Delfine als Therapeuten / F. W. Steinweg; K. Schutt

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Produktbeschreibung

Delfine als Therapeuten
Die Kemer-Methode: Behandlung in der Türkei - Nachsorge in Deutschland


Der Delfin galt schon in der Antike als heilbringendes Tier, und auch vor Tausenden von Jahren wurden Delfine in alten Höhlenmalereien abgebildet. Neu hingegen ist, dass die Forschung sich mit den Fähigkeiten und Wirkungen der Meeressäuger beschäftigt. Was Eltern an ihren Kindern bei einer solchen Therapie erleben, ist überwiegend positiv. In der Regel sind Kinder, die in ein Delfinarium gebracht werden, schwer- und schwerstbehindert. Oft haben sie außer körperlichen Gebrechen noch seelische Leiden oder geistige Defizite. Manche sind aber auch 'nur' autistisch. Alle haben jahrelange Behandlungen durchlaufen und wehren weitere Maßnahmen ab. Sind 'therapieresistent' geworden. Der Kontakt mit den Delfinen, mit ihnen zu schwimmen, das wird oft beschrieben als 'Schlüsselerlebnis': Das Erlebnis schließt das Kind auf. Es macht neue Erfahrungen und öffnet sich auch wieder für weitere Hilfen.

Das erlebte Dr. Friedrich Wilhelm Steinweg, Orhopäde aus Unna, bei einem kleinen Patienten, der eine Delfintherapie gemacht hatte. Neugierig geworden, beschäftigte sich Dr. Steinweg mit dieser Therapieform und besuchte verschiedene Delfinarien. Überzeugt davon, dass ein solches Angebot bestimmte Kinder voranbringt, begann er ausgewählte Kinder in ein Delfinarium in der Türkei zu begleiten. Und er baute eine Nachsorge auf, die das Erlebte in Deutschland für eine Anschlusstherapie nutzbar macht. Karin Schutt, Autorin vieler Gesundheisratgeber, hat eine entwicklungsverzögerte Tochter. Ihr hatte sie mehrere Delfin-Therapien in verschiedenen Einrichtungen ermöglicht. Das Ergebnis haben Mutter und Tochter jedes Mal als kleine Befreiung erlebt. Im Delfinarium in der Türkei entstand in Gesprächen mit Dr. Steinweg die Idee zu diesem Buch.

Es gibt Einblick in den Stand der Forschung und stellt Kriterien vor für adäquate Lebensbedingungen von Delfinen in Therapieeinrichtungen. Weltweit gibt es schätzungsweise 100 Einrichtungen und Organisationen, die eine Delfintherapie anbieten. Da der Begriff „Delfintherapie“ nicht genormt ist, hat fast jedes dieser Zentren eigene Konzepte entwickelt. Der Ratgeber beschreibt die „KEMER-Methode“ mit ihren fünf Säulen:

- die Voruntersuchung in Deutschland, um festzustellen, ob Aussicht auf Erfolg besteht,
- das tägliche Schwimmen mit den Delfinen,
- das individuell zugeschnittene Behandlungs- und Betreuungskonzept
   für die erkrankten Patienten und deren mitgereiste Angehörige,
- die besonderen klimatischen Bedingungen an der türkischen Riviera,
- das Nachsorge-Programm in Deutschland.

Und er stellt drei ganz unterschiedliche Fälle vor von Kindern, denen mit der Kemer-Methode weitergeholfen werden konnte.


Themen des Buches sind u. a.:

Tiergestützte Therapie
Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS)
Down-Syndrom
Infantile Cerebralparese (ICP)
Autismus
Wachkoma
Spastik
Enzephalitis
Meningitis
Epilepsie
Schädelhirntrauma
Entwicklungsverzögerung