Spardosen

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Spardosen – ein Kaufratgeber


Das Konzept ist simpel und so alt wie die Zivilisation: Man nehme einen Behälter, in den sich Geld einfach hineinstecken, aber schwer wieder herausholen lässt – fertig ist die Spardose. Die ersten Sparbüchsen gab es bereits in der Antike. Seitdem haben sie jede mögliche Form angenommen. Sei es klassisch als Sparschwein, lustig als Clown oder abstrakt, es gibt kaum etwas, das noch nicht zur Spardose gemacht wurde. Dieser Kaufratgeber soll jenen helfen, die sich vor lauter Vielfalt ein wenig verloren fühlen.

Warum sollte man eine Spardose kaufen?


Eine Spardose versteckt man wohl doch eher in den seltensten Fällen. So kunstvoll wie viele von ihnen mittlerweile sind, wäre das dann auch zu schade. Der eigentliche Schutz vor Diebstahl steht nicht im Vordergrund – für wen das das Wichtigste ist, der ist mit einem Tresor besser beraten. Vielmehr sind die bunten Geldsäue samt Pendants eine schönere Art, Geldgeschenke zu machen oder auch ein effektives Mittel, sich selbst zum Sparen anzuhalten. Der eine oder andere ist nur so in der Lage, den inneren Schweinehund zu überlisten. Mithilfe von Spardosen kann man seinen Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Geld beibringen. Aber auch die Großen sparen: Für Hochzeit, Taufe, den nächsten Urlaub oder die erwarteten Anschaffungen nach der Geburt des Babys gibt es die passend gestaltete Dose.

  • Die Spardose für KinderSicherlich zählte jeder zum einen oder anderen Zeitpunkt in seinem Leben ein Sparschwein zu seinen wertvollsten Besitztümern. Das ist nicht weiter verwunderlich: Schließlich gibt es kaum einen besseren Weg, jungen Menschen den verantwortungsvollen Umgang mit Geld und damit das Sparen ans Herz zu legen. Sollten auch Sie vorhaben, einem Kind eine Spardose zu vermachen, achten sie vor allem auf zwei Dinge:
    Einfache Handhabung und Bruchsicherheit. Spardosen aus Keramik und Porzellan überstehen keinen Sturz und die scharfen Kanten stellen für ungeübte Kinderhände ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Greifen Sie stattdessen zu Dosen aus Kunststoff oder Metall. Auch Holz eignet sich als Material. Bei den verfügbaren Schließmechanismen sollte sich Ihre Wahl eher auf Gummistopfen oder einfache Schlösser beschränken – und hat das beschenkte Kind Geschwister, lohnt es sich, über eine Namensgravur nachzudenken, um Verwechslungen zu vermeiden. Unsere Händler halten eine große Auswahl an Modellen bereit, die es möglich macht, für jedes Kind das passende Sparschwein zu finden. Sei es in Cartoon-Optik, als Hund, Bär oder Igel – Sie werden mit Leichtigkeit das Richtige finden, um den Kleinen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

  • Auch die Großen wollen Sparen: Sparbüchsen als Konto-Alternative
    Wer größere Ausgaben plant, fängt früh an, Geld beiseite zu legen. Sicherlich ist es einfach möglich, dazu ein Sparkonto zu nutzen oder einfach diszipliniert verplantes Geld einfach ruhen zu lassen. Das ist allerdings bei weitem nicht so befriedigend wie das Gefühl, einen großen Schein durch den Spardosen-Schlitz zu schieben oder das helle Klirren einer Zwei-Euro-Münze, die im Inneren einer prall gefüllten Spar-Sau verschwindet.
    Wer es gern thematisch hat, findet je nach Zweck passende Spardosen für Hochzeit, Urlaub oder Auto. Als Material stechen hier besonders Keramik oder höherwertiges – und festeres – Porzellan hervor. Schließlich geht nichts darüber, nach ein paar Monaten erfolgreichen Sparens einen Hammer auf die Dose niedersausen zu lassen und ihr Inneres zu plündern. Bei höheren Geldbeträgen bietet es sich natürlich an, über einen ausgeklügelteren Schließmechanismus als den einfachen Gummistopfen nachzudenken. Hierfür hält der Markt Spardosen mit Code-Eingabe und Zahlenkombinationsschlössern bereit. Die Grenze zwischen Safe und Spardose kann da schon einmal ein wenig verschwimmen.

  • Sparbüchse als Geschenk: die persönliche Art Geld zu schenken
    Man kennt es: Zu einem bestimmten Anlass wünschen sich die Beschenkten nichts weiter als Bares, um es in Größeres zu investieren – doch ganz egal, wie persönlich man die Grußkarte auch verfasst, das Überreichen von Geldscheinen verliert nie so recht seinen geschäftlichen Charakter. Auch hier kann die große Auswahl an erhältlichen Modellen Abhilfe schaffen. Ob auf das erste Auto, ein Motorrad, den Führerschein, die nächste Weltreise oder die Hochzeit geplant wird, eine thematisch passende Spardose sorgt für die persönliche Note und stimmt bereits erste Hochgefühle an.


