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  • Terrarien & -zubehör – ein Kaufrategeber

    Ähnlich wie Aquarien, dienen Terrarien dazu, Tiere und Pflanzen möglichst artgerecht zu halten. Falls Sie schon wissen, welches Tier Sie halten möchten, geht es nun bei der Einrichtung des Terrariums darum, ein optimales Umfeld und Klima für dieses zu schaffen. So fühlt es sich wohl und bleibt gesund. Folgend haben wir für Sie wichtige Informationen zur Grundausstattung eines Terrariums zusammengestellt.

    Die verschiedenen Arten von Terrarien

    Im Bereich der Terrarien wird zwischen vier Hauptarten unterschieden. Sie unterscheiden sich dadurch, dass sie unterschiedliche natürliche Lebensräume simulieren. Jede Reptilien- oder Amphibienart ebenso wie Spinnen und Insekten benötigen ihr ganz spezielles Klima und fühlen sich im heimischen Umfeld am wohlsten. Im weiteren Text gehen wir für Sie auf die vier Arten näher ein, um Ihnen einen Überblick zu verschaffen:

     

    1. Das Tropenterrarium: In diesem Terrarium herrscht ein tropisches Klima, wie es zum Beispiel für Chamäleons optimal ist. Ein tropisches Klima ist dann geschaffen, wenn die Temperatur sehr hoch und die Luft sehr feucht ist. UV- und Spotlampen können dafür sorgen, dass der Terrariumbewohner stets einen Sonnenplatz findet. Ebenfalls sehr hilfreich ist eine Beregnungsanlage in einem Tropenterrarium. Eine Beregnungsanlage bietet eine optimale Lösung, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und das typische Regenwald-Klima zu simulieren. Auch die richtige Bepflanzung sorgt für ein gesundes Klima, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Pflanzen mit den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit zurechtkommen.
    2. Das Paludarium: Dieses Terrarium wird auch Aquaterrarium genannt, wobei der Name erkennen lässt, dass hier das Wasser eine große Rolle spielt. Das Paludarium kombiniert beispielsweise Landflächen mit einem Bachlauf. Dementsprechend sind hier Wasserpflanzen und Landpflanzen zu finden.
    3. Das Waldterrarium: Diese Art von Terrarium kann in weitere drei Arten unterteilt werden: in trockene, halbtrockene und feuchte Waldterrarien. Alle haben gemeinsam, dass sie ein eher gemäßigtes Klima aufweisen, wobei das trockene Waldterrarium unserem gewohnten Klima entspricht. So ergibt sich der Vorteil, dass eine große Auswahl an Pflanzen für das Waldterrarium zur Verfügung steht, da diese keine extreme Hitze aushalten müssen. Zudem ist keine starke Beleuchtung notwendig.
    4. Das Wüstenterrarium: Damit sich Tiere aus Wüsten und Halbwüsten hier wohlfühlen, herrschen im Wüstenterrarium große Hitze und besonders helle Lichtverhältnisse. Den Reptilien muss es möglich sein, sich in der Sonne baden zu können. Die Luft ist gleichzeitig sehr trocken. In so einem Klima haben es Pflanzen schwer, zu überleben. Nur einzelne Arten, wie die Tillandsien, können im Wüstenterrarium platziert werden. Ansonsten können Hölzer und Steine der Verzierung des Sandbodens dienen.

     

    Die Grundausstattung für Ihr Terrarium

    Was genau in ein Terrarium gehört, ist natürlich davon abhängig, wer es später bewohnt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Terrarium in jedem Fall eine Beleuchtung, eine Rückwand mit Klettermöglichkeit, einen Bodengrund, UV-Licht und Wärmestrahler, Messtechnik sowie gewisse Dekorationsgegenstände benötigt.

    Am Beispiel an einem Terrarium für Bartagame: Hier sollte die durchschnittliche Temperatur bei ca. 35° Celsius liegen, wobei mehrere Wärmespots mit einer Höchsttemperatur von 50° Celsius existieren sollten. Demnach gehören neben der Grundbeleuchtung Wärmespotlampen zur Grundausstattung für ein Bartagamen-Terrarium. UV-Licht sorgt dafür, dass die Reptilien ausreichend Vitamin D3 erhalten und so ihre Knochen stark bleiben. Für die Messtechnik werden hier ein normales Thermometer sowie ein Hygrometer benötigt. Bartagame benötigen einen Bodengrund, in dem sie graben können und eine Rückwand, an der sie klettern können.

