik darum, ein natürliches Unterwasserbiotop zu schaffen. Mithilfe des entsprechenden, oben genannten Zubehörs sowie mit Know-how und Kreativität schaffen Sie einen biologischen Mikrokosmos, in dem sich Pflanzen, Fische und Mikroorganismen aufgrund eines stabilen, ökologischen Gleichgewichts rundum wohlfühlen. Natürlich kann ein solches Aquarium auch wunderschön, ja kunstvoll aussehen.

    Im Aquascaping ist der Fokus ein anderer. Hier steht nicht das intakte Unterwasserbiotop im Vordergrund, sondern der gestalterische Aspekt. Die Unterwasserlandschaft kann im Aquascaping sogar ganz ohne Fische auskommen – auch wenn das eher selten der Fall ist. Stattdessen geht es um die perfekte Inszenierung einer Naturlandschaft, mit einer optimalen Abmessung, der perfekten Perspektive, der idealen Beleuchtung und einer kunstvollen Ausstrahlung. Bekannte Naturelemente wie Küstenabschnitte, Gebirge oder Flüsse dienen dabei als Vorbild und werden mit den Mitteln der Aquaristik nachgestellt. Durch den gestalterischen Einsatz und die Schönheit der gewählten Wasserpflanzen, Steine und Dekorationsartikel wird eine bestimmte Stimmung hergestellt. Der Betrachter soll von dem Anblick des Aquariums ähnlich gefesselt werden wie bei der Betrachtung eines Kunstwerks.

    Stilrichtungen: Alles eine Frage der Ästhetik

    Naturaquarien – wie die Kunstwerke des Aquascapings auch genannt werden – wurden zuallererst von dem Japaner Takashi Amano geprägt, dessen Stil sich an der japanischen Gartenkunst orientiert und mit eindrucksvoller Ästhetik zu weltweitem Ruhm gelangte. Seine Werke lassen sich heute in zahlreichen Bildbänden nachschlagen. Eine der grundlegenden Stilrichtungen der Aquaristik sind die niederländischen Pflanzenaquarien, die jedoch mit modernem Aquascaping wenig zu tun haben. Hier sind Pflanze und Fisch im Fokus sowie das Naturbiotop als eigener Organismus. Schon historisch gesehen orientiert sich das kunstvolle Scaping eher am fernöstlichen Stil und somit auch an ostasiatischer Ästhetik. Wasserpflanzen bilden somit nicht mehr die Grundlage der Unterwasserwelten, sondern nur einen kleinen Teil. Viel wichtiger sind jedoch Dekorationselemente wie Wurzeln und Steine, ebenso wie der Bodengrund. Die Wichtigkeit von Pflanzen ist derweil teils verschwindend gering. In manchen Beispielen sind Bepflanzungen nur kleine Randerscheinungen oder gar nicht vorhanden. In anderen Aquascaping-Aquarien werden sie wiederum mit verschwenderischer Üppigkeit eingesetzt – eben alles eine Frage der Ästhetik.

    Grundlagen: Auf die Technik kommt es an

    Doch damit die Landschaft auch lange schön bleibt und nicht nach einigen Tagen an Frische verliert, wollen auch die technischen Grundlagen beherzigt werden. Alle Pflanzen brauchen Nährstoffe, Licht und CO2 zum Überleben. Für ausreichende Beleuchtung und Düngung sollte deshalb unbedingt gesorgt werden. Das Licht entscheidet maßgeblich über das Wachstum und das Wohlbefinden der Pflanze. Eine Lichtstärke von 0,5 Watt pro Liter Wasser wird für die Gesundheit der Pflanzen empfohlen. Doch natürlich spielt die Beleuchtung auch eine entscheidende gestalterische Rolle. Mit Licht kann man Stimmung kreieren, Highlights in Szene setzen, Farben spektakulär zum Leuchten bringen. In technischer Hinsicht hat sich hier in den letzten Jahren viel getan und den Möglichkeiten sind praktisch kaum mehr Grenzen gesetzt. Beispielsweise können mit moderner LED-Technik Lichtkästen in verschiedensten Farben eingesetzt werden oder Sie können Sonnenauf- und Sonnenuntergänge simulieren – sogar den glitzernden Sternenhimmel. Wenn Sie sich für eine eher dunkle, mystische Nachtlandschaft interessieren, dann wählen Sie entsprechende Pflanzen wie Moose, Farne oder Anubien, die auch mit sehr wenig Licht gut zurechtkommen.

