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Finden Sie Ihren Rhythmus mit dem Metronom!


Ein Metronom ist ein Gerät, das einen gleichbleibenden Schlag durch einen schwingenden Zeiger oder einen Lautsprecher erzeugt. Musiker benutzen ein Metronom beim Spielen eines Instruments oder beim Singen, um im vorgegebenen Rhythmus zu bleiben, ähnlich wie eine Stimmgabel dazu benutzt wird, um Instrumente zu stimmen. Das Metronom lässt sich so einstellen, dass es verschiedene Schläge pro Minute erzeugt und kann daher für jedes Lied benutzt werden.

Die heutigen Metronome sind meist elektronisch und funktionieren auf Knopfdruck. Diese schlagen so lange bis man sie wieder abschaltet. Das war nicht immer so. Die ersten Metronome funktionierten mechanisch, bei denen eine Feder aufgezogen wurde, die den pendelnden Zeiger in Schwung hielt. Dieser Ablauf erinnert an eine mechanische Uhr. Am Pendel konnte man ein Gewicht verschieben, das die Taktfrequenz veränderte. Die elektrischen Takterzeuger arbeiten natürlich genauer, da man die Frequenz digital einstellt und nicht ein Gewicht mithilfe einer Skala verschiebt. Die mechanischen Metronome waren meist groß und unhandlich. Die elektrischen Metronome sind dagegen handlich und passen dank ihrer Scheckkartengröße in jede Hosentasche. Perfekt für jeden Musiker, der meist mehrere Geräte wie einen Kapodaster und ein Stimmgerät mit sich herumschleppen muss.

Das Metronom wird als durchwegs positiv angesehen und jedem angehenden Musiker empfohlen. Egal ob Zwei-Viertel-Takt, oder Vier-Viertel-Takt, das Tempo spielt in der Musik eine sehr wichtige Rolle und stellt die Basis für jedes Musikinstrument dar. Durch das gleichbleibende, vorgegebene Tempo wird rhythmische Präzision gelehrt, die schnell in Fleisch und Blut übergeht. Am Anfang ist es ziemlich schwer, ein konstantes Tempo beim Spielen einzuhalten und man schwankt zwischen Passagen, die zu schnell oder zu langsam gespielt werden. Viele Spieler werden nach und nach ihren eigenen Takt mit dem Fuß klopfen, doch bei neuen Liedern holen selbst professionelle Musiker ihr Metronom zum Einüben hervor.

Das gleichbleibende, vorgegebene Tempo wird aber nicht überall positiv aufgenommen. Viele Komponisten und Musiker empfinden Metronome als zu strickte Taktgeräte, die keinen Platz für künstlerische Freiheit lassen. Die Metronomgegner vertrauen auf das Rhythmusgefühl des Körpers, was nicht immer gleichbleibend ist wie eine Maschine, sondern eher wie der Herzschlag. Mal langsamer, mal schneller. In Jazz, Swing und Groove ist ein Metronom völlig fehl am Platz. Musiker dieses Genres improvisieren frei von der Seele mit ihren Streichinstrumenten und finden bei einem Konzert mit Ihren Bandmitgliedern ein eigenes Tempo, dass sich ständig verändert und deswegen einzigartig ist. Auftritte, die ein ständig gleichbleibendes Tempo haben, werden von Kritikern sogar negativ als metronomisch bezeichnet.

Ob Sie ein Fan, oder ein Gegner des Metronoms sind, das müssen Sie selbst entscheiden. Zum Üben und, um ein Tempogefühl für das jeweilige Lied zu bekommen, schadet es aber trotzdem nie!