    Die optimale Beleuchtung & Belüftung

    Um die Luftfeuchtigkeit in einem Terrarium in die Höhe zu treiben, existieren verschiedene Möglichkeiten. Sie haben dann die richtige gewählt, wenn die künstlich erzeugte Luftfeuchtigkeit möglichst naturnah ist. Nebel- und Regenanlagen können eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit erzeugen, sogar bis zu 100 %, wie es in einem Regenwaldterrarium notwendig sein kann. Eine sehr ästhetische Alternative stellt ein im Terrarium integrierter Wasserfall dar. Ist keine sehr hohe Luftfeuchtigkeit notwendig, reicht es bereits aus, sie einfach regelmäßig wieder per Sprühflasche zu erhöhen. Natürlich sollte ein Messgerät installiert sein, um zu kontrollieren, ob Sie die optimale Luftfeuchtigkeit erreichen.

    In der freien Natur herrscht stets ein gewisser Luftzug, den die Reptilien gewohnt sind und der auch im Terrarium vorhanden sein muss. Die Bedeutung dieses Themas sollte nicht unterschätzt werden, da sich bei Stauluft Keime sammeln, Gerüche entstehen und die Reptilien erkranken können. Einen Luftaustausch im Terrarium zu gewährleisten, ist theoretisch gar nicht so schwer – schließlich steigt warme Luft immer nach oben und genau davon ist im Terrarium reichlich vorhanden. Es muss der Luft also nur möglich sein, an der Decke des Terrariums durch Luftschlitze auszuströmen. Gleichzeitig muss neue Luft hineinströmen können, wie es zum Beispiel durch Lochbleche an der unteren Front des Terrariums üblich ist. Eine weitere praktische Lösung ist ein automatisierter Terrarienlüfter.

    Was Sie über Beleuchtung wissen sollten

    Die Beleuchtung wird gerne als die wichtigste Komponente eines Terrariums bezeichnet, da sie maßgeblich dafür verantwortlich ist, die natürliche Umgebung der Terrarienbewohner zu simulieren. Ist die Beleuchtung nicht optimal gewählt, fühlen sich die Tiere unwohl und können sogar erkranken. Bei der Beleuchtung kann zwischen vier Arten unterschieden werden:

    Die Grundbeleuchtung darf nie fehlen und wird möglichst flächendeckend eingesetzt. Üblich sind hier Leuchtstoffröhren, in Form von T5- oder T8-Röhren, und LED-Varianten. Wärmestrahler sind in verschiedenen Leistungsgraden erhältlich und dienen zum einen dazu, eine grundlegend hohe Temperatur im Terrarium zu schaffen und zum anderen, punktuell Wärmespots zu erzeugen, in denen sich die Bewohner aufwärmen können. Die UV-Leuchte sorgt wie erwähnt nicht nur dafür, dass die sonnenliebenden Reptilien sich wohlfühlen, sie versorgt sie auch mit ausreichend Vitamin D3, um unter anderem den Knochenaufbau zu unterstützen. Sind die Terrarienbewohner dämmerungs- oder nachtaktiv, dann benötigen sie ein Licht, das den Mondschein simuliert, beispielsweise in Form einer Nachtleuchte.

    Der richtige Bodengrund für Ihr Terrarium

    Wie Sie sicher bereits ahnen, ist der optimale Bodengrund der, der dem natürlichen Lebensraum des Terrarienbewohners entspricht. Es liegt demnach nichts näher, als einen Bodengrund zu wählen, der sogar genau von dort stammt. Zudem muss bei der Auswahl das Verhalten der Bewohner berücksichtigt werden, zum Beispiel, ob diese gerne graben. Sand ist nicht gleich Sand – ist dieser zu fein, kann nicht wirklich gegraben werden und er ist eventuell sogar schädlich für die Atemwege des Tieres. Sand, der sich zum Graben eignet, besitzt deutliche Struktur.

    Auch die Tiefe des Bodengrundes spielt eine Rolle, so sollte diese zum Beispiel tief genug sein, damit sich eine Schildkröte vollständig vergraben kann. Für Bartagame gilt eine Tiefe von 20 cm als optimal. Während in einem Wüstenterrarium Sand zum Einsatz kommt, wird in einem Regenwaldterrarium beispielsweise echte Regenwalderde verwendet. Vermeiden Sie den Fehler, Erde aus dem Garten zu verwenden, da diese nie optimal ist und zudem giftige Erreger, wie Pflanzenschutzmittel, beinhalten kann.