Die verschiedenen Schließmechanismen



  • Gummistopfen & -laschen:Gummistopfen sind sicherlich die einfachste Verschlussmöglichkeit für Spardosen. Ein Scheibe aus Gummi wird einfach in die Aussparung am Boden der Sparbüchse gedrückt. Nachvollziehbar ist diese Lösung nicht gerade die Methode der Wahl, wenn es um Diebstahlschutz geht, bietet sich aber gerade dann an, wenn man nicht stets darum fürchten möchte, die Schlüssel zu verlegen. Aufgrund der einfachen Handhabung wunderbar für Kinder-Spardosen geeignet.

  • Schlösser & Klappen:Der Klassiker. Da der Sicherheitsanspruch bei Spardosen überschaubar ist, bestehen die einfachen Schlösser und Schlüssel zumeist aus formstabilem Blech oder Stahl. Gerade bei Porzellan- und Keramikdosen ist diese Lösung häufig anzutreffen. Die Schlüssel erfüllen ihren Zweck, sind aber bei weitem nicht unknackbar. Spardosen und Banken aus Polyresin oder Plastik verfügen häufig nur über einfache Klappen aus demselben Material.

  • Schlösser mit Zahlencode: Diese Schlösser bieten sicherlich den höchsten zu erwartenden Sicherheitsstandard, wenn es zu Sparbüchsen kommt. Eine drei- oder vierstellige Kombination wird dem System beigebracht und dient fortan der Entriegelung. Der Vorteil: Schlüssel können nicht verschwinden oder gestohlen werden. Leider gibt es je nach System auch einen Nachteil. Die Elektronik speist sich oft über Batterien. Achten Sie bei der Beschreibung des Herstellers also auf Beschreibungen des Ausweichmechanismus, damit sie nach längerem Sparen nicht plötzlich doch mit dem Winkelschleifer anrücken müssen.

  • Labyrinth- & Rätselschlösser:Wer bei Dosen mit diesem Verschluss an sein Geld gelangen möchte, muss vorher Geschick und Hirnschmalz aufweisen. Die wohl geläufigste Variante beispielsweise öffnet sich erst, sobald eine kleine Metallkugel durch ein Labyrinth zum Ziel geführt wurde. Diebstahlsicher ist das nicht, aber allemal unterhaltsam.


Übersicht über verwendete Materialien



  • Holz: Eine Spardose aus Holz übersteht fast jeden Sturz unbeschadet und ist gerade dadurch besonders für Kinderhände geeignet.

  • Keramik: Keramik ist der ältere Bruder des Porzellans. Sparschweine aus Keramik sind generell günstiger und leichter als ihre Kollegen aus Porzellan – zerbrechen allerdings auch leichter.

  • Porzellan: Porzellan kann bei höheren Temperaturen gebrannt werden als Keramik. Dadurch ist es das robustere der beiden Materialien. Ein Sparschwein, das herunterfällt, hat demnach eine bessere Chance, den Sturz nur mit einem kleinen Platzer zu verwinden als jene aus Keramik.

  • Blech: Die eigentlichen, buchstäblichen Spardosen sind zumeist aus Blech wie zu erwarten aus Blech. Sie sind absolut bruchfest und eignen sich deshalb ebenso als Spardose für Kinder wie Spardosen Holz. Durch eine vorbehandelte, feine Oberfläche können die Hersteller besonders detailreiche Bilder auf die Dosen Drucken.

  • Polyresin: Polyresin ist ein Kunststein, der aus dem Modellbau bekannt ist. Seine hohe Formbarkeit sorgt dafür, dass Spardosen aus diesem Material in besonders kunstfertige Formen gebracht werden können. Die Möglichkeit, Farbe vor der Verarbeitung der Masse hinzuzumischen, sorgt dafür, dass Bemalung und Lackierungen unnötig werden – was Abblättern verhindert und die Sichtbarkeit von Kratzern reduziert.

  • Acryl: Wo Transparenz und Klarsicht im Vordergrund stehen, sollte man bei Spardosen zum Acryl greifen. Gerade Spendenboxen und Trinkgeldkassen werden gerne aus diesem Material gefertigt.

Unser Tipp:Wie bekomme ich mein Geld aus der Spardose, ohne Sie kaputtzuschlagen?


Diese Frage stellt sich jedem, der den passenden Schlüssel verlegt hat. Die altbewährte Lösung ist es, ein Brotmesser in den Schlitz zu stecken und bei umgedrehter Spardose solange in ihr herumzustochern, bis es nicht mehr klappert. Leichter geht es auf folgende Art: Bekleben Sie ein Brotmesser mit doppelseitigem Klebeband, bevor sie es durch den Schlitz schieben. Scheine und Münzen haften nun am Klebeband und lassen sich bequemer herausholen. Auch eine dünne Pappe kann auf die Breite des Schlitzes zugeschnitten werden, was die haftbare Oberfläche – und damit Ihre Chancen auf Erfolg – erhöht. Scheine lassen sich allgemein am besten mit einer dünnen Pinzette herausfischen.