    Auch was den Bodengrund angeht, darf nicht ausschließlich auf Ästhetik geachtet werden: Die Pflanzen sollen sich gut verwurzeln und gegebenenfalls auch aus dem Boden Nährstoffe ziehen können. Achten Sie deshalb genau darauf, ob die ausgesuchten Pflanzen beispielsweise auch in Sand gut gedeihen – die meisten bevorzugen nämlich Kies. Außerdem muss geklärt werden, ob sie ihre Nährstoffe aus dem Boden oder aus dem Wasser beziehen. Übrigens: Wer sein Aquarium besonders stark beleuchtet, der muss auch vermehrt düngen, da die Pflanzen durch den intensiven Lichteinfall auch vermehrt Photosynthese betreiben.

    Der goldene Schnitt – Raum und Perspektive gekonnt nutzen

    Der goldene Schnitt geht auf den antiken griechischen Philosophen und Mathematiker Epikur zurück. Der Satz beschreibt den Punkt, an dem eine Gerade geteilt werden muss, damit das Verhältnis von der kurzen zur langen Strecke das gleiche ist wie das Verhältnis von der langen Strecke zur ganzen Strecke. Der menschliche Körper wird beispielsweise vom Bauchnabel im goldenen Schnitt geteilt. Das Verhältnis liegt etwa bei 1:1,6. In der Kunst und auch in der Architektur spielt der goldene Schnitt beziehungsweise die Verhältnisse, die er beschreibt, seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle – und in der Natur sowieso. Man besagt, dass das Verhältnis dem goldenen Schnitt entsprechen muss, um vom menschlichen Bewusstsein als ästhetisch empfunden zu werden. In der Architektur finden sich diese Proportionen beispielsweise bei den Cheops-Pyramiden, beim Parthenon-Tempel auf der Akropolis sowie bei modernen Gebäuden von Le Corbusier. In der Kunst griffen vor allem Künstler der Renaissance darauf zurück, wie Leonardo da Vinci oder Rafael, darunter die Sixtinische Madonna oder die Mona Lisa.

    Machen Sie es bei Ihrem Aquarium wie die ganz großen: Auch Aquascaping bedient sich dieser Technik, um die ideale Raumaufteilung zu schaffen und Fokuspunkte perfekt zu platzieren. Hierbei wird das Aquarium sowohl in der Breite als auch in der Höhe geteilt. Die dabei entstehenden Punkte und Linien können als mögliche Fokuspunkte genutzt werden. Daran kann sich beispielsweise der Steinaufbau orientieren oder der Einsatz von Solitärpflanzen als Blickfang.  

    Die Frage des Layouts: Grundformen im Aquascaping

    Neben dem goldenen Schnitt spielen auch andere Ordnungsaspekte eine Rolle. Im Aquascaping setzt man in erster Linie auf eine gebündelte Präsentation der Deko-Elemente. Steine, Wurzeln und auch Pflanzen werden als Fokuspunkt oder mehrere Fokuspunkte gesetzt. Als Ordnungsprinzip greift man hierbei entweder auf die zentrale Anordnung in Form einer Pyramide zurück, auf ein eher rechts- oder eher linkslastiges Layout oder ab auf die U-Form, bei der zu beiden Seiten und gegebenenfalls im Hintergrund Fokuspunkte gesetzt werden. Bei allen Layout-Formen ist stets die Regel des goldenen Schnittes zu beachten.