    Futter & Fütterungszubehör

    Bei den Ernährungsarten der Terrarientiere existieren große Unterschiede. Grundsätzlich kann zwischen Fleischfressern und Pflanzenfressern unterschieden werden. Reptilien ernähren sich in der Regel von Insekten, welche tot oder lebendig verabreicht werden können. Schlangen bevorzugen Nagetiere, die ebenfalls tot oder lebendig eingekauft werden können. Falls Sie Spaß daran haben, können Sie auch Ihre eigene Insektenzucht betreiben und haben so immer frisches Futter für Ihre Reptilien im Haus. Für Pflanzenfresser sind Fertigmischungen im Handel erhältlich.

    Um das Futter zu verabreichen, existiert eine Vielzahl an Zubehör, wie Futterschalen, Wasserschalen, Futterfelsen, Wurmschalen, Tropftränken und Brunnen. Neben den funktionellen Eigenschaften können Sie hier anhand der Ästhetik entscheiden. Um gefährliche und giftige Tiere optimal zu füttern, ohne sich dabei in Gefahr zu begeben, stehen spezielle Pinzetten und Zangen zur Verfügung, mit denen sich das Futter einfach zuführen lässt.

    Die Heizgeräte für das Terrarium

    Die Verwendung von Wärmelampen bringt den Vorteil, dass diese punktuell eingesetzt werden können und sich die Terrarienbewohner entscheiden können, ob Sie sich den hohen Temperaturen aussetzen möchten oder lieber im Schatten bleiben. Doch neben den Wärmelampen existieren weitere Alternativen, die attraktiv sein können – zum Beispiel Wärmematten. Diese können innerhalb oder außerhalb des Terrariums platziert werden und bieten hier flächendeckende Wärme. Ähnlich funktioniert ein Heizkabel, das entweder unter dem Boden oder komplett unter dem Terrarium platziert wird. Heizsteine bieten den gleichen Vorteil wie Wärmelampen, indem sie einen konzentrierten Wärmespot erzeugen. Reptilien gefällt es, sich auf die Steine zu legen, um sich aufzuwärmen. Zudem dienen die Steine als Dekorationsstücke.

    Pflanzen & Dekoration für ein schönes Terrarium

    Ein Terrarium ohne Pflanzen wirkt nicht wirklich vollständig, abgesehen vielleicht von einem Wüstenterrarium. Doch auch hier existieren Pflanzenarten, die überleben können. Pflanzen imitieren den natürlichen Lebensraum der Tiere und tragen zum optimalen Klima bei, gerade in Regenwaldterrarien sind sie wichtig. Herrscht ein relativ neutrales Klima, wie in trockenen Waldterrarien, ist die Auswahl an Pflanzen, die Ihnen zur Verfügung stehen, sehr groß. Hier können Sie auch danach entscheiden, welche Ihnen am besten gefallen. Als Anregung zur Ideenfindung sollen hier Bromelien, Farne, Orchideen, Bodenpflanzen, Moose und Kletterpflanzen dienen.

    Pflanzen werten Terrarien optisch auf, weshalb auch Kunstpflanzen, die täuschend echt aussehen, gerne verwendet werden. Um Vergiftungen zu vermeiden, sollten diese jedoch nirgends eingesetzt werden, wo Pflanzenfresser leben.

    Neben Pflanzen existieren weitere Dekorationsgegenstände, wie Wurzeln, Steine, Holz, Wassertröge, Gesteinsnachbildungen. Hier können Sie sich einfach umsehen und nach Herzenslust kreativ werden.

    Wichtige Regel- & Messgeräte

    In einem Terrarium müssen zwei Dinge gemessen werden: die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur. Hierfür sind theoretisch zwei Messgeräte notwendig: ein Hygrometer und ein Thermometer. Es existieren jedoch auch sogenannte Hygro-Thermometer, die beide Messungen durchführen. Ein weiteres hilfreiches Messgerät ist das UV-Messgerät. Es misst die Stärke der UV-Strahlung, wodurch verhindert werden kann, dass die Tiere Hautschäden erleiden oder zu wenig Vitamin D3 erhalten.

    Natürlich ist es heutzutage auch möglich, jegliche Prozesse zu automatisieren, sodass zum Beispiel das Licht im Terrarium stets Tag und Nacht simuliert. Auch die Luftfeuchtigkeit und Temperatur kann mithilfe einer Automatisierung immer optimale Werte erzielen, ohne dass Sie zum Beispiel regelmäßig, manuell Wasser sprühen müssen.

