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Nager Käfige & Freigehege

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Ein zu Hause für Nager - Nagerkäfige


Als Käfig bezeichnet man ein allseitig geschlossenes Behältnis, dessen Seiten durchlocht sind. Die Seiten von einem Käfig sind meistens nicht nur gerade Flächen, sondern können auch als Kugel gewölbt sein, da das Material meist aus flexiblem Flechtwerk besteht. Ein Käfig wird oft für die Haltung von Tieren verwendet, da er den Inhalt nicht hermetisch von äußeren Umwelteinflüssen abschließt. Einige Varianten der Käfighaltung werden allerdings als problematisch und Tierquälerei angesehen. Das Geflecht der Tierkäfige ist aus Metall gearbeitet und besteht entweder aus Draht oder aus metallenen Gitterstäben. Der Untergrund wird durch einen festen Boden gebildet, außer man möchte, dass die Exkremente der Tiere hindurchfallen können. Einen Käfig für kleinere Nager können Sie problemlos im Handel kaufen, bei einem Nagerkäfig für größere Nager lohnt es sich ihn selbst zu bauen. Egal ob Sie ein Meerschweinchen, Kaninchen, Frettchen oder Chinchillas zu Hause haben, die Tiere benötigen einen großen Käfig mit einer möglichst großen Bodenfläche. Für den eigenen Bau eines Nagerkäfigs eignen sich günstige und stabile OSB-Platten. Als Rückwand werden zwei OSB-Platten durch Nut und Feder verbunden. Anschließend werden OSB-Platten für die Seitenwände, Deckel und Boden zurechtgesägt. Die Art von Käfig, bei der drei Seiten geschlossen sind, eignet sich besonders für Chinchillas, da sie sich so sicher und geborgen fühlen und außerdem nicht wegen aus dem Augenwinkel gesehenen Bewegungen erschrecken. Für die verschiedenen Ebenen, sägen Sie auch je eine OSB-Platte zurecht. Schneiden Sie hierbei ein Viereck aus einer Ecke heraus, das groß genug ist, dass es die Tiere als Luke nutzen können, um zur nächsten Ebene zu gelangen. Die Ebenen werden auf von innen angeschraubten Dachlatten gelegt. Schrauben Sie die zurechtgesägte Dachlatten zu zwei viereckigen Rahmen zusammen, die in die Vorderseite des Käfigs passen sollten. Dies sind die Türen des Nagerkäfigs, die sich wie zwei Flügeltüren öffnen oder schließen lassen. Die Holzrahmen werden mit Kaninchendraht bespannt und dann mit je zwei Scharnieren an den Käfigseiten befestigt. Sie sollten noch zwei kleine Riegel an die Türflügel anbringen, denn sonst könnten die Tiere die Türen von innen aufdrücken. Man kann aus den OSB-Platten auch Rampen sägen, die die Ebenen dann miteinander verbinden. Um die Ebenen leicht reinigen zu können, streichen Sie sie am besten mit einem urin- und speichelbeständigen Lack. Die unterste Ebene kann mit einem Verschnitt nach vorne mit einer 15 bis 20 cm hohen Verblendung versehen werden, denn so kann die Ebene mit saugfähiger Streu gefüllt werden. Diese Ebene können die Nager dann als Toilette oder zum Scharren nutzen. Die Materialkosten für einen selbstgebauten Nagerkäfig belaufen sich auf etwa 80 Euro und entsprechen ca. einem Drittel bis der Hälfte des Preises eines gekauften Käfigs. Bei dem selbstgebauten können Sie Größe und Anzahl der Ebenen selbst bestimmen und ihn zum Transport leicht zerlegen. Neben Nagerkäfigen finden Sie bei Rakuten auch Kaninchen Freigehege oder Freilaufgehege Hamster.