    Hardscape und Softscape – die Basics im Aquascaping

    Hard- und Softscape kann man durchaus wörtlich nehmen. Unter Hardscape versteht man harte Landschaftselemente: Steine, Hölzer und Wurzeln. Vor allem Steine sind die Basis im Aquascaping. Sie können in verschiedensten Formen, Farben und Größen eingesetzt werden. Als Grundelemente entscheiden sie außerdem darüber, wie die Formation aufgebaut wird, wo der Fokuspunkt liegt und welche Basisgestaltung das Layout annimmt. Farblich sollten die Steine unbedingt auf den Bodengrund abgestimmt werden. Außerdem sollten Sie beachten, dass nicht alle Materialien miteinander harmonisieren. Zudem haben nicht alle Gesteine eine gute Auswirkung auf die Wasserqualität. Stein ist nicht gleich Stein. Auf keinen Fall sollten Sie achtlos hübsch geformte Steine vom letzten Griechenlandurlaub in die Wasserlandschaft integrieren. Bei der Wahl des Gesteins muss man stets auf den Kalkgehalt achten, weil die Wasserqualität darauf abgestimmt werden muss. Da in Deutschland die meisten handelsüblichen Aquariensteine sowie Bodengründe kalkfrei sind, ist es empfehlenswert, auch kalkfreies Gestein zu wählen. Auch wasserneutrale Steine stehen zur Auswahl.

    Wenn Sie keine reine Steinlandschaft erschaffen möchten, können Sie Hölzer integrieren. Stein und Holz ist von jeher eine äußerst harmonische Kombination und spielt in der asiatischen Gartenkunst bereits seit vielen Jahrhunderten eine Hauptrolle. Greifen Sie beispielsweise zu feingliedrigen Wurzeln und lassen Sie diese mit Moos überwuchern – das erinnert an einen Baumstamm im Wald. Bei dem Einsetzten in das Becken müssen Sie darauf achten, ob die Wurzel zuvor bewässert werden muss.

    Wenn Sie mit dem Hardscaping – also dem Einsetzen von Steinen und Holz – fertig sind, geht es weiter zur nächsten Etappe: dem Softscaping, quasi dem Feintuning. Nun sind die Pflanzen an der Reihe. Sie bilden das lebendige Gegenstück zum kalten, toten Gestein und Gehölz. Die Pflanzen sollten dabei stets auf das Gesamtlayout abgestimmt sein. Großblättrige Arten kommen beispielsweise in einem eher kleinen Aquarium kaum zur Geltung. Ausläuferbildende Gattungen hingegen wuchern teils stark in andere Pflanzengruppen hinein und bedeuten einen erheblichen Mehraufwand: Sie wollen regelmäßig getrimmt werden. Wenn Sie Ihr Layout im Vorfeld wohlüberlegt planen und sich ausreichend Inspirationen bei den Meistern dieses Faches holen, dann wird auch bei Ihrem Aquascaping-Abenteuer nichts schiefgehen.

