Mühlen und Kornquetschen

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Damit Sie sich genauso gesund und frisch ernähren können wie ich: Ob Frischkornmüsli oder selbstgebackenes Brot – neben dem leckeren Geschmack enthalten frischgemahlene Körner mehr Vitalstoffe als bereits abgepacktes Mehl. Die Wahl der Mühle oder Kornquetsche wird nach dem entschieden, was man damit mahlen will, wie schnell und wie viel: Kleine Mühlen mahlen in 60 Sekunden 100 Gramm feines Mehl, grober Schrot geht entsprechend schneller. Wer schneller und vor allem mehr verarbeiten will, benötigt Mühlen mit größerem Trichter, einem stärkeren Motor und einem größerem Mahlstein.

Braucht man die Mühle nur fürs tägliche Müsli, kann eine Handmühle völlig ausreichend sein. Sobald regelmäßiges Brotbacken, Schroten und der Einsatz bei (fast) jeder Mahlzeit auf dem Programm stehen, kann sich die Anschaffung eines elektrischen Gerätes lohnen.

Wie entscheidet man sich für die richtige Mühle? Hier ist wichtig, was mit der Mühle oder Quetsche verarbeitet werden soll: Mahlwerke aus Stahl zerkleinern auch Gewürze und Ölsaaten wie etwa Mohn. Stahlkegel-Mahlwerke liefern allerdings kein richtig feines Mehl, denn sie mehr schneiden als dass sie zerreiben.

Mühlen mit Präzisionsmahlwerk mahlen dagegen ultrafeines Mehl – genau wie Mühlen, die mit Natur- oder Kunststeinen arbeiten. Diese wiederum eignen sich nicht für Gewürze und verschmieren, wenn sie Ölsaaten pur verarbeiten sollen. Selbst nachschärfend und weniger feuchtigkeitsempfindlich sind dagegen Guss-Steine wie etwa Mahlsteine aus Basaltkörnern in Magnesit-Zement. Als besonders widerstandsfähig gelten Mahlsteine aus Korundkörnern in Keramik.

Ihr Ingo F. Rittmeyer