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Blumensamen

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Wicken – gut als Kletterpflanze geeignet


Die vor allem als Kletterpflanze oder für den Blumenstrauß genutzten Wicken sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte. Diese Arten kommen vor allem in den nördlichen gemäßigten Gebieten vor.
Wicken sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die meisten dünnen und verzweigten Stängel können selbstständig aufrecht sein. Bei manchen Arten sind sie überhängend, es besitzen aber viele Arten Wickelranken, mit denen sie an anderen Pflanzen hochklettern können. Die meist paarig gefiederten Laubblätter sind wechselständig und gestielt. Die Rhachis endet dann in einer Ranke oder einer Stachelspitze. Es gibt ein bis 13 Paar von ganzrandigen Fiederblättchen, die Nebenblätter besitzen dagegen einen glatten oder gezähnten Rand. Die Blüten der Wicken stehen einzeln bis zu wenigen in den Blattachseln oder dann in seitenständigen, traubigen Blütenständen. Sie besitzen kleine Tragblätter, die jedoch früh abfallen können und keine Deckblätter.
Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppeltem Perianth und zygomorph. Die fünf ungleichen bis gleichen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und oft behaart. Mindestens zwei Kelchzähne sind hierbei aber weniger als doppelt so lang wie die Kelchröhre. Die Anordnung der fünf Kronblätter ist der typische Aufbau der Schmetterlingsblüten. Die Farben der Kronblätter variieren von Blautönen über purpurfarben bis rot, gelb oder weiß. Die Fahne der Wicken ist genagelt. Es gibt zehn Staubblätter mit dünnen Staubfäden, die einzelnen Fruchtblätter enthalten zwei bis acht Samenanlagen. Der bleistiftförmige Griffel der Wicken ist behaart. Die abgeflachte Hülsenfrucht enthält zwei bis acht kugelige bis längliche Samen, die ein oft verlängertes Hilum und einen dünnen Arillus besitzen.
Wicken kann man an verschiedenen Terminen säen. Ab Ende Januar erstmal in einem warmen Zimmergewächshaus oder ab Mitte Februar bis Anfang März auf der Fensterbank in Töpfen. Ab Mitte Mai können Sie die Wicken auch ins Freiland säen. Am besten weichen Sie die harten Samen erst 12 Stunden in Wasser ein und benutzen gut durchlässige Anzuchterde. Stecken Sie die Samen ungefähr 1 bis 1,5 cm tief in die Erde, wobei der Abstand zwischen den Samen 3 cm betragen sollte. Am wohlsten fühlen sich die Samen, wenn sie abgedeckt an einem dunklen Ort bei ca. 17°C sind. Wenn die Samen gekeimt haben, können Sie die Abdeckung wegnehmen und die Schalen an einen hellen Ort setzen. Wenn die Sämlinge zwei Blätter haben, sollten Sie die Pflänzchen in Töpfen mit etwa 8 cm Durchmesser vereinzeln. Dann können Sie die Sämlinge bei einer Temperatur von ungefähr 10°C weiterziehen. Sobald sie eine Größe von etwa 10 cm erreicht haben und zwei bis drei Blätter besitzen, können Sie die Wicken entspitzen. Dies fördert die Entwicklung von Seitentrieben, zwei Seitensprosse sollten aber stehen gelassen werden. Ab April können sich die Wicken ans Freiland gewöhnen und Mitte April ins Freiland ausgepflanzt werden. Im Abstand von etwa 25 cm und in Reihen, die etwa 50 cm auseinander liegen, können sie am besten wachsen. Als Kletterhilfe für die Wicken können Sie ein Netz aus vertikal gespannten Kordeln verwenden. Wer Wicken in Balkonkästen ziehen möchte, sollte lieber zu den kleinwüchsigen Sorten greifen. Aus den Wicken lässt sich dann auch ein schöner Blumenstrauß zusammenstellen.
Wenn Sie nicht nur Wicken kaufen möchten, sondern auch noch anderen Blumensamen, finden Sie bei Rakuten auch Geranien, Nelken oder Ringelblumen.