    Die optimale Reinigung & Pflege

    Findet keine Pflege in einem Terrarium statt, sammeln sich Milben, die den Bewohnern zu schaffen machen und nur schwer wieder entfernt werden können. Daher ist es wichtig, ein Terrarium regelmäßig zu pflegen, um Milben und Keimen erst gar keine Plattform zu bieten. Zur täglichen Pflege gehört es, dass Kot entfernt wird. Ist dieser noch feucht, am besten mit einem Tuch, ist er trocken, kann eine Schaufel verwendet werden. Zudem sollten Nahrungsreste täglich entfernt werden, zum Beispiel Überreste von Futtertieren. Häute von Schlangen sind ebenfalls zu entsorgen.

    Wöchentlich sollten die Scheiben gereinigt werden, da sich hier Kalk und Schmutz ansetzt. Gleiches gilt für alle verschmutzen Gegenstände und Werkzeuge im Terrarium. Am besten findet die Reinigung mit heißem Wasser ohne starke Reiniger statt. Etwa einmal im Jahr sollte das Terrarium dann komplett gereinigt werden, wozu auch die komplette Erneuerung des Bodens gehört.

    Terrarien & Möbel

    Terrarien werden gerne mit Möbeln kombiniert. So existieren zum Beispiel Terrarienschränke, die zum Terrarium hinzugekauft werden können. Diese bieten den Vorteil, dass in direkter Nähe zum Terrarium Stauraum existiert, zum Beispiel für Futter und Werkzeug. Sie können sich hier auch nach ausgefallenen Designs umsehen, in denen das Terrarium beispielsweise mit einem Tisch kombiniert wird. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass eine optimale Luftzufuhr durch zusätzliche Wände nicht verhindert wird.

    Was ist Terraristik?

    Der Begriff Terraristik kann auch durch den Begriff Terrarienkunde ersetzt werden, wodurch die Bedeutung vielleicht klarer wird. Es handelt sich hierbei um eine Bezeichnung aller Aktivitäten, die mit der Planung, Gestaltung und dem Betrieb eines Terrariums zu tun haben. Die ausführenden Personen werden auch Terranier genannt. Um mehr über die Terraristik zu lernen, existieren anerkannte Schulungszentren und Messen.

    Was gehört zur Terraristik?

    Zur Terraristik zählt der theoretische wie auch praktische Bereich. Ein Terranier muss sich damit auseinandersetzen, wie er für ein Tier einen optimalen Lebensraum in einem Terrarium schafft. Das bedeutet, er muss die optimalen Lebensbedingungen eines Tieres kennen und wissen, wie er Luftfeuchtigkeit und Temperatur gekonnt reguliert. Zudem müssen optimale Licht- und Luftverhältnisse geschaffen werden. Auch die Pflege der Tiere und des Terrariums sind Teil der Terraristik.

    Müssen Jahreszeiten simuliert werden?

    Nicht nur die Tageslichtzeiten, auch die Jahreszeiten sollten in einem Terrarium simuliert werden. Das ist besonders wichtig bei Tieren, die den Winter zum Beispiel in einer Winterstarre verbringen. Hierbei muss der Temperaturunterschied berücksichtigt werden, der im Heimatort des jeweiligen Terrarientieres existiert. Automatisierte Systeme sind hier besonders praktisch.

    Wie richte ich ein Terrarium richtig ein?

    Ein richtig eingerichtetes Terrarium besteht aus einem Boden, einer Kletterwand, Pflanzen, Gegenständen aus der Natur oder Imitaten. Dazu kommt eine reibungslose Luftzirkulation, hohe Wärme und Luftfeuchtigkeit, Wärmespots sowie Regel- und Messgeräte.

    Das Terrarium ist dann korrekt eingerichtet, wenn es den natürlichen Lebensort des Bewohners bestmöglich imitiert. Das bezieht sich vor allem auf den Boden und auf das Klima. Bei der Dekoration können Sie als Betreiber gerne kreativ werden.

    Welchen Aufwand macht ein Terrarium?

    Welchen Aufwand ein Terrarium benötigt, kann sehr unterschiedlich sein. In jedem Fall sollte täglich Kot entfernt und die Futter- und Wasserschalen gewaschen werden. Die Luftfeuchtigkeit kann in einem Terrarium theoretisch automatisiert geregelt werden, ebenfalls die Simulation von Tag und Nacht. Andernfalls muss regelmäßig Wassernebel gesprüht und das Licht ein- und ausgeschaltet werden. Die Tiere benötigen täglich Futter. Wöchentlich und jährlich fallen weitere Reinigungen des Terrariums an.

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