    Schritt für Schritt zur Traumlandschaft

    Bevor Sie Ihr Aquarium mit Wasser füllen, geht es erst einmal mit Trockenübungen los. Die gesamte Gestaltung wird zunächst ohne Wasser durchgeführt – dieses wird erst ganz zum Schluss eingefüllt. Los geht es zunächst mit dem Bodengrund beziehungsweise dem Nährboden. Er dient einerseits als Basis für die Pflanzen, die bald darauf eingesetzt werden und hier wachsen und gedeihen sollen. Andererseits ist er ein wichtiges gestalterisches Element. Farbgebung, Schichtung und Dicke sollten im Layout also genaustens geplant sein. Ein Tipp: Pinsel in verschiedenen Stärken helfen beim Fein-Tuning des Bodengrunds. Nun geht es an das Hardscaping und somit an die Königsdisziplin. In Ihrem Layout ist bestimmt festgehalten, welcher Anordnung Sie folgen wollen? Lassen Sie sich Zeit und gehen Sie mit Sorgfalt vor – alles andere führt nur zu einem Mehr an Arbeit. Denken Sie immer daran: Sie erschaffen gerade ein Kunstwerk. Wenn Steine und Wurzeln installiert sind, geht es mit der Bepflanzung, dem Softscaping weiter. Die Pflanzen wollen vor dem Einsetzen beschnitten werden, damit Sie dem Landschaftsbild entsprechen, das Ihnen vorschwebt. Eine Pinzette kann dann beim Einsetzen helfen. Nun sind die Grundvoraussetzungen für Ihre Aquascaping-Landschaft geschaffen und Wasser kann eingefüllt werden. Wenn Sie der Anblick nicht sofort tief bewegen sollte – nur die Ruhe. Die Pflanzen müssen erst wachsen und eine harmonische Einheit mit ihrer Umgebung eingehen. Das echte Ergebnis sehen Sie erst einige Wochen später.

    Aquascaping im Nanoaquarium: Unterwasserkunst für Fingerfertige

    Nano-Aquarien rücken immer mehr in den Fokus und werden nicht nur unter Aquarianern, sondern auch unter Aquascapern immer beliebter. Ob im Wartezimmer beim Arzt, auf der Fensterbank oder als Highlight auf der Kücheninsel – die kleinen Unterwasserkunstwerke sind nicht nur schön anzusehen, sondern echte, kleine Kunstwerke. Auf Fische und Wirbellose muss bei dieser speziellen Form der Aquaristik jedoch leider verzichtet werden – sie würden sich bei einem so begrenzten Platzangebot einfach nicht wohlfühlen. Abhängig von der Größe können maximal Garnelen sich wohlfühlen. Übrigens macht gerade diese Tatsache das Nanoaquarium zu einem idealen Beispiel für den Unterschied zwischen Aquaristik und Aquascaping: Hierbei geht es nicht darum, einen möglichst idealen Lebensraum für Unterwassertiere zu schaffen, sondern einzig und allein um den optischen und künstlerischen Wert.

    Ansonsten achten Sie bei der Gestaltung eines Nanoaquariums auf genau dieselben Punkte wie auch beim Scapen in herkömmlicher Größe. Beschränken Sie sich jedoch umso mehr auf ein minimalistisches Setting, damit das kleine Aquarium nicht überladen wirkt. Eine toll geformte Wurzel, Bodengrund in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Körnungen, einzelne Pflanzen in leuchtenden Farben – wenn man es richtig angeht, kann man mit einem Nanoaquarium eine erstaunliche Wirkung erzielen. Hier sei auch der Standort mit Bedacht gewählt. Schenken Sie Ihrem Kunstwerk einen Platz in Alleinlage, sodass es ins Auge fällt und sich das Rampenlicht nicht mit anderen Deko-Artikeln teilen muss. Auch sollte es nicht in der prallen Sonne oder zu dicht an einer Heizung stehen, damit das Wasser nicht verdampft und auch keine hässliche Kondensfeuchtigkeit am Glas entsteht.

    Und was braucht man sonst noch?

    Geduld! Gerade die Anfänge im Aquascaping sind gar nicht so einfach und erfordern viel Fingerspitzengefühl und Geduld mit sich selbst. Holen Sie sich Tipps und Ratschläge in Communities, schauen Sie sich Bildbände und Videos an und orientieren Sie sich auch an den Meistern des Fachs, wie Takashi Amano oder Oliver Knott. Profi-Tipps können Wunder wirken. Außerdem ist natürlich das richtige Equipment das A und O: Ob die richtigen Scheren, ob unauffällige Schläuche, ob die passenden Pinzetten oder variantenreiche Beleuchtung – wenn Sie bei Ausstattung, Werkzeug und Technik auf Qualität setzen, dann können Sie sich bald schon auf traumschöne Unterwasserkunstwerke freuen, die Sie höchstpersönlich selbst kreiert haben.

